[Werbung] Die eve Bettdecke ist da

Die Bettdecke ist auch gut zum Höhlenbau geeignet
eve Karton und Bettdecke sind auch gut zum Höhlenbau geeignet

Jaaaa, ich bin jetzt wirklich eingedeckt, aber eve hat seit Oktober auch eine neue Bettdecke, die ich ebenfalls für einen Test zugeschickt bekommen habe und unter der ich jetzt schlafe.

Ich bin jetzt also so etwas wie eine eve Einrichtungsausstellung: Schlafe auf meiner eve Matratze, mit den eve Kissen, unter der eve Bettdecke und benutze die eve Bettwäsche.

(Witzigerweise kommen ab und an Freundinnen und Freunde, die über den Kauf einer neuen Matratze nachdenken wirklich zum Probeliegen vorbei…)

Die Bettdecke besteht aus 90% Entenddaunen [1], der Bezug ist zu 100% Baumwolle. Ich habe eine Vierjahreszeitendecke – was im wesentlichen heisst, dass ich zwei Teile (eine Sommer und eine Winterdecke) habe, die ich im Winter zusammenclippen kann [2].

Damit habe ich 13,5 TOG [3] (Sommerdecke = 4,5 TOG, Winterdecke = 9 TOG).

eve Bettdecke
Die eve Bettdecke bitte nicht als Fallschirm benutzen

Das kommt mir sehr entgegen. Schließlich heize ich nicht. Naja – fast nicht.

Weil es meinem Freund immer so kalt ist, habe ich mich neulich hinreißen lassen, zu heizen. Zehn Minuten später kamen mir die Kinder in Unterwäsche entgegen. Es sei ihnen so heiß.

Das ist schon alles sehr ungewohnt und wenn wir alleine sind, dann verkriechen wir uns lieber unter kuscheligen Bettdecken und schauen zu wie die Eisblumen an den Fenstern wachsen.

Wenn ich das TOG System richtig verstanden habe, hält mich die Bettwäsche bis minus 20 Grad Außentemperatur schön warm.

Die eve Decke ist tatsächlich sehr warm und auch sehr fluffig und dabei nicht zu schwer. Dass sie bei 60 Grad waschbar ist und man sie in den Trockner werfen kann, ist für mich sehr wichtig.

Übrigens – liebe Leserinnen und Leser – was mich ja völlig verrückt macht ist das Beziehen meiner 220 mal 240 Bettdecke. Mit dem bloßen Auge kann ich nämlich nie sehen, welche Seite welche ist.

Also vermesse ich die Decke und versuche mir zu merken: Da wo das Etikett ist, ist die Seite, die 220 cm hat.

Natürlich habe ich das beim nächsten Beziehen vergessen: Da wo das Etikett ist, ist ähhh die 240 Seite oder öhhh die 220 Seite?

Da die Chancen ja 50/50 stehen und ich ein optimistischer Mensch bin, entscheide ich mich für eine der beiden Varianten und wenn ich die Decke dann endlich im Bezug hab und in Form schüttle, stelle ich wieder fest: Wie schade – ich hab mich zum 200.000. Mal falsch entschieden.

Könnten Hersteller nicht einfach auf die Seiten die Längen drucken? Oder gibt es einen Trick, den alle kennen, nur ich nicht und wenn ja, verratet ihr mir den?

Wie man Spannbettlaken ordentlich faltet, wußte ich auch zwei Jahrzehnte nicht.

Also – wie bezieht ihr 220 mal 240 Bettdecken?

Immerhin bin ich mit diesem Problem wohl nicht alleine:

 


[1] Das EDFA Siegel garantiert, dass die Entendaunen ausschließlich nach dem Schlachtprozess gewonnen werden.

[2] Wenn man die eve Bettwäsche hat, braucht man keine Clips, da die Bettwäsche innen Schnüre hat, die man benutzen kann. Schöner Nebeneffekt: Die Bettdecke verrutscht nicht in der Bettwäsche.

[3] TOG! Toll! Noch nie gehört!

Der TOG-Wert gibt an, wie groß die Wärmeleistung einer Isolation ist. Oder um es exakter zu formulieren: Der TOG-Wert gibt an, wie groß der Wärmedurchgangswiderstand (mit 10 multipliziert) eines Materials ist.

Quelle

Der TOG Wert hängt übrigens mit CLO-Wert zusammen.

Ein CLO ist dann gegeben, wenn ein erwachsener Mensch sich bei 21 Grad in seiner Kleidung wohl fühlt.

1 TOG = 0,645 CLO

 

[Werbung] Das Hollandfahrrad von KS-Cycling macht gute Laune

IMG_7839Mein altes Fahrrad war in die Jahre gekommen

Vor einigen Monaten hab ich mein Fahrrad bei meinem Freund stehen lassen, der von mir aus gesehen quasi oben wohnt – sprich einen Berg nach unten muss, wenn er zu mir möchte. Weil er so lieb ist, hat er mir das Fahrrad am nächsten Tag mitgebracht.

Als er bei mir ankam, sagte er mit einem leichten Zucken im Auge: „Du hättest mir ruhig sagen können, dass du keine Bremsen hast.“

Das war natürlich ein bisschen übertrieben, denn natürlich habe ich Bremsen – nur dass die etwas spät reagieren. Er hat schon recht, man muss das wissen, um oben am Berg rechtzeitig mit dem Bremsen zu beginnen, um dann unten rechtzeitig zum Stehen zu kommen.

Ein anderes Problem ist, dass mein Licht nicht mehr geht und dass ich nicht mehr schalten kann, weil die Kette sonst sofort rausspringt. Wenn man konsequent nicht schaltet, springt sie nur einmal in der Woche raus.

Dem Fahrrad kann man das nicht unbedingt anlasten. Ich hab es vor mehr als zehn Jahren gekauft und seitdem nie irgendwas an ihm gemacht. Naja, Reifen aufgepumpt – aber sonst hab ich es nicht so gut gepflegt.

Im Sommer fahre ich gerne mit dem Rad ins Büro. V.a. der Rückweg entspannt mich. Ich habe das Gefühl, dass die körperliche Anstrengung meine seelische Anspannung mitabbaut.

Meine Kollegen haben sich offenbar schon mehrere Jahre über mein Fahrrad lustig gemacht. Einmal, als ich aufstieg, sagte einer erstaunt: „Der Elefant ist dir?“
„Ja, der ist mir.“
Zugegebenermaßen ist das Fahrrad ein wenig klobig und schwer. Irgendwohin tragen will man es eher nicht. Aber Räder sind schließlich nicht zum Tragen da.

Jedenfalls to cut a long story short. Mein ziemlich robustes Fahrrad war mir lange treu, ist aber kaum noch zu gebrauchen. Über Verkehrssicherheit möchte ich mich in diesem Zusammenhang ausschweigen.

Ein neues Fahrrad war schneller da als erhofft

Ich twitterte ohne wirkliche Hintergedanken:

Und bekam einige sehr, sehr lustige Antworten:

Etwas später bekam ich eine Mail von KS Cycling und man bot mir tatsächlich an, einen Fahrradtest zu machen. Ich war gleichermaßen entzückt wie erstaunt.

Per Mail klärten wir die Anforderungen. Ich fahre gerne aufrecht und gefedert, die Reifen müssen so breit sein, dass ich nicht in Straßenbahnschienen klemmen bleibe und ich transportiere oft Einkäufe mit dem Fahrrad nach Hause. Es war schnell klar, dass für mich ein Cityrad oder ein Hollandrad in Frage kommen würde. Tatsächlich hatte ich mich schon in eines der Hollandräder verliebt…

Passend zur Schrittlänge, die deutlich unter Julia Roberts Beinlänge, die sie in Pretty Woman postuliert, liegt, bekam ich mit der Post mein Wunschrad zugeschickt.

Fahrradzusammenschrauben nicht ganz so einfach wie gedacht

Beim Auspacken war ich noch frohen Mutes, dass ich das mit dem Montieren auch alleine hinbekommen würde. Richtig toll fand ich, dass passendes Werkzeug dabei war. Ich besitze nämlich genau einen Werkzeugkasten im Wert von 10 Euro (sie wissen schon, den aus dem bekannten Möbelhaus, den man gerne Studenten schenkt bevor sie sonst gar nichts haben).

Als ich dann die Montageanleitung las, war ich schon bei Satz zwei komplett überfordert. Natürlich hat die Anleitung Fotos, ich hatte trotzdem keine Ahnung was ein „Konvusvorbau“ oder ein „Aheadvorbau“ ist. Auch Worte wie „Sattelkerze“ und „Achsmutter“ ließen zunächst einmal ein großes Fragezeichen über meinem Kopf erscheinen.

Den Aufbau habe ich also erst einmal vertagt, um es dann nochmal gemeinsam mit meinem Freund zu versuchen. Ich würde jetzt nicht behaupten, dass er ein Fahrradcrack ist – allerdings geht zu zweit alles leichter. Wir haben da auch gute Erfahrungen beim Ausfüllen diverser unverständlicher Formulare der Rentenversicherung gemacht.

Tatsächlich hat der Aufbau zu zweit keine Stunde in Anspruch genommen. Allerdings hatten wir Probleme bei der Einstellung der Bremse und der Verbindung der Kabel mit den Lampen.

Fahrradhändler vor Ort macht alles verkehrssicher

Ich bin deswegen nochmal zu einem Fahrradladen vor Ort und habe diese beiden Teile fertig bauen lassen und im Anschluss einmal alles durchchecken lassen. Gezahlt habe ich dafür 35 Euro – was ich wirklich sehr OK fand.

Sehr hilfreich waren übrigens die Montage-Videos (auch wenn da nicht unbedingt das gekaufte Modell gezeigt wird, versteht man einiges besser als in der schriftlichen Anleitung).

Das Resultat sieht so aus:

Tussaud

Das Fahrrad fährt sich hervorragend. Tatsächlich fühle ich mich mit funktionierenden Bremsen und Licht doch um einiges sicherer. Details zum Modell finden sich übrigens hier: Hollandrad Tussaud

Richtig happy macht mich vorne der Gepäckständer an dem in der Zwischenzeit eine Obstkiste mit Kabelbindern befestigt ist, so dass ich dort alle Einkäufe unterbringe.

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Auch wenn der Aufbau für mich als völlig Ungeübte eine Hürde dastellte, finde ich den Workarround sich von einem Fahrradhändler vor Ort helfen zu lassen total in Ordnung.

Wenn ihr also noch ein öh… größeres Weihnachtsgeschenk für jemanden sucht: Schaut euch doch mal im Shop von KS-Cycling um.

[Werbung] CURAPROX Zahnbürsten – jetzt wird es bunt

Unsere CURAPROX Zahnbürsten
Privatzahnbürsten aus dem Hause Nuf
Gute Zähne von Haus aus

Was meine Zähne angeht, habe ich ziemlich viel Glück. Ich habe, seit ich die Milchzähne verloren habe (das ist ja doch schon etwas her), ein einziges Loch gehabt.

Meine Zähne sind nun nicht besonders gerade oder strahlend weiß – deswegen dachte ich das letzte Mal als ich die Zahnärztin wechselte, ich bin bei der Versteckten Kamera gelandet als sie die neu eingestellte Zahnarzthelferin dazu holte, weil sie ihr un-be-dingt meine Zähne zeigen wollte: „Soooo tolle Zähne!“, rief sie entzückt aus.

Ich habe eine zeitlang gebraucht, um zu verstehen, dass eine Zahnärztin mit „tolle Zähne“ eben nicht ein Hollywood-Gebiss meint, sondern ein ziemlich gesundes Erwachsenen-Gebiss. Es ist wohl doch eher selten, dass man in meinem Alter nur ein Loch (oder sogar gar kein Loch) hat.

Als Kind hatte ich unfassbar viele Löcher und ich kann mich noch gut an das Gebohre erinnern. Ich habe dann irgendwann eine Art Zahnarztphobie entwickelt, die ich nur überwinden konnte, indem ich wirklich sehr regelmäßig zum Zahnarzt gehe, Geld für Prophylaxe ausgebe und sehr konsequent putze. Sowohl die Zähne als auch die Zahnzwischenräume.

Ich rede mir ein, dass sich so niemals innerhalb eines halben Jahres Karies bilden kann, so dass mir für immer das Bohren erspart bleiben wird.

Bei den Kindern achte ich deswegen auch sehr genau darauf wie sie ihre Zähne putzen und pflegen. Ab und an werde ich belächelt, weil ich allen Kindern zwei Mal am Tag die Zähne bis in die 2. Klasse nachgeputzt habe.

Wir benutzen die CURAPROX Zahnbürsten aus Überzeugung

Da ich im Blog am liebsten Werbung für Produkte mache, die ich selbst schon aus Überzeugung benutze, freue ich mich in diesem Zusammenhang, heute die CURAPROX Zahnbürsten vorzustellen.

Tatsächlich kannte ich diese Zahnbürsten bis vor rund zwei Jahren gar nicht. Dann lernte ich jemanden kennen, der im Familienkreis eine Zahnärztin hat, weswegen alle in der Familie die CURAPROX Zahnbürsten benutzen.

Ich gestehe, ich habe die Zahnbürsten das erste Mal gekauft, weil ich sie hübsch finde. Ich liebe bunt und bin zunächst mal anfällig für Optik.

Jetzt kann man natürlich die Augen verdrehen, aber die Kinder finden die Zahnbürsten auch toll und tatsächlich dürfen sie sich alle paar Monate als Belohnung eine der Zahnbürsten aussuchen.

Die Zahnbürsten sind im Vergleich zu den Marken, die man in herkömmlichen Drogerien kaufen kann, teurer – aber ich belohne ungern (ausschließlich) mit Süßkram und finde es schön, ab und an was anderes zu kaufen. Kinderzeitschriften, Bücher, besondere Stifte oder eben diese Zahnbürsten.

Dank Material und hoher Borstenanzahl saubere Zähne

Warum die CURAPROX Zahnbürsten tatsächlich zu empfehlen sind, hat aber ganz andere Gründe: sie entfernen Zahnbeläge deutlich besser als herkömmliche Handzahnbürsten.

Das liegt zum einen am Material – zum anderen aber an der Anzahl der Borsten.

Die meisten Handzahnbürsten haben Nylonborsten. Persönlich waren mir schon die Zahnbürsten zu hart, die unter „soft“ verkauft werden. Ich hatte ständig Probleme mit meinem Zahnfleisch. Die haben sich mit der CURAPROX Zahnbürste ziemlich schnell erledigt.

Bei der letzten Zahnreinigung hab ich dann aber verstanden, warum die Zahnbürsten so gut sind.

Bevor die eigentliche Reinigung losgeht, zerkauen wir so eine lila Tablette, die die Stellen einfärbt, auf denen die Zähne Beläge gebildet haben.

Tatsächlich hatten sowohl die Kinder als auch ich nur ganz leichte Beläge an den Seiten oben und wurden sehr gelobt.

Dass das so ist, liegt natürlich an unserem Fleiß was die Zahnhygiene angeht, aber eben auch an der Beschaffenheit der Zahnbürste, die wir verwenden.

Normale Zahnbürsten haben zwischen 500 und 800 Borsten. Wenn man die Zähne ordentlich putzt, bleibt trotzdem ziemlich viel Plaque übrig. Die CURAPROX Erwachsenenzahnbürsten haben 5.460 Borsten. Was eben die gründliche Entfernung der Zahnbeläge sicherstellt. Die Kindermodelle CS Smart haben sogar 7.600 Borsten.

Handzahnbürsten können so gut reinigen wie elektrische Zahnbürsten

Jedenfalls: Wir sind überzeugt von diesen Zahnbürsten und ich kann sie wirklich sehr empfehlen. Vor allem für Kinder. Viele Erwachsene haben ja gehört, dass elektrische Zahnbürsten deutlich besser reinigen und den Zahnschmelz weniger schädigen als Handzahnbürsten und kaufen den Kindern ziemlich früh elektrische Zahnbürsten. Die halten dann brav bis zum 3 Minuten-Piepen die Zahnbürsten rechts und links in den Mund. Wenn es dann trotzdem Karies gibt, ist die Verwunderung groß.

Tatsächlich sind die elektrischen Zahnbürsten gegenüber herkömmlichen Handzahnbürsten nämlich nur dann besser, wenn wirklich Zahn für Zahn geputzt wird. Damit haben v.a. jüngere Kinder aber Probleme.

Persönlich war es mir wichtig, dass die Kinder erstmal die richtige Zahnputztechnik mit der Handzahnbürste lernen. Die CURAPROX Zahnbürsten reinigen zudem durch die deutlich höhere Borstenanzahl ähnlich sanft und gründlich wie die viel gepriesenen elektrischen Zahnbürsten.

Wir sind jedenfalls Team #Handzahnbürste.

Deswegen freue ich mich hier drei Familiensets zu verlosen: je zwei CS 5460 Erwachsenenbürsten und drei CS Smart Kinderzahnbürsten.

CURAPROX Zahnbürsten Set
Das Set enthält: 2 Erwachsenenzahnbürsten, 2 für Kinder über 5 und eine für Kleinkinder. Die Farben können in den Sets jeweils unterschiedlich sein!
Was ihr tun müsst, um zu gewinnen:
  • verlost werden drei Sets aus je zwei CS 5460 Erwachsenenbürsten, zwei CS Smart Kinderzahnbürsten und eine curakid 4260 (0 bis 4 Jahre)
  • die Sets werden verlost unter allen Kommentaren unter diesem Blogpost – beantwortet mir folgende Frage: Zähneputzen mit Kindern ist manchmal etwas anstrengend. Welche Tricks habt ihr, um eure Kinder zu motivieren? (Wenn ihr keine habt, wie würdet ihr es versuchen?)
  • mitmachen können alle volljährigen natürlichen Personen
  • die Verlosung läuft bis zum 05. November um 23 Uhr
  • die Gewinner:innen werden ausgelost und per Mail benachrichtigt
  • der Rechtsweg ist ausgeschlossen
  • eine Barauszahlung des Gewinns ist ausgeschlossen
  • erhalte ich innerhalb einer Woche keine Rückmeldung auf die Gewinnbenachrichtigung, verfällt der Gewinn

Kaufen könnt ihr die Zahnbürsten übrigens im Online-Shop oder in Apotheken.

P.S. Meinem persönlichen Eindruck nach werden die Kinderzahnbürsten auch nicht so schnell zum Besen wie die üblichen Kinderzahnbürsten aus der Drogerie.

[Werbung] Update zur eve Matratze

eve MatratzeAnfang des Jahres habe ich eine eve Matratze bekommen und getestet (Artikel im Januar und März).

Mein Fazit war: ich schlafe sehr gerne auf der Matratze. Störend fand ich nur den anfänglichen Geruch und dass sich eine Mulde bildet, wenn man eng aneinander geschmiegt zu zweit darin schläft.

Die Matratzen wurden in der Zwischenzeit überarbeitet und für mich haben sich damit meine damaligen Kritikpunkte komplett erledigt.

Was wurde denn geändert?
  • Die Matratze ist jetzt stabiler. Das merkt man sowohl wenn man zu zweit darin liegt als auch wenn man am Rand sitzt. Sie passt sich weiterhin dem Körper an, bildet jedoch keine Mulde, in die man reinkullert. Erreicht wird das wohl durch die Unterteilung der mittleren Schicht in 7 Zonen.
  • Die neue eve Matratze ist höher als das alte Modell (25 cm statt 20 cm).

Somit ist die eve die SUV Matratze am deutschen Markt. In meinem fortgeschrittenen Alter gefällt mir das.

  • Das Cover ist jetzt waschbar. Die Oberseite ist abzippbar und man kann sie bei 40 Grad waschen. Mit gelegentlich kotzenden Kindern im Bett ein echtes Plus.
  • Die eve wird nun komplett in Deutschland produziert.

Das verkürzt zum einen die Lieferzeit und garantiert deutsche Qualität – was konkret heisst, dass die Matratze jetzt OEKOTEX100 Klasse 1 zertifiziert ist.

Zum anderen bedeutet das, dass nicht mehr das in Großbritannien vorgeschriebene Brandschutzmittel verwendet wird, mit dem die eve Matratze im August durch einen Test in die Kritik geraten war. Eine detaillierte Stellungnahme kann man unter anderen hier nachlesen: Stellungnahme zur Kritik und Brandschutz bei Matratzen.

Störenden Geruch nachdem die Matratze frisch ausgepackt war, habe ich zudem nicht mehr wahrgenommen.

Was mir übrigens an der eve Philosophie auch sehr gut gefällt: Tester:innen durchlaufen den kompletten Bestell- und gegebenenfalls Reklamationsprozess wie jede andere Käufer:in auch.

In meinem konkreten Fall bedeutet das, dass ich mit dem eve Kundensupport Bekanntschaft gemacht habe, weil der Lieferer sich geweigert hat, mir die Matratze in die Wohnung zu tragen.

In der Bestellbestätigung habe ich folgende Passage gefunden:

Unsere Zulieferer sind angewiesen die Lieferung bis zur Wohnungstüre zu bringen.

Wenn das nicht klappt, ruft man bei eve an und die kümmern sich darum. Ich kann den Support wirklich ausdrücklich loben, denn es war mir sehr recht, dass ich mich nicht mit dem Paketdienst rumärgern musste und alles darin endete, dass mir ein sehr, sehr netter Herr die 35 kg schwere Matratze nach oben getragen hat.

Generell habe ich schätzen gelernt, dass eve sehr ansprechbar und kundenfreundlich ist.

Ich musste mich deswegen nicht lange überreden lassen ebenfalls neu vergangenen Monat auf den Markt gebrachten Matratzenschoner und die schöne, weiße Bettwäsche zu testen.

eve Matratzenschoner eve Bettwäsche

(Es gibt jetzt also auch die von mir zunächst vermissten, passenden Kissenbezüge)

Der Matratzenschoner ist übrigens auf 60 Grad waschbar und noch einfacher zu waschen als das oben erwähnte Matratzencover. Es schützt vor Staubmilben und hilft die Temperatur zu regulieren.

Ich hab auch schon kurz überlegt, ob ich mich in die Bettwäsche um mich werfe wie den Umhang einer Königin und mich damit „weiß, weiß, weiß ist alles was ich habe“ singend filme, wie ich durch meine Wohnung schreite und mich dann auf meine weiß-gelbe Matratze werfe… dann war ich aber doch zu schüchtern.

Also kurz gesagt: ich bin mit eve aus den unterschiedlichsten Gründen zufrieden und ich finde es begrüßenswert wenn Firmen kontinuierlich an ihren Produkten arbeiten.

scoyo ELTERN! Blog Award

Liebe Leserinnen und Leser,

ich bin für den scoyo ELTERN! Blog Award nominiert und zwar mit meinem Text „Bastelmuttihölle„.

Vielleicht habt ihr ja Lust für mich abzustimmen? Dann geht das bis zum 16. Oktober hier. Ich würde mich freuen.

Danke!

P.S. Es gibt auch andere, wunderbare Einreichungen, z.B. Maximilian Buddenbohms „Ein anderer Spiegel“ oder aus dem Kaiserinnenreich den Text „Leerstelle„, der mich sehr, sehr berührt hat.

Also egal für wen, wählt <3

blog-award-vote-for-me-800-800

[Werbung] Escape Berlin – rätsel dir deinen Weg in die Freiheit

Escape Berlin Sherlock Rästsel
Pressefoto www.escape-berlin.de / Sherlock

Von Escape Berlin wurde ich eingeladen eines der Escape Games auszuprobieren. Ingesamt sind drei Varianten im Angebot:

  • Big Bang
  • RAW (Horror, erst ab Oktober 2016)
  • Sherlock Holmes

Die Entscheidung, welches Spiel wir ausprobieren, fiel mir ziemlich schwer. Big Bang und Nerd-Kram liegt mir sehr, aber Sherlock im Sinne von Zeitreise, fand ich am Ende doch interessanter.

(Horror hätte ich so oder so nicht genommen. Ich bin sehr schreckhaft und erinnere mich gut, dass mir jemand mal „The Ring“ nacherzählt hat und ich dann eine Woche Albträume hatte…)

Aber Moment! Was ist eigentlich ein Escape Game?

Ein Escape Game ist eine Art Rätselspiel. In einer kleinen Gruppe wird man in einen Raum gesperrt und rätselt sich den Weg zurück in die Freiheit.

Die Beschreibung zum Sherlock-Spiel lautet wie folgt:

„Sherlock Holmes ist verschwunden! Seit Sherlocks Erzfeind Professor Moriaty wieder in der Stadt ist, habt ihr nichