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Alberner hätte ich selbst nicht sein können:

Liebe BUFFALO-Kundin, lieber BUFFALO-Kunde!

Unsere Trendscouts sind gestern aus London zurückgekommen. Das Erste
was sie uns erzählt haben: „Alle tragen nur noch Cowboystiefel.“ Über
Jeans – aber auch zu weiten Röcken sieht das super lässig aus. In der
Glamour wurden unsere Cowboystiefel bereits vorgestellt, nächste Woche
in der Zeitschrift BUNTE.

Für manche Kunden ist es beim ersten Tragen schwierig einen
Cowboystiefel anzuziehen. Buffalo Cowboystiefel werden in Mexiko aus
hochwertigem und deshalb festem Leder gefertigt. Das Leder passt sich
aber bald Ihrer persönlichen Fußform genau an. Wenn man den Schuh also
einmal getragen hat, wird das Leder weich und bequem. Für Kunden die
vermuten der Schuh wäre zu eng, gibt es einen Trick: Einfach eine
Plastiktüte über den Fuß ziehen. Die Tüte können Sie an der Seite
etwas einreißen. Später kann man dann die Tüte wieder herausziehen.
Wenn Sie Fragen haben, schreiben Sie an service@buffalo-boots.com.
Wir informieren Sie gerne.

Viele Grüße vom Buffalo Service Team

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Heute ist ein phantastischer Tag um Bilder am Potsdamer Platz zu machen. Eine heitere Mischung aus in Ballonseide gekleideten Ü60ern (Turnfest) und Star Wars Gestalten (Premiere Episode III) tummelt sich hier. Ich werde die Mittagspause nutzen, um einige Darth Vaders anzusprechen und mir Autogramme von ihnen geben zu lassen.
Schade, dass mich Star Wars ungefähr so brennend interessiert wie die Sozial Wahl.
Nicht, dass ich nicht anfällig für quatischige Science-Fiction wäre. Seinerzeit habe ich mich mal von einem Freund getrennt, weil er die USS Enterprise als „Raumschiff der dermatologischen Notfälle“ bezeichnet hat. Ich finde Star Wars einfach nur langweilig und schlecht gemacht. Keine Ahnung, wie teuer Episode III war. Die Special Effekte sind immer noch so dilettantisch wie die der ersten drei Teile aus den 80er Jahren (?).
Meinem forscherischen Interesse ist es geschuldet, dass ich bereits zwei Mal den Versuch unternahm, einen der Filme komplett zu schauen. Leider bin ich jedes Mal eingeschlafen.
Abschließend bleibt zu sagen, dass ich als Trichopathophob selbstredend Chewbacca verabscheue.

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Pfingsten ist Kuhschau. Ich, die Kuh, werde geschaut von den Eltern des zukünftigen Ehemanns. Traditionell passieren zu solchen Anlässen die unmöglichsten Peinlichkeiten. Ich bin gespannt, ob ich meine TOP 3 übertreffen kann.

Platz 3
Die Eltern sind dafür bekannt, dass sie gerne scharf essen. Ich hingegen bin eher sensibel, wenn es um gut gewürzte Speisen geht. Mein Freund hat dies glücklicherweise im Vorfeld bekannt gegeben und man versprach sich zurückzunehmen. Bis zur abschließenden Käseplatte lief alles gut. Dann machte ich den Fehler und biss in eine Peperoni. Schmerzen durchschießen meinen Körper. Meine Augen tränen, mein Mund brennt wie die Hölle. Ich unterdrücke das abgebissene Stück wieder auf den Teller zu spucken. Mir wird heiß, ich schwitze, die Tränen rollen mir die Wangen herab. Ich röchle, werde rot, will meine Augen reiben, reibe mir noch mehr Schärfe rein. Kann nichts mehr sehen, die Wimperntusche bildet schwarze Bäche, ich will mir die Augen mit einer Serviette abreiben. Taste blind nach ihr und bekomme überglücklich einen Zipfel der vermeintlichen Stoffserviette zu greifen, die ich erleichtert zu meinen Augen führen will. Es klimpert und scheppert, ich beuge mich ein wenig und reibe meine Augen. Als ich wieder sehen und atmen kann, sehe ich mich hilflos, mit einem schwarzgefleckten Stück Tischdecke in der Hand in fassungslose Gesichter lächeln, während in Zeitlupe vor mir das letzte Glas umfällt.

Platz 2
Vorspeise Salat. Konzentriert säble ich die einzelnen Salatblätter in mundkompatible Teile. Ich bin stolz, dass sich weder Blätter im Mundwinkel verfangen haben, noch Dressingreste über das Kinn laufen. Hauptspeise Reis mit Gemüse. Ich will etwas sagen, verschlucke mich, eine nicht unerhebliche Menge Reis landet in meiner Nase. Nachspeise Pudding. Ich muss schrecklich niesen, halte mir in letzter Sekunde die Hand vor den Mund. Die Finger sind nicht hundertprozentig geschlossen. Reiskörner schießen mit 267 Kilometer pro Stunde über den Tisch in den Teller des potentiellen Schwiegervaters. Ich erröte. Es ist still am Tisch.

Platz 1
Die neue Familie will mit mir gemeinsam essen gehen. Man bricht auf, der Tisch ist für 19.30 Uhr bestellt. Die Uhr zeigt 19.20 Uhr. Alle haben es furchtbar eilig. Ich muss dringend Lulu und eile zu den sanitären Anlagen. Wie jedes ordentliche Mädchen trage ich Rock und Nylonstrümpfe. Beim Versuch nach verrichteten Geschäft den Tanga wieder hoch zu ziehen, stelle ich fest, dass sich Tanga und Nylonstrumpfhose untrennbar ineinander gerollt haben. Erst geduldig, dann nach mehr als fünf Minuten, deutlich gereizt, zerre ich an dem Nylon-Höschen-Ball. Aus der Strumpfhose komme ich nicht raus, weil ich die Schuhe darüber trage. An die Schuhe komme ich nicht dran, weil ich so verknotet bin, dass ich sie nicht erreiche. FÜNFZEHN Minuten später, den Tränen nahe, entscheide ich, dass nur rohe Gewalt hilft. Die Strumpfhose und der Tanga reißen. Ich entsorge sie im Toilettenmülleimer und trete völlig entnervt ohne Hose und Strümpfe in den Flur zurück, wo eine sechsköpfige Familie seit zwanzig Minuten darauf wartet endlich los zu gehen.

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Gestern saß ich als Fernsehparasit mal wieder beim gütigen Herrn Nachbarn, als überraschenderweise Herr Johnson bei Herrn Raab auftrat. Ich war begeistert. Hatte ich den guten Mann mangels bewegter Medien doch noch nie komplett gesehen.
Als Resümee seines Auftritts lässt sich festhalten:

Sehr geehrter Herr Johnson,

ihr Auftritt war wenig überzeugend. Ich bin mir sicher, dass Sie die Flip-Flops nur getragen haben, damit ich einen Blick auf Ihre Fußbehaarung werfen konnte. Ich muss Ihnen leider mitteilen, dass diese mir nicht zugesagt hat, obwohl die langen Fußnägel so hervorragend pedikürt waren. Des weiteren bedauere ich es sehr, Ihnen mitteilen zu müssen, dass Sie es nicht in meine persönliche Hitliste der Sexy Five geschafft haben. Es bleibt bei Robbie, Hugh, Heath, Jason und Gert Scobel.
Sie können nun, wie Sie es bereits angekündigt haben, mit Ihrer Partnerin ein Kind zeugen und das Singen einstellen.

Herzliche Grüße
nuf

P.S. Auf meine Geburtstagsfeier dürften Sie trotzdem kommen.