Reizwort: Kuchenbasar

Stellt euch eine Welt vor, in der von einer Minute auf die andere Väter das selbe machen müssen, wie Mütter. So zum Beispiel Kuchen backen, weil in der Schule ein Kuchenbasar ansteht. Wie viele Jahre (Monate? Wochen?) würde es dauern, bis es keine Kuchenbasare mehr gäbe, weil jemand auf die Idee gekommen ist, dass das Prinzip Schwachsinn ist?

Also fangen wir nochmal von vorne an: Der Kuchenbasar

Die Idee ist folgende: es soll Geld gesammelt werden für einen guten Zweck. Deswegen backt eine Gemeinschaft von Menschen Kuchen. Die Kuchen werden dann in Stücke geteilt und verkauft. Der Erlös wird gespendet.

Im Falle der Schule sieht das prototypisch so aus: Mütter backen Kuchen, die sie ihren Kindern mitgeben. Das Kind informiert eine Woche vorher, die Mütter beziehen den Kuchen in ihre Wochenplanung mit ein. Sie überlegen: Welchen Kuchen können wir beisteuern, welche Zutaten brauchen wir, wann kann man ihn backen, wie wird er transportiert? Kostet so 8-10 Euro plus 1-2 Stunden Arbeitszeit insgesamt.
Der Kuchen wird in 8-10 Stücke geschnitten, jedes Stück für 1 Euro verkauft. Macht 8-10 Euro Erlös.
Weil man ja auch was beitragen will zur Spendenkasse, kauft man 2-4 Stück. Meistens kaufen die Kinder den Kuchen der eigenen Mutter. Ist ja zufälligerweise der Lieblingskuchen.

Also: Wir haben einen Invest von 8-10 Euro Zutaten, 2-4 Euro Kuchenstückkauf, 1-2 Stunden unbezahlte Arbeit. (Plus Kuchenform bzw. Transportbehälter. Denn der verschwindet in 20% der Fälle auf magische Weise).

Wer denkt sich sowas aus? Und warum?
Betriebswirtschaftlich totaler Humbug, so halbwegs könnte man auf die Idee kommen, dass es sich rechnet, wenn man die Denk- und Umsetzungsarbeit der Mütter eben als kostenlos (Muddis backen doch eh ständig Kuchen! Und es liegt ihnen ja aka macht ihnen Spaß) voraussetzt.

The Fuck? Warum wird nicht angefragt: Könnt ihr 10 Euro spenden?

(Funfact: Wird es angefragt, tut es kaum einer. Kann man sich auch fragen warum. Sind 10 Euro in bar etwas das zu deutlich aus der Familienkasse abfließt? Etwas über das derjenige bestimmt, der am meisten Geld verdient und sich deswegen denkt: “Hä? No way!”. Ist das vielleicht zu sichtbar im Gegensatz zu Muddi backt schnell einen Kuchen?)

Für mich sind Kuchenbasare wirklich totaler Unsinn und Stress obendrein. Selbst wenn die Idee ist, dass man das mit den Kindern zusammen macht (was nicht weniger sondern oft mehr Stress ist), dann ist das eben etwas, das man on top nach der Erwerbsarbeit macht. Ein Konzept aus den Tagen, in denen nicht 70% der Familien sich gegen das Alleinverdienermodell entschieden haben.

Zumal: Der soziale Druck, der mit diesem Spaß verbunden ist:
Schon mal eine Fertigbackmischung oder GOTT BEWAHRE einen Aufbackkuchen zum Basar gebracht? Nicht selten muss man sich dann anhören: “Wie herzlos ist das bitte??? Warum hat sich die Mutter von Leni keine Mühe gemacht???”
Schonmal einfach einen Marmorkuchen für 4 Euro gebacken? Dann wird möglicherweise getuschelt: “Orrr ey, die Mutter von Paul macht es sich immer schön einfach. Schon ein bisschen herzlos so ein Marmorkuchen!”
Schonmal 10 Euro in die Kasse geworfen und gar keinen Kuchen gebacken? Dann heißt es evtl.: “Die arme Sanni, wie peinlich war es bitte für das Kind, dass die Mutter nicht gebacken hat? Die anderen haben es doch auch geschafft…”

Ich frage mich, wie viele sinnentleerte Rituale es gibt, die Frauen und v.a. Mütter beschäftigt halten sollen. Ein Kuchen da, ein Bastelnachmittag hier, bitte jahreszeitlich dekorieren, alles selbstmachen, gerne auch mal was nähen.

Und nicht nur das: Auch die ganzen Zeitaufwände, die sich aus Schönheitsidealen ergeben, sind alles unglaubliche Zeitfresser. Wie oft denke ich mir: Wow, stell dir ein Leben vor, indem es in jeder Phase ok und möglich gewesen wäre, morgens zu duschen, Hose und T-shirt anzuziehen und damit fertig für den Tag zu sein.

Ohne Achsel- und Beinhaarrasur, ohne aufwändige Pflege langer Haare, ohne Schminken, ohne Gedanken zu passenden Accessoires, Haare färben, Fingernägel feilen und lackieren und den ganzen Klimbim.

Mein Verlag erbittet steile Thesen. Hier bitte – steile These: Manchmal habe ich das Gefühl, dass diese ganzen Aufgaben und Ansprüche einzig und allein dazu da sind, dass Frauen keine Denkkapazitäten haben. Kopf zu, Arbeitsspeicher voll: Umschalten in Modus “funktionieren”. Brav im Hamsterrad laufen, bloß nicht denken. Wer keine Zeit zum Denken hat, der kann sich nie fragen: “The Fuck? Was soll das bitte alles? Wem dient das? Warum mache ich das?”

Dass selbst ich mit einem Partner an der Seite, der alles mitmacht und -denkt kaum Zeit zum Denken habe, merke ich immer, wenn ich alleine im Urlaub bin. Es dauert so 1-2 Tage und plötzlich wird meine Denkwolke licht. Es ist wirklich so als stehe ich rum und mein Kopf ist eingehüllt im dichten Nebel einer Wolke, die mich auf Kopfhöhe begleitet. Durch die Ruhe um mich, dadurch, dass ich meine Zeit frei einteilen kann und nicht von den Bedürfnissen anderer gesteuert werde, dadurch zieht diese Wolke langsam weg. Sie löst sich auf.
Und da ist plötzlich ein freier Kopf. Ich falle auf mich zurück und kann nach langer Zeit wieder in mich reinhören und statt tausend ToDos finde ich plötzlich mich und meine Gefühle. Manchmal ein bisschen Wut (wenn ich an Kuchenbasare denke), aber v.a. ganz viel Liebe. Liebe und Dankbarkeit für meine Kinder, meinen Partner, meine Freund*innen und meine Arbeitssituation. Überhaupt für alles. Am Ende des Urlaubs fühle ich mich wie unter Drogen. Alles ist schön und ich will alles umarmen.

Außer Kuchenbasare.
Jedenfalls: Ich glaube, viele Rituale in unserer Gesellschaft setzen voraus, dass diese Beiträge keine Arbeit sind, dass sie kostenlos sind, dass sie einfach konsumiert werden können.

Übrigens glaube ich nicht, dass die Welt besser wird, wenn wir das alles abschaffen und ersatzlos streichen. Das funktioniert oft nicht (siehe oben: fast niemand spendet die 10 Euro einfach so) und es werden natürlich andere Aspekte vergessen.

Tatsächlich geht es bei einem Schulbasar für einen guten Zweck eigentlich auch um die Kinder und deren Selbstwirksamkeit. Wie sollen sie sonst in einer Welt voller großer, ernstzunehmender Probleme ihren kleinen Beitrag leisten können, wenn nicht durch z.B. selbstorganisierte Spendenaktionen. Das sehen wir gerade in Bezug auf den Krieg in der Ukraine. Kinder wollen helfen. Sie wollen etwas tun.
Deswegen geht es bezogen auf die Kinder nicht um die 10 Euro, sondern ums Mitmachen und helfen.

Das ist mir völlig klar. Also Kuchenbasar ersatzlos streichen ist vermutlich keine Lösung. Aber sicherlich lohnt es über Alternativen nachzudenken. Was können Kinder tun, ohne dass es eigentlich die Mütter tun? Wo können sie ihren Einsatz zeigen? Welche Gebiete sind die Gebiete, in denen sie sich als hilfreich erleben können?

Darüber könnte man mal nachdenken. Hätte man Zeit dafür.


P.S. Wenn ihr Teil einer Solidargemeinschaft seid und solche Aufgaben verteilt werden: Denkt darüber nach, ob ihr Alleinerziehende von solchen Pflichten nicht gänzlich entbinden könnt. Vom Backen und vom Spenden. Alleinerziehende haben nicht nur alle ToDos, sondern auch den Mental Load alleine zu stemmen. Plus den finanziellen Druck. Nur 50% aller Alleinverdienenden bekommen vom Vater überhaupt Kindesunterhalt und bei weiteren 25% zahlt der Vater nur einen Bruchteil von dem, was das Jugendamt festgelegt hat.

501 Gedanken zu „Reizwort: Kuchenbasar“

  1. Als alter Marketingmann kann ich noch ergänzen …

    Du hast richtig geschrieben, “jeder 10 Euro in die Schatulle” verhallt ungesehen. Als Elter taucht weg und versucht, um dieses Hergeben von “echtem Geld aus der echten Brieftasche” herumzukommen.

    Auf der anderen Seite und vor allem sind diese Backaktionen mit realem Tribut eines:

    Erzeugung von CONTENT

    Zu deutsch … damit etwas auf diesen Basaren los ist, damit es überhaupt ein Angebot gibt, wo dann auch Publikum hinkommt und dann am besten auch etwas Geld dalässt, ist, dass die Eltern höchstselbst für das Angebot sorgen.

    In die gleiche Rubrik fallen auch die diversen Schulflohmärkte. Da sollen die Eltern alles heranschleppen, oft (um so jünger, um so mehr) kräftig angeschoben von den eigenen Kindern “brauchen wir das noch Mama?”, “das benutz ich sowieso nicht Papa!”, so dass man auch Dinge auf diesen Tributmarkt trägt, die man vielleicht selbst behalten hätte oder zumindest, bei etwas Muße, auf ebay-kleinanzeigen, eingestellt hätte.

    Meine Erkenntnis und mein Fazit daraus.

    Selbst, wenn das mit den “gib Bargeld” funktionieren würde, müssten die Schulen weiterhin versuchen, von den Eltern direkt das Entertainment (sprich Kaffee, Tee, Säfte, Kuchen, Nippes) und die Freude, stundenlang am Schulstand (natürlich kommt die Ablösung) zu stehen, organisieren.

    Die Alternative, einfach mal zum Durchdenken?

    Eltern = Bargeld
    Lehrerschaft nimmt das Geld = und bucht den Zauber Florian
    Ein Zauberer allein macht aber noch kein “Event” mit hinreichend Ständen, die für “Gesellschaft” und “Entertainment” sorgen. Mehrere Schulhöfe oder Schulgänge wollen mit Ständen bestückt sein, so dass sich dort auch die Kinder und Erwachsenen durchwuseln können.

  2. Ich habe nichts dagegen, mal was zu einem Basar beizusteuern, so lange das nicht öfter als 1-2 mal pro Jahr ist. Verstehe aber sehr gut, was du meinst. Wenn eine andere Mutter was gegen meinen einfachen Rührkuchen hat, dann sage ich ihr ins Gesicht: mehr Zeit hatte ich nicht und weder mein Selbstwertgefühl noch die Liebe zu meinen Kindern hängen von diesem Kuchen ab.
    Das Grundproblem, das du auch ansprichst, ist meiner Meinung nach, dass viele Frauen andere Frauen als “Konkurrenz” sehen und mit einem tollen Kuchen, der perfekten Frisur, den schicksten Klamotten, dem besten Kindergeburtstag … ihren eigenen Wert “beweisen” möchten. (Kann mich nicht erinnern, dass mal einem Vater mein Kuchen nicht gut genug war.) Und das wiederum hat viel mit – erziehungsbedingtem – mangelndem Selbstwertgefühl zu tun. Und bei dieser Erziehung spielen oft die Mütter die Hauptrolle (zumindest noch in meiner Generation), die unbewusst den Teufelskreis fortsetzen. Wenn ich mit einer Freundin übers Wochenende wegfahre und mein Mann Kinder und Haushalt schmeißt, sagt mein Vater “viel Spaß”, meine Mutter wirft mir vor, dass ich eine schlechte Mutter bin…
    Es reicht also nicht, nur den Männern klarzumachen, dass wir in vielen Situationen immer noch benachteiligt sind, auch im Kopf vieler Frauen muss der Schalter umgelegt werden, damit wir aus den Verhaltensmustern rauskommen.

  3. Habe gerade sehr über den Kommentar gelacht, dass man doch nur die reine Arbeitszeit und nicht die Backzeit einrechnen darf. Wenn ich abends müde von der Arbeit komme, ist auch die Backzeit Zeit, die mich später ins Bett kommen lässt. Aber ist ja toll, wenn andere das nicht so sehen und das Problem gar nicht verstehen. Und dass man sich den Stress selber macht und es keinen Erwartungsdruck von außen gibt: Wo ist diese Welt und welches Passwort muss ich im Eingang sagen?

    1. Ds ist offenbar die Welt, in der viele Kommentatorinnrn – und auch ich – leben. Erwartungsdruck kann, muss man sich aber nicht unterwerfen, wenn es ihn gibt. Es ist mir unbegreiflich, dass Frauen, die sich als Feministinnen aehen, nicht in der Lage sind, mit den Erwartungen anderer abgeklärter umzugehen. Wenn es nach der Erwartungshaltung anderer gegangen wäre, hätten sich Frauen kein wahlrecht erkämpft!

    2. Toller Artikel Patricia.
      So wahr! Und zwar ist es so wichtig anderen zu erklären was für Arbeit und Stress ein Kuchenbasar eigentlich bedeutet. Ich würde unbedingt beobachten, ein Kuchenbasar wo keine Müttis backen dürfen….und wie alles sich danach erledigt!

  4. War alleinerziehend. Kuchen backen mit den Kinder waren für mich sehr schöne Erinnerungen. Ja, das hat Spass gemacht.
    Ist zum Nachahmen empfohlen; ist Flow pur!

