Nebenjob

Die Wahrheit ist, ich komme nicht zum bloggen, weil ich neben meinem Hauptjob Abends an der Tankstelle und Nachts als Putzfrau arbeiten muss. Warum? Einzig und alleine wegen der Essgewohnheiten unserer Kinder. Während andere Familien Abends Klappstullen mit Mettwurst und Zwiebeln essen, sind Kind 1.0 und 2.0 Gourmets der Extraklasse geworden. Sie ernähren sich ausschließlich von getrockneten Tomaten, Oliven und echtem Parmaschinken. Ich habe aus Kostengründen mal versucht italienischen Landschinken auf den Essenstisch zu stellen. Kind 2.0 hat daraufhin zu Kind 1.0 „iech mal“ gesagt. Kind 1.0 bestätigte „Kein Parmaschinken!“.

Durchschnittlich ißt jedes Kind 270 Gramm Schinken, 50 Gramm Oliven und 66 Gramm getrocknete Tomaten. Macht pro Nase 19,97 Euro.

Auch ein Einkauf im Großhandel hilft nur unwesentlich weiter. Selbst die Überlegung unser Balkonschaf gegen ein Schwein zu wechseln, schafft keine Lösung. Denn selbst wenn wir uns ein Schweinchen Large White, Landrance oder Duroc kaufen, es auf 150 kg mästen und dann nach 9 Monaten schlachten und aus den Schwarten Schinken machen, würde sogar das Baby richtig feststellen, dass es sich trotzdem nicht um echten Parmaschinken handelt.

Wann und in welchem Ausmaß in Zukunft gebloggt werden kann, ist deswegen ungewiß.

8 Gedanken zu „Nebenjob“

  1. wenn sie aber auch noch selbst parmesan herstellen würden und den molkemost oder wie auch immer der rest heisst, der bei der käseproduktion anfällt, dem schwein verfüttern täten, dann hätten sie parma schinken. und auch noch eigenen käse!

  2. Halten Sie Ihre Gören bloß von der Käsetheke fern! Wenn die den auch noch entdecken bei den heutigen Preisen, dann brauchen Sie gar nicht mehr an Schlaf denken.

  3. Aber das Bloggen ist nicht die Last, es ist der Ausweg. Machen Sie verdeckte Werbung für Griechenland (Oliven), und schon werden die Parmahersteller Ihnen die Bude einrennen (weil Italien schöner ist).

  4. Als dreifach beenkelter Grossvater weiß ich inzwischen, dass durch das Einfügen eines „h“ ein Schinken zwar ungeniessbar wird,aber sich geschmacklich verändern lässt.
    Ausprobieren.

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