Ohne pietätlos erscheinen zu wollen, das Schlimmste was dieses Wochenende passiert ist: Ich blieb zum 1.575 Mal mit meinem Absatz hängen und diesmal riß der Schuh dabei. Ausgerechnet mein Lieblingsschuh!
Ich trage eine Woche lang als Zeichen meiner Trauer eine schwarze Blume im Haar.
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Kunstwerke in Paint zu malen, zahlt sich auf Dauer aus. Es schult ungemein die künstlerischen Fähigkeiten und lehrt, ohne großen Schnickschnack das Wesentliche darzustellen. Aus diesem Grund ist es mir auch gelungen, meiner Putzfrau mit Hilfe eines von mir erstellten Piktogramms verständlich zu machen, dass sie die Fenster putzen soll.
Denn ordentlich geputzte Fenster gehören zum gelungenen Frühling einfach dazu.
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Wenn ich letzte Woche noch behauptete, dass Eichhörnchen die niedlichsten Tiere der Welt wären, so möchte ich diese Woche den ersten Platz für Niedlichkeit an Hängebauchferkel vergeben.
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Zwischen 12 und 17 möchte man unbedingt älter sein. Das ist insofern noch verständlich als dass an ein bestimmtes Alter bestimmte Rechte gebunden sind. Abgesehen davon ist der Wunsch nach dem Ältersein retrospektiv nicht nachvollziehbar. Zwischen 18 und 24 ist man eben 18, 19, 20, 21, 22, 23 oder 24. Ab 25 wäre man gerne jünger. Ab 30 fängt man an über das Alter zu lügen und ab 40 sagt man nichts mehr dazu.
Wenn ich davon ausgehe, statistisch 82 Jahre zu leben, bedeutet das:
11 Jahre habe ich mir keine Gedanken über mein Alter gemacht
7 Jahre wollte ich älter sein, als ich war und
64 Jahre meines Lebens wäre ich gerne jünger als ich bin.
Das allerschlimmste ist, mit 30 kommt man in das Alter, indem man bemerkt, dass die Eltern recht hatten. Mein Vater hat immer stur behauptet, die Studienzeit sei die großartigste überhaupt. Als ich studierte, fand ich das nicht. Sobald ich aufgehört habe und zu arbeiten begann, fand ich: die Studienzeit war überhaupt die tollste Lebenszeit. Meine Mutter hingegen sagte immer, die Zeit zwischen 26 und 32 fand sie am schönsten. Die ist nun in absehbarer Zeit vorbei.
Nächste Station: Rente. Soll auch Spaß machen.
Sind ja nur noch 35 Jahre. Jedenfalls wenn man Glück hat.
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Öffentliches Statement:
Ich kann alle jene, die noch Jack Johnson Konzertkarten bekommen haben, nicht leiden.
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Neue Feinde:
– Tramschienen
– Metrobusse der BVG
– Schafsherden, die als Menschen verkleidet sind
– uneinsichtige Staatsdiener vor Botschaften und öffentlichen Einrichtungen des Bundestages
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* * * Skandal aufgedeckt! * * *
Bei H&M und in anderen Modegeschäften wurden zur Frühjahrssaison Zerrspiegel aufgestellt. In einigen Fällen sollen sogar verdellte Spiegel zur Verunsicherung der Kundinnen eingesetzt worden sein. Besonders schlimm betroffen: Umkleidekabinen in Dessousabteilungen (z.B. Berlin Potsdamer Platz die sogenannte Beautybox).
Liebe besorgte Leserinnen!
Sie können wieder aufatmen. Sie besitzen alle einen elfengleichen Popo. Das Nilpferd im Spiegel ist ein bösartiges Trugbild!
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Falls irgendjemand heute schlechte Laune hat. Hier ein Grund WIRKLICH schlechte Laune zu bekommen.
Am Bahnhof Zoo in einen ICE springen, weil man es sehr, sehr eilig hat nach Spandau zu kommen. Die Türen schließen sich, der Zug rollt aus dem Bahnhof, zur Zugbegleiterin laufen und fragen: „Hält der Zug in Spandau?“ und zur Antwort bekommen: „Nein, der fährt jetzt bis Frankfurt Main durch.“
Dann 105 € Sprinterfahrkarte lösen müssen und nach 3,5 Stunden in FFM feststellen, dass es keinen Zug zurück nach Berlin mehr gibt, man also übernachten und am nächsten Tag noch mal 95 € für die Rückfahrt zahlen muss.
Habschmagelesendasssowasvorkommenkann.