    Roger

  5. Ich kann erfreulicherweise sagen: ich lebe da in einer anderen Welt als Du. So altmodisch wie geschildert stelle ich es mir höchstens noch im tiefsten Süddeutschland vor. Da, wo die Muddis auch 2022 vor allem für Heim und Herd zuständig sind. Kann es sein, dass diese Zwänge und vor allem dieser geschlechts-stereotype Aspekt mehr in Deinem Kopf herrschen als in der Realität?
    Kuchen Basar gibt es noch, backende Mütter auch, aber genauso gut doch auch backende Väter, Kuchen kaufende Mütter, alles selbst organisierende Schüler oder gleich gemeinsames Backen in der Schule? Und solch blöden Sprüche habe ich noch nie gehört und wenn, würde ich sie lächerlich finden. Es gibt sicher viele Kämpfe auch bei uns noch zu führen, aber die Schlacht am Kuchenbüffet ist wohl eher ein Nebenschauplatz.

  6. Das ist wirklich eine steile These, aber betriebswirtschaftlich rechnet sich ein Kuchenbasar.
    Er ist sogar eine Win-Win-Situation.

    Welcher Kuchen, der acht bis zehn Stücke ergibt (einer aus einer runden Springform ergibt mindestens zwölf), hat denn einen Materialeinsatz von acht bis zehn Euro?

    Es gibt durchaus Rezepte, in denen Margarine statt Butter verwendet wird. Dann schmeckt zwar der Teig nicht so lecker, der Kuchen aber schon.
    Gerade bei Kuchen und Keksen habe ich eine hohe Gewinnspanne, ich muss nur das passende Rezept auswählen. Bei Kuchenbasaren (da kostet ein Stück Kuchen durchaus 1,50 € bis zwei €) kann auch so geplant werden, dass wenig Reste übrigbleiben (die sind nämlich Verluste) und die Kinder kaufen nicht den Kuchen der Mutter, den kennen sie doch schon.
    Sie wollen neue Kuchen probieren, natürlich nur, wenn die anderen Eltern ebenfalls gute Rezepte haben. Und preislich sind Kuchenbasare günstiger als Konditoreien!
    Beim ersten Kuchenbasar braucht man vielleicht noch zwei Stunden Arbeitseinsatz, bei den weiteren kennt man passende GÜNSTIGE Rezepte in herzhaft und süß und braucht eine halbe Stunde. Die Zeit ist ja nicht direkt Arbeitszeit, sondern kann für private Erledigungen in der Nähe des Backofens (Telefonieren, Kaffeetrinken, Abendessen vorbereiten usw.) genutzt werden.
    Fertigpackungen sind übrigens nicht günstiger als das Abwiegen von Mehl, Zucker, Vanillezucker oder Schokopulver und Backpulver, Eier und Milch/Sahne muss ich ja selber besorgen und hinzufügen.

    Also, die Bäcker bzw, Bäckerinnen haben einen Materialeinsatz von zwei bis vier, maximal fünf Euro und einen Arbeitseinsatz von ca. 30 Minuten, die Käufer und Käuferinnen bekommen eine gute, (im Vergleich zur professionellen Konditorei) günstige und abwechslungsreiche Kuchenplatte und die Kita/Schule/ der Sportverein bekommt Geld.

    Direkte Spenden sind nämlich schwierig, es gibt immer Eltern, die einen auf dicke Hose machen und 100 oder 200€ spenden und das dann auch das ganze Schuljahr über erwähnen.

    Ach so, die Kinder backen natürlich mit und rechnen die Materialkosten auch einmal aus (“Wenn 1000g Dinkelmehl 1,50€ kosten, wie viel kosten dann 350 g für eine Springform?”) und vergleichen sie mit den Erlösen. Da lernen sie gleich noch wirtschaftliches Denken ;-)

    1. Über diesen Kommentar musste ich mich jetzt doch ein bisschen aufregen und direkt den gestern (zum eigenen Vergnügen) gebackenen Nusskuchen durchrechnen.
      Die Zutaten | Die Kosten (Stand 19.7.22 – REWE App)
      200 g Butter | 2,47 €
      300 g Zucker | 0,24 €
      5 Eier | 2,08 €
      1 Prise Salz | 0 €
      375 g Mehl | 0,48 €
      125 ml Milch | 0,16 €
      200 g gemahlene Haselnüsse | 1,79 €
      1 Päckchen Backpulver | 0,12 €
      2 Päckchen Haselnuss-Glasur | 4,38 €

      Macht 11,72 € für eine Springform (die mit dem Loch in der Mitte). Die spende ich beim nächsten Kuchenbasar mit Freuden und esse den Kuchen weiterhin selbst ;)

      P.S. 60 Minuten bei 180 Grad – für alle die ihn gerne nachbacken möchten.
      P.P.S. Ja, ich kaufe Bio Eier.

  7. Absolute Zustimmung!
    Am besten sind die Kuchenbasare, bei denen „die Klassenkasse“ gefüllt werden soll. Hier fällt die Komponente Die-Kinder-tun-gemeinsam-was-Gutes komplett weg. Es geht einfach nur darum, dass die Eltern, wie im Beitrag erwähnt, Material + Arbeitszeit investieren, das Ganze dann verkauft wird und der Erlös in die Klassenkasse wandert. Anstatt, dass die Eltern einfach direkt in die Klassenkasse einzahlen. Wäre ja zu einfach. So werden die Kinder gleich mal auf das kapitalistische Grundmodell eingestimmt – wer Geld in der Klassenkasse haben will, der muss auch dafür arbeiten …

    1. Ich bin seit 7 Jahren Elternvertreterin, erst in der Kita, jetzt in der Schule, und NIE haben alle Eltern das Geld in die Klassenkasse eingezahlt. Sie sind Mitglied im Förderverein und zahlen ihre Beiträge auch nach mehrmaliger Erinnerung nicht. Wenn man sie drauf anspricht, reagieren sie herablassend. Der Förderverein / die Klassenkasse ist jetzt in Zeiten von zusammengestrichenen Geldern für die Schulen (siehe Verfügungsfondkürzung in Berlin), der Topf aus dem Papier zum Bastelmaterien, Stifte, Kopien im Copyshop (weil einer von zwei Kopierern in der Schule kaputt ist) oder Bücher angeschafft werden.
      Die Spende fürs Kuchenbuffet ist dann doch einfacher als die Spende in bar.

      1. Stellt sich die Frage, ob die Eltern, die es nicht schaffen, ihren Beitrag in die Klassenkasse einzuzahlen, überhaupt zum Kuchenbasar kommen. Da stehen doch am Ende auch wieder diejenigen, die sich sowieso engagieren. Und die Eltern, die keine Ressourcen bzw. keine Lust auf Kuchenbasare haben, geben ihren Kindern vermutlich auch kein Geld dafür mit. Dann können die Engagierten doch auch ihr Geld einfach direkt in die Klassenkasse zahlen.
        Letzten Endes könnte ich mir ein Pay-what-you-want-Modell vorstellen. Es gibt Eltern, denen tut es nicht weh, auch mal 50 Euro in die Klassenkasse zu zahlen. Andere müssen jeden Cent umdrehen. Das ist ja auch das Modell Förderverein. Da sind ja auch nur diejenigen Mitglied, die es sich leisten können bzw. wollen. Es wäre doch mal spannend, wie viel Geld in der Klassenkasse wäre, wenn einfach alle so viel einzahlen wie sie wollen bzw. zahlen können.

        1. Stimmt, meistens stehen die immer gleichen Leute in den Buden des Basars, beim Schulfest hinter der Kuchentheke oder beim Dorffest an den vielen Ständen, die Nahrhaftes oder Belustigungen für große und kleine Leute anbieten. Das ist jedenfalls meine Beobachtung seit mehr als 40 Jahren.
          Aber etwas fehlt bei dieser Beschreibung:
          Es macht doch den Leuten nicht nur Arbeit, sondern auch ganz, ganz viel Spaß — und einen Zugewinn für das Selbstwertgefühl gibt es gratis dazu.
          Außerdem stärkt nicht nur den Zusammenhalt einer Gemeinschaft, es stärkt auch das Familiengefüge…. Kinder sind in der Regel doch auch stolz auf die Eltern, die sich an solchen Unternehmungen beteiligen.
          Kuchenbasare sind damit in jeder Hinsicht eine Bereicherung… finde ich, 4-fach-Mutter mit jahrelanger Kuchenbasarerfahrung in Kindergarten, Kirche und Schule :-)

    2. Wieso, die Eltern könnten sich ja darauf einigen, der Klasse einen Betrag tur Verfügung zu stellen. Dass Gewinn jeder Art mit vorheriger Arbeit verbunden ust, ist Übrigens kein kapitslistischet Ansatz, sondern trifft auf zirmlich viel menschliches Handeln zu. Wer sich keine Mphe machen will, fährt keine Ernte ein, hat keine hübsche Frisur, und lernt quch kein Klavierstück.

  8. Ich bin ziemlich erstaunt über die häufig sehr negativen, gerade zu verächtlichen Kommentare zum Thema Backen hier zu deinem Blogpost. Und auch du hälst ja wenig davon. Jemand schrieb, die Zeit sei ihr zu schade.

    Und, ja: es gibt Menschen, die backen nicht gerne, aber Kuchen kann man ja auch kaufen. TK oder frisch beim Bäcker. Außerdem gibt es Backmischungen, da hält sich in der Regel der Aufwand sehr in Grenzen.
    Kann sein, dass ich hier die Exotin bin, aber ich backe und koche gerne, bin selbstständig und arbeite Vollzeit und im Homeoffice- bin aber eben zeitlich flexibel. Und ganz ehrlich: ein simpler Rührkuchen hat 6 Zutaten, einkaufen muss man eh und der ist in 60 min fertig, davon erledigt der Ofen 45 min. Es ist eine Frage der Prioritäten.

    Ich kenne Eltern, die spenden immer und backen nie, weil sie keine Zeit haben, manchmal vergessen sie zu spenden, weil sie soviel zu tun haben. Aber sie machen aufwändige Abendessen für Freunde. Prioritäten eben. Deren Kinder sind oft ein wenig traurig beim Kuchenverkauf, weil “meine Mama hat mir nur Geld mitgegeben”. Du machst dich darüber lustig, dass “die arme Sanni” dann traurig ist. Finde ich schwierig. Manchmal ist “Sanni” hier, ihre Eltern sind getrennt. Dann backen wir alle zusammen einen zweiten Kuchen. Dann hat Sanni hat einen Kuchen und ist froh. So einfach ist das. Solidargemeinschaft eben.

    Ich sehe deine Punkt mit dem Aufwand, klar könnten alle einfach was spenden, aber das macht kaum jemand, denn es wird ja nicht mal in die Klassenkasse eingezahlt (häufig übrigens von Eltern, die sich das leisten könnten).

    Ein Kuchenbuffet hat aber häufig den Sinn, dass der Kuchen an jemanden verkauft wird, der ihn dann essen kann und sich freut, wenn es richtig gut läuft. Eine Spende hilft dann wenig, weil dann eben weniger Kuchen auf den Tischen zum Verkauf steht.

    Meine Kinder (9 und 11) freuen sich immer noch, wenn sie am Tag des Kuchenverkaufs der Klasse, unseren Kuchen mitnehmen. Meistens helfen sie beim Backen, es sei denn wir haben das vergessen, dann backe ich eben abends. Meistens wird der Lieblingskuchen ausgewählt, wir backen zusammen, hören unsere Backplaylist, es wird dekoriert und alle essen rohen Teig. In der Regel sind das wirklich gute Momente und wer einmal beim Kuchenverkauf in der Grundschule dabei war (ja, ich habe auch schon bei Kuchenverkäufen mitgeholfen, muss ich mir Sorgen machen? Macht man sowas nicht mehr?), und sieht, wie begeistert die Kinder “ihren” Kuchen anpreisen, dann ist das jede Minute wert, auch die, in denen ich Mehl aus den Ritzen in den Dielen sauge und Teigreste von der Lampe kratze, weil der Mixer nicht in der Schüssel blieb.

    Ich bin für die Kuchenverkäufe, es steht jetzt zum Beispiel einer in der Klasse unseres Sohnes an. “Wir machen einen Kuchenverkauf, für die ganze Schule, das Geld spenden wir den urkainischen Kindern an unserer Schule!”, sagte er gestern. Dann zog er los, kaufte eine Backmischung und machte (fast) alleine Muffins von dem promovierten Backmischungsperoduzenten. Er wollte die mal ausprobieren. Und, ja: ich hasse Backmischungen, das Ergebnis schmeckt nicht, so gut wie “selbst gebacken, finde ich, außerdem geht eine Backmischung nicht viel schneller als ein Kuchen, bei dem man die Zutaten abwiegt.

    Wem die Kuchennummer für sein Kind wichtig ist, der nimmt sich eben die Zeit dafür. Dann werden die Nägel eben weniger aufwändig lackiert und zu grauen Haaren zu stehen ist eine Haltung. Ich färbe nicht und in der gesparten Zeit, die ich nicht beim Friseur sitze, backe ich Kuchen. Oder sitze im Landesschulbeirat oder in der Schulkonferenz. Das ist auch ein Ehrenamt. Wie Kuchen zu backen.

    Unser Sohn freut sich auf den Kuchenverkauf in der nächsten Woche, heute backen wir Testcookies. Montag steht er an der Kasse. Das wird ein guter Schultag.

    1. Ich mache mich nicht lustig über Kinder deren Mütter keine Ressourcen zum Backen haben. Das ist ein Missverständnis, weil ich mich offenbar in dieser Passage sehr schlecht ausgedrückt habe (wurde in einem weiteren Kommentar bereits angeprangert).
      Im Gegenteil, ich finde es schrecklich solche Sätze von so vielen zu hören (es sind tatsächlich oft AZ bzw. Kinder von AZ, die mir berichten, dass die Mütter unter Druck gesetzt wurden, weil sie nicht die Möglichkeit hatten etwas beizusteuern).

      Und es geht wirklich nicht darum, ob jemand gerne backt oder ob es schön ist Kuchen zu essen.
      Es geht um die Frage warum es so vieles gibt, das von Müttern erwartet wird und wie wenig bestimmte Dinge hinterfragt werden, weil es “schon immer so war, dass…”.

      Ich finde es problematisch zu sagen, das sei eine Frage der Prioritäten. Ist es manchmal bestimmt, aber zu sagen, man müsse halt schauen, was einem das Kind wert ist… das ist genau der Druck, der auf Mütter ausgeübt wird.
      Schonmal an das selbe über einen Vater gedacht? Sind die Kinder den Vätern nichts wert, weil Väter meistens nicht backen, basteln, am Nachmittag auf Festen sind?

      Und zuletzt: Solidargemeinschaft! Ja, das ist toll, wenn es die gibt. Und ich würde mir von Herzen wünschen, dass jede Gemeinschaft ein paar Menschen mit Ressourcen hat, die mangelnde Ressourcen bei anderen ausgleicht.

      1. Hier stimme ich dir zu: „Es geht um die Frage warum es so vieles gibt, das von Müttern erwartet wird und wie wenig bestimmte Dinge hinterfragt werden, weil es “schon immer so war, dass…”.

        Dazu gehören natürlich immer zwei: die Erwartungshaltung an Mütter und Mütter, die darunter leiden. Ein Vorteil daran (es gibt auch Nachteile), spät meine Kinder bekommen zu haben, ist die Tatsache, mit dem aus der Erwartungshaltung entstehenden Druck umgehen zu können.

        Du schriebst: „Ich finde es problematisch zu sagen, das sei eine Frage der Prioritäten. Ist es manchmal bestimmt, aber zu sagen, man müsse halt schauen, was einem das Kind wert ist… das ist genau der Druck, der auf Mütter ausgeübt wird.“

        Das hat nichts mit „was ist mir mein Kind wert“ zu tun. Aber auf einen billigen fertigen Kuchen, Schokoguss zu kippen- wem ist da geholfen? Niemandem.
        Da lieber klar sagen, man hätte keine Zeit, ob jemand übernehmen können. Und demjenigen dann mit „was auch immer“ dafür danken (Blumen, Schokolade etc).
        „Schonmal an das selbe über einen Vater gedacht? Sind die Kinder den Vätern nichts wert, weil Väter meistens nicht backen, basteln, am Nachmittag auf Festen sind?“
        Da mache ich keinen Unterschied: ein Vater kann genauso backen (wer lesen kann, kann auch backen) wie eine Mutter. Und er kann sich frei nehmen. Wenn er das will. Da ist der Knackpunkt!
        Aber das ist Thema für einen neuen Blogpost! Go!

        1. Der Vater meiner Kinder hat – glaube ich – noch nie gebacken, aber unser gemeinsamer ältester Sohn backt und kocht mit Wonne. Sein ältester Sohn, 12 Jahre, hat dazu gar keine Lust, aber der zweite, 10 Jahre alt, backt und kocht mit der gleichen Leidenschaft. Auch die Söhne 2 und 3 kochen gerne, backen Waffeln oder auch Kuchen, auch schon mal für Freunde. Unsere Tochter backt zu den Geburtstagen für Freunde und in der Adventszeit und lädt zum adventlichen Kaffeetrinken ein…. oder nimmt auch schon mal eine Rutsche Muffins mit in die Schule.
          Der Vater meiner Kinder, mein Liebster und Ehemann seit 49 Jahren, ist aber – seit der erste Sohn zur F-Jugend ging – zu jedem Fußballspiel gegangen, bei dem der Sohnemann und später seine beiden Brüder mitspielten, mich hätte man damit jagen können. Allenfalls habe ich mir mal ein gaaaanz wichtiges Spiel angeschaut, den Kinder zuliebe, und habe mich über das Gekreische hysterischer Mütter entsetzlich geärgert.
          Es gab deutlich viel, viel mehr Fußballspiele als Kuchentheken.
          Ich fühlte mich nie gedrängt oder ausgebeutet, ich habe das gemacht und mache immer noch, was mir Spaß machte – und jetzt als Oma erst recht.

  9. Meine Backmischungskuchen wurden bei Schulfesten immer gerne gegessen. Oft hab ich auch keinen Kuchen mitgebracht – war eh immer zu viel da. Einmal hab ich eine Packung Prinzenrolle spendiert – die ging weg wie warme Semmeln.
    Ich würde versuchen, den Stress einfach nicht mitzumachen.
    Und siehe da, wenn man es nicht tut: Es nimmt niemand übel, niemand findet es blöd, niemandem fällt es auch nur auf.
    Und ja, morgens dusche ich, ziehe T-Shirt und Jeans an – that´s it. Und da melckert auch niemand (höchstens hinter meinem Rücken, aber das kann mir ja egal sein).

  10. Bei unserer Kita ist das zum Glück echt entspannt. Man kann zB auch einfach Obst mitbringen und trockene Kuchen oder Muffins sind sowieso bevorzugt. Ich wüsste auch nicht, dass da irgendwer guckt, wer da jetzt was mitgebracht hat. Habe zumindest noch nie was mitbekommen. => Geht dann glaube ich auch weniger um Spendensammeln als darum, dass es bei dem Fest halt Kuchen für alle gibt.
    Von einer Bekannten, die in Baden-Württemberg in einem Waldkindergarten war, habe ich aber genau so ne Story gehört. Jede Familie bringt zum Sommerfest 3 Torten (!) und 3 Salate. Ungelogen durfte man nicht mal eine Torte gegen einen Salat tauschen, wenn einem dies eher lag. Dass man Torten backen könne, wurde selbstverständlich vorausgesetzt. Meine Freundin hat am Ende an der gekauften Torte mit einem Feuerzeug hantiert, sodass die Schokolade verlief und es selbstgebacken aussah hahahaha. Leider ließ sie versehentlich das Papier unten dran und ist am Ende doch noch aufgeflogen. Das (3 Torten, 3 Salate) jedoch scheint der Input zu sein, der nötig ist, um auch tatsächlich Geld einzunehmen mit so einem Kuchenbasar. Die Torten mussten natürlich was hermachen, um zu nem guten Preis verkauft zu werden und damit die alten Leutchen, die als Gäste kamen, nicht jammerten, dass letztes Jahr die Torten aber besser waren – für sie war auch zwingend, dass sie selbstgebacken waren. Achso, die Spendengelder kamen der eigenen Kita zugute – somit war der finanzielle Aufwand vor den Eltern zu rechtfertigen. Die meisten lagerten wohl Arbeiten an Mütter und Schwiegermütter aus. Wir hätten da zb niemanden, der uns unterstützen könnte.

  11. Zum Glück löst der Kuchen keinen Brechreiz aus, im Gegensatz zum Schreibstil des Artikels.
    Aber der Gedanke dahinter ist tatsächlich ganz witzig, wobei ich den Kommentierenden zustimmen würde, dass Geld und Aufwand gut selbst gesteuert werden können.

      1. Mein Alltag ist zum Glück sehr weitgehend frustfrei. Deshalb fand ich deinen Artikel wahrscheinlich so unangenehm, weil für mich ungewohnt viel Negativität und Frust transportiert. In diesem Sinne wünsche ich dir weniger Frust im Alltag.
        Und zum Glück ist der Stil ja Geschmackssache. Deine Auszeichnungen legen nahe, dass genügend Andere sich über 1145 Wörter zu diesem Thema freuen. Also, nichts für ungut, und alles Gute.

  12. Ich kann mir kaum vorstellen, dass ein Kuchenbasar bei dir assoziiert ist mit einem schweren Trauma und dass du, wenn du das Wort hörst oder liest in eine schwere traumatische Situation zurückversetzt wirst,
    Nein?
    Dann wäre Respekt gegenüber traumatisierten angebracht.

  13. Ich bin zu einer Zeit aufgewachsen, in der gerade eines von 49 in der Klasse in den Hort ging. Alle anderen gingen nach der Schule nach Hause. Kuchenbasare oder andere Aktionen, bei denen Elterneinsatz gefragt war, gab es nicht – auf keiner der fünf Schulen, die ich besucht habe. Wann hat sich das geändert?
    Es wurde vor der Adventszeit für DDR-Pakete gesammelt. Wir bekamen Listen, auf denen angegeben wurde, was gebraucht wird. Es kam viel zusammen, aber niemand wußte, was von wem kam. Das wurde vor Unterrichtsbeginn zu einem bestimmten Raum gebracht. Sozialen Druck, daß man was mitbringen muß, gab es nicht.
    Es gab alle möglichen Feiern, aber Elternengagement war nicht erforderlich. Die kulinarische Seite wurde über die Schulküche und die Lehrkräfte für Hauswirtschaft mit deren jeweiligen Klassen abgedeckt.

  14. Danke für den Artikel.

    Meiner Erfahrung nach ist das sehr von den jeweiligen Einrichtungen abhängig.
    In der Grundschulzeit meiner Großen wurde darauf bestanden, dass man Kuchen backt und dieser dann an die Kinder bei schulinternen Festen verkauft wird, mit dem Ziel am Ende des Jahres allen Betreuungskindern ein Eis zu spendieren.
    War für mich sowohl finanziell als auch zeitlich eine enorme Belastung (als Alleinerziehende in der Ausbildung, von staatlichen Leistungen abhängig).
    Auf Nachfrage, ob der Kuchen denn wenigstens für die Kinder kostenlos verteilt werden könne, fielen nur Begriffe wie “Sozialschmarotzer”, etc.

    In der privaten Montessori- Kita wird das Kuchenstück für 50 Cent verkauft, damit jeder teilhaben kann (die Kita- Kinder essen kostenlos).
    Wer mehr geben möchte, kann noch etwas in ein Sparschwein geben, welches etwas abseits steht.
    Auch gekaufter Kuchen wird akzeptiert.

    Spendenaktionen finde ich ganz klasse, sind aber für uns auch schwierig.
    Nicht jeder ist mal eben so in der Lage, Geld für Spendenläufe, etc zu bezahlen.
    Ich habe dafür keine Lösung, glaube aber, dass es mehr Menschen betrifft als man im ersten Moment erwartet und dieses “Armuts-Stigma” (selber schuld, faul, kann nicht mit Geld umgehen,…) dafür sorgt, dass es kaum in dem Blick gerät.

  15. Einen Tag vorm Schulfest gibt’s ein “großes Backen”. Die Kinder können ihre Kreationen mitbringen, es gibt Preise in Altersklassen und der Kuchen (Kekse, Muffins etc) wird am Fest verkauft. (Mit Zutatenliste hinterlegt, wg. Unverträglichkeiten)

  16. Auch wenn es das System unterstützt und womöglich sogar verstärkt, möchte ich gestressten Müttern und Vätern unser geheimes Familienkäsekuchenrezept verraten. 10 Minuten Arbeitszeit, kostengünstig und auf jedem Buffet fast immer als erstes alle. DMs sind offen. ?

  17. Spendenlauf ist super. Bei uns gibt es dann aber auch immer eine Obergrenze, die man angeben kann für die Kinder, die es nicht so mit durch die Gegend rennen haben (Spende pro Runde 20 €, Obergrenze 20 €) und für die Kinder, die auch locker 50 Runden laufen würden sonst.


    1. Spendenlauf war auch das erste, was mir einfiel. Gymnasium um die Ecke hat neulich 17.000€ für Ärzte ohne Grenzen eingesammelt.

    1. Ja, das war quasi der Grund warum ich den Artikel geschrieben habe. In einer anderen Zeitung steht auch noch “UST auf Mamas Kuchen” und es geht ja wirklich kaum noch absurder als UST auf kostenlose Arbeit zu erheben.

      1. Danke Roger
        Auch wenn die Mehrheit der alleinerziehende sicher Mütter sind, es gibt sie auch als Väter.
        Ich finde wir sollten alle nur das machen was für einem Stimmt. Im Bezug auf Elternarbeit, wenn das Kuchenbacken ist, nah schön. es kann aber auch sein, das ein Mittagstisch möglich ist, ein Begleiten an einem Schulausflug oder einfach gar nichts. Denn der Kreis wird sich bis zum Lebensende eh schliessen. Teils kann etwas zurück gefahren werden, teils gibt mensch wieder zurück.
        PS. Schönheit kommt von Innen, Guter Geschmack ebenfalls. Da braucht es keine Kosmetik.

  18. Ich habe also nur 20€ in einen Umschlag getan und mich nicht auf der Kuchenliste eingetragen.

    Es kam schnell die Mail, dass es schon genug Zusagen gibt.

    ich finde sonst an Kuchenbasaren auch schlimm, wenn Kinder außen vor sind.

    Aber hier bekommen alle Kinder Kuchen.

  19. An der Schule unserer Kinder sammelt die Schülerzeitung (also die Kinder!) Geld für die Ukraine, beliebige Beträge werden in Umschlägen mitgegeben.

    Am Kindertag gibt es einen “Kuchenbasar”, bei dem der Kuchen für die Kinder umsonst ist.

    So finde ich es super!

  20. K3 hatte heute “bounce for books”.
    1min Hüpfburg = 107 Sprünge

    GS ist sugar smart, d.h. keine Kuchenbazare.
    Kids haben für Ukraine Lesezeichen etc gebastelt, Flaggen gehäkelt, musiziert etc.
    Oder es gibt Uniform-freie Tage für eine kl. Spende (niemand ausgeschlossen)

  21. Ich hab glaub ich noch nie einen Kuchen für sowas gebacken… Mein Mann dafür in diesem Monat schon einen Kuchen plus 60 Muffins ? Bei uns herrscht da klare Rollenverteilung.

  22. Dämlich ist diese Kuchenbackerei natürlich schon und unter Umständen für gar nix gut, wenn der eigene Kuchen nicht den momentanen Anforderungen an Gluten-, Lactosefreiheit und vegan-bio-fair erfüllt. Oder einfach uncool ist.
    Andererseits leben solche Aktionen aus sich selbst heraus. Und sie sind oft ein wichtiges Steinchen im sozialen Gefüge des Schulkörpers.
    Blöd nur für die Muttis, die nicht backen können, keine Zeit, keinen Nerv, kein Geld dafür haben. Davon werden ihre Kinder auch nicht mehr bewundert oder haben bessere, gleiche Chancen im Schüler-Berufsleben.
    Ich habe übrigens auch immer mal Backmischungen abgeliefert. Stark modifiziert zwar, aber dennoch.
    LG
    Sabiene

  23. Ich mache das nie mit. Ich spende dann immer Geld. Meine Freizeit ist mir zu wertvoll. Auch im Fußballverein, ich baue gerne auf, schiebe Tore umher oder stecke das Feld ab, aber mich hintern Tresen stellen, niemals.

  24. Ich backe nichts, wenn ich keine Zeit oder Lust habe. Hab das nie als meine Pflicht gesehen. Der Mann hat auch schon für Basare gebacken. Mir ist es egal, was die anderen Eltern von mir denken, sind alle nicht meine Freunde. Ich muss niemanden was beweisen.

  25. Boah, wenn ich den Text und die meisten der Kommentare hier lese, kann ich nur sagen: Leute!! (Oder: Frauen!!) seid doch bitte mal ein bißchen SELBSTBEWUSST!! Man kann auch einfach nicht mitmachen oder gekauften Kuchen mitbringen, mal ganz ehrlich: who gives a F***??!

    1. Wenn Du keinen Fuck gibst, gut für dich. Allerdings ist der klassische “Lasst doch mal fünfe gerade sein”-Kommentar unter einem Artikel zu einem systemischen Problem einfach nicht besonders hilfreich. Das individuelle Nicht-Fuck-geben löst das Problem leider nicht.

  26. Das war auch mein Gedanke. Also ich als Gerne – Bäckerin würde preislich glaub ich unter 5 € raus kommen mit leckeren Blaubeer Muffins.
    Den Text find ich dennoch richtig und gut, aber das Beispiel passt für mich so gar nicht.
    Liebe Grüße

  27. Für sich allein betrachtet ergibt der Kuchenbasar keinen ökonomischen Sinn. Aber die Grundidee ist doch eine andere?
    Ich denke, das Konzept ist eher: jede_r trägt was zum Fest bei und dann gibt’s ein schönes Fest (mit lecker Kuchen). Andere machen Musik, schleppen Bänke, …

  28. Ich fand die Jugendlichen cool, die mit dem Jugendhausmitarbeiter Crêpes auf der Straße verkauft haben. Ganz ohne Eltern. Die haben durch Laufkundschaft aus den umliegenden Schulen und Kitas das Geschäft ihres Lebens gemacht.
    Im Kindergarten gab es Kino für die Kinder, sprich kindgerechte kleine Filmchen über den Beamer, Waffeln, Popcorn, Getränke, Salzstangen, Smarties.
    Das war auch noch genug Arbeit, aber halt sehr viel gemeinsam und nicht so viel extra zu Hause. Und in unserem Fall hat es immer für gute Kontakte und Vernetzung gesorgt.

  29. Der Kuchenverkauf findet bei uns zu Gelegenheiten wie Schul/KiTa/Pfarrfesten statt, an denen die Besucher sich während der Veranstaltung vor Ort mit Kaffee/Kuchen/belegten Brötchen versorgen. Die Alternative zu gespendeten Kuchen ist dann der Kauf im örtlichen Handel, nicht der Verzicht aufs Kuchenbuffett.
    Kuchenverkauf unabhängig von einer Veranstltung “nur” um Spendengelder für einen guten Zweck zu generieren ist tatsächlich nur dann sinnvoll, wenn die Kuchen von Menschen gebacken werden, die Zeit, Geld und Motivation dafür haben.
    Das Problem ist also nicht das Kuchenspende-Konzept an sich, sondern (wie so oft) der Gruppendruck, den (gewisse, meist nicht Vollzeit-berufstätige) Mütter aufbauen. Hier hilft nur offene und ehrliche Kommunikation mit den Organistoren, den anderen Eltern und (vor allem!) den eigenen Kindern.
    Meine Kinder essen zu solchen Gelegenheiten diese eingeschweißten Industrie-Marmorkuchen aus dem Supermarkt sogar lieber als Insta-taugliches veganes Dinkelvollkorngebäck ohne Zucker und Palmöl.

  30. Liebes Nuf, ich mag ja Deine Texte, aber der hier ist mir doch etwas zu sehr auf Klischee gebaut.
    Hier findet ja schon ein latentes Mütter-Bashing statt (andere “richtig backende” Mütter zerreißen sich den Mund über die Marmorkuchen-Mütter). Davon wollen wir doch weg – das gegenseitige vergleichen. Das sich Gedanken machen, was die anderen Mütter denken. Die faulen Mütter vs die fleißigen Mütter.
    Vielleicht backen andere Mütter gern & toben sich am Kuchen aus & dann gibt’s zum Abendbrot Tiefkühlpizza. Und es ist ihnen völlig egal, was Pauls Mutter zum Basar beisteuert.
    Und auch die Lehrerinnen und Lehrer haben Kinder, sind Abends müde – und da ist so ein Kuchenbasar eine Aktion, die alle kennen, die läuft und keiner Erklärung bedarf.
    Wir haben immer Tiefkühl-Miniwindbeutel geholt & wild mit Puderzucker & Schokoraspeln bestreut. Fertig.
    Bücherbasar war auch der Knaller. Das war natürlich noch einfacher. Jedes Kind brachte zwei, drei “alte” Bücher mit und die wurden verkauft.
    Und vieles ist on Top zur Erwerbsarbeit. Wir sind eine Gemeinschaft und da muss man auch ab & zu etwas dazu geben.

    1. Dein Kommentar gibt mir die Möglichkeit, das nochmal deutlicher zu machen.
      Nicht ICH denke so. Wenn ich nach “Der soziale Druck, der mit diesem Spaß verbunden ist:” die Sichtweisen/Kommentare aufzähle, dann sind das gängige Lästereien.
      Wenn ihr das noch nie gehört habt mit Tiefkühl-Miniwindbeuteln: Sehr gut!
      Die Freuden des Tiefkühlkuchens lobe ich auch in meinem Buch. Bin sehr dafür sich alles so leicht wie möglich zu machen. Nur ist das nicht wie vielerorts bewertet wird. Es herrscht immer noch das Ideal des aufopferungsvoll selbstgebackenen Kuchens, der selbstgebastelten Schultüte, etc. vor.
      Mommywars sind Realität. Leider. Hat natürlich auch Gründe. Das sprengt aber jetzt den Rahmen meiner Antwort.

      1. Spannend. Meine persönlichen Erfahrungen gehen da in eine ganz andere Richtung – anderes Klientel?

        Kuchenbasar gab es in unserer Schule tatsächlich noch nicht, aber zu diversen Festen in Schule und Kitas habe ich fertiges Essen aus dem Supermarkt oder vom Bäcker mitgebracht – hat nie jemaden interessiert bzw. Freude, dass es überhaupt etwas gab.
        In der Schule wurde letztes Jahr um Spenden für Material (12 €/Stück) und Unterstützung beim Bau von Hockern gebeten, damit die Schüler*innen auch im Hof arbeiten können. Das Ziel war halb so viele Hocker wie Kinder zu prodzieren. Ein “neuer” Vater fragte, was mit dem übrig gebliebenen Geld passiert, wenn alle Eltern einen bezahlen und wollte dann uns Elternvertreter*innen und Lehrkraft nicht ganz glauben, dass “zu viel” sehr unwahrscheinlich ist. Es wurden dann am Ende 12 Hocker bei 25 Kindern, aber nur weil ein paar Familien deutlich mehr gegeben haben, gebaut von 3 Familien und der Lehrerin.
        Das ist so das allgemeine Level an dem wir uns an der Schule bewegen – JEDE Form von Engagement ist willkommen, weil sie absolut nicht selbstverständlich ist.

        1. Als Kind habe ich Tiefkühl-Miniwindbeutel beim Kuchenbasar geliebt. Niemand mag die buttrigen Torten, die da teilweise aufgefahren werden.

      2. „die Sichtweisen/Kommentare aufzähle, dann sind das gängige Lästereien“ – komisch, sonst bist Du sehr schnell dabei, Menschen ihre „anekdotische Evidenz“ vorzuhalten bzw. die Leute sogar öffentlich auflaufen zu lassen.

        Ich halte Deinen Text nicht für falsch, gehe bei vielen Punkten mit. Ich frage mich jedoch, warum Du so wenig darauf eingehst, dass Frauen es an der Stelle selbst in der Hand haben, diese Gemeinheiten – Du nennst es im Kommentar gerade verniedlichend „Mommywars“ – einfach zu lassen.

        Gruß aus dem Off

        1. Weil auch hier das Patriarchat wirkt. Frauen bekommen in ihrer Sozialisation beigebracht, dass andere Frauen Konkurrenz sind. Wenn Du was lustiges dazu lesen willst, lies “Es kann nur eine geben” von Carolin Kebekus und Mariella Tripke. Bestimmte Mechanismen müssen erst erkannt werden, bevor sie abgelegt werden können.
          V.a. dann wenn es sonst keine anderen Quellen der Anerkennung gibt (durch Erwerbsarbeit, durch den Partner etc.) arbeiten sich Frauen an anderen Frauen ab, weil die nicht selbst basteln, nicht selbst kochen oder backen und verknüpfen die Kritik mit dem Argument “Also das sollte einem das eigene Kind schon wert sein.”
          Es wäre ein riesiger Schritt nach vorne, wenn Frauen damit aufhören würden. Da hast Du Recht.

  31. Ich backe total gerne, weiß aber auch, wie es bei diesen Kuchenbasaren zugeht. Die Kinder stehen total auf Marmokuchen mit Schockanstrich, alles was komplizierter ist kaufen im besten Fall noch ein paar Lehrkräfte. Ich habe in jedem Elternbeirat gesagt, dass ich mich weder an der Planung noch Durchführung eines “Kuchenbasars” beteiligen werde weil ich das Prinzip auch Quatsch finde. Stellt sich raus, wir können im Elternbeirat auch besser “politisch” arbeiten wenn wir uns mit sowas nicht beschäftigen. So ein Kuchenbasar ist ja auch eine super Möglichkeit für [bikeshedding|https://en.wikipedia.org/wiki/Law_of_triviality].
    Also total absolut danke für diesen Beitrag!

  32. Toller Blog-Beitrag, danke! Ich backe zwar gerne, aber nicht oft und auch nicht so toll, plus dass ich berufstätig bin (Vollzeit). Hatte dann tatsächlich mal was für die Cafeteria gebacken und dort mit meinen Mann ausgeholfen, aber so viel von meinen Kuchen wurde nicht verkauft.

  33. Schon zu meinen Schulzeiten gab es neben Kuchen noch das drumherum, d.h. es muß auch jemand Servietten usw. mitbringen, anstatt zu backen. Das finde ich sehr sympathisch, aber ändert nix daran daß diese Kuchenverkäufe irgendwie Ressourcenverschwendung sind, da haben Sie völlig recht. Hier ist es aktuell sogar so, daß nicht einmal die Warenkosten durch den Verkauf erreicht werden, aber weil der Kuchen gespendet ist interessiert es niemanden…

  34. Witzig, da habe ich noch nie drüber nachgedacht, aber du hast völlig recht. Generell finde ich, dass in D die Eltern wirklich besonders stark in Orga von Schule und Kita mit eingebunden werden. Wenn ich sehe, welche Aufgaben man als Elternsprecher noch nebenher macht, frage ich mich, warum das nicht in den Schulen gemacht wird (z.B. Medienkonzept FÜR die Schule erarbeiten. Das machen bei uns die Eltern weile keine Kappa oder kein Bock in der Schule. Oder E-Mails von der Schulleitung WEITERLEITEN. Ja, weiterleiten.) Ist das in anderen Ländern eigentlich auch so?

  35. Ich hasse Kuchenbasare ebenfalls und meine höchstluxuriöse Situation erlaubt mir folgende Lösung: “Oma, das Kind braucht einen selbstgebackenen Kuchen für Schule / Verein /whatever…” Und Oma backt, mit Liebe und Hingabe und perfekt. So bin ich das Problem los und das Kind hat den perfekten Kuchen. Und ja, ich weiß, dass das keine Lösung für das grundsätzliche Problem ist, ich bin inhaltlich da ganz bei Ihnen. Aber tatsächlich wurde erst gestern vom Sportverein wieder “ganz unverbindlich” angefragt, wer denn zum Tanzfest welchen Kuchen mitbringt und ich war soooooooo dankbar, die Frage einfach an meine Mutter weiterreichen zu können.

  36. Meine Frau ist im Elternbeirat unserer Schule, kann aber beim nächsten Schulfest nicht mithelfen weil sie an dem Tag allein auf unsere zwei Kinder aufpassen muss. Reaktion im Elternbeiratschat “Aber M…, es geht doch um die Kinder!”. Man muss sich dann rechtfertigen das man seine dreijährige Tochter nicht allein auf einem riesigen Schulgelände herumstromern lassen möchte, alles nur noch albern. Meinen Kindern sind die meisten dieser Feste übrigens erfahrungsgemäß reichlich egal.

  37. Ich feiere gerade unseren Kindergarten, wo es so einen Quatsch nicht gibt und es immer heißt: bringt ruhig was gekauftes mit zum Kindergeburtstag, ihr habt genug zu tun. Beim Gartentag waren ausreichend Männer anwesend, die Versorgung übernahm der Kita Koch und nicht die Mütter und zudem sind fast 50 Prozent der Fachkräfte männlich. ??

  38. Bin da zum Glück inzwischen raus, aber fand das damals sooo selbstverständlich, dass ich als Mutter das übernehme, habe mich zwar geärgert, aber nix hinterfragt. Danke mal ganz besonders an Dich, dass ich das jetzt ganz anders sehe und so weitergeben kann.?

  39. Witzig, gerade zu dem Thema Kuchenbasar und Spenden für die Ukraine habe ich die Tage bei radio.eins einen ähnlichen Kommentar gehört.
    In der Grundschule vom Kind haben sie es mit Spielzeug- und Buchtrödel gelöst, da haben wir gebrauchte Spiele, doppelte Geschenke und ein paar Sachen, die schon länger in meiner Spontane-Kindergeburtstags-Geschenke-Kiste lagen mitgegeben.
    Ich glaube das ist ne ganz gute Lösung um die Kinder einzubeziehen und die Eltern (Mutter) nicht so sehr zu belasten.

    1. Ich hasse backen und überwinde mich wirklich nur für meine Kinder und meinen Partner, deshalb, entweder bäckt mein Partner oder wir kaufen was, über einen dekorierten Marmorkuchen geht der mitgegebene nicht hinaus.

  40. Danke! Und auch wenn das bei mir Jahre her ist, du sprichst mir so aus der Seele. ??
    Mein „armes“ Kind musste da durch, dass ich nur gespendet oder gekauften Kuchen mitgebracht habe. Immer mit dem schlechten Gewissen und den Blicken im Nacken: die hat’s wieder nicht gepackt…

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