[Rezension] Endzeit

Disclosure: Wir haben „Endzeit“ kostenlos als Rezensionsexemplar bekommen.

Ich weiß, ich reg mich in letzter Zeit irgendwie die ganze Zeit auf. 

Jetzt kommt aber wieder was sinnvolles. Ich bin nämlich wieder total besessen vom Lesen. Ist doch verständlich, oder? Wenn man so viel Zeit hat, kann man ja nicht die ganze Zeit zocken. Also ich glaube, man kann, aber mein Rücken sieht das etwas anders (ich glaube, ich werd alt, Hilfeeeee!). Beim Lesen kann ich mich jedenfalls viel besser durch die Gegend wälzen… und ich hatte sowieso total Lust zu lesen. Problem: Ich hatte nix. Bis jetzt. 

Naja eigentlich hab ich jetzt wieder nichts, weil es ja schon ausgelesen ist – und wie sagt man so schön: einmal ist keinmal oder so :'( Und das Buch habe ich an einem Abend gelesen und erst war ich mir nicht so ganz sicher, ob das eine gute Idee ist.

 In „Endzeit“ von Olivia Vieweg geht es nämlich darum, dass die Welt von Zombies befallen wurde und nur noch die Städte Weimar und Jena stehen.

Vor zwei Jahren haben Zombies die Erde überrannt. Weimar und Jena sind dank eines Sicherheitszauns die vermutlich letzten Orte menschlicher Zivilisation. Als Vivi (22) und Eva (26) sich zwischen den Städten schutzlos auf freiem Feld wiederfinden, müssen sie wohl oder übel gemeinsam den Kampf gegen die Untoten aufnehmen. Und damit auch gegen die Dämonen der eigenen Vergangenheit.

Eine mystisch-märchenhafte Horrorgeschichte voller Gefahren, aber auch ungeahnter Chancen für ein neues Leben in einer anderen Welt.

Beschreibung des Verlags

Ich weiß, klingt nicht so gut zum Einschlafen. Wenn man jetzt noch in Betracht zieht, dass es ein Comic ist, klingt es noch schlechter (weil es ja bildhaft ist) – abeeer ich habe geschlafen wie ein Fisch (schlafen die überhaupt? ) – also sehr gut. Ich würde das Buch aber erst ab 12 empfehlen (wie zur Hölle schreibt man das? Oh mit h) und wenn Sie oder Ihr Kind empfindlich gegenüber Zombies und Gruselgeschichten sind, lieber gar nicht. Ich habe mal nach einer Beispielseite gesucht und habe  zwei  exemplarisch rausgesucht: Seite 46 und 106 – das sind nicht die krassesten Szenen, aber dort sind die Zombies gut zu sehen. Wenn Sie sich also das Buch im Laden anschauen gehen, dann einen Zettel mit der 46 und der 106 mitnehmen!

Ich finde das Buch passt super als Geschenk, denn man sollte ja mindestens einmal im Jahr ein Comic lesen und mit Büchern kann man nie was falsch machen – zumindest bei mir nicht. Es ist wunderschön gezeichnet (ich will das auch können) und die Schrift in den Sprechblasen ist gut zu lesen. Sprechblasen sind übrigens das Einzige an Comics, das ich doof finde. 

Warum? 

Na weil immer, wenn ich selbst versuche, eine schöne Sprechblase zu machen, ist sie entweder zu groß zu klein oder hässlich. Jedes mal, wenn ich in ein Comic gucke, krieg ich dann eine Nervenexplosion, weil mein Gehirn sich dauerhaft mit der Frage beschäftigt: wie geht das? Gibt es da irgendwie eine Berechnungsmethode?

Wie auch immer – ich denke, ich sollte jetzt aufhören, weil sonst platzt mein Gehirn wirklich.

Bleibt gesund, geht nicht raus und lest stattdessen viel Kind 2.0 <2

10 Gedanken zu „[Rezension] Endzeit“

  1. Hallo Kind 2.0,
    vielen Dank für deine Rezension, die habe ich gerne gelesen. Ich finde Comics zeichnen auch schwierig. Manchmal schreibe ich erst den Text, der in die Blase rein soll und male dann die Blase drumrum. Dann passt es manchmal ganz gut.
    Ich habe noch eine Frage zum Buch: wird da auch was über die Städte Weimar und Jena erzählt? Ich komme nämlich aus Weimar! Meine Kinder sind noch zu klein und gruseln sich leicht, aber vielleicht ist das Buch ja was für mich.
    Viele Grüße
    Birte

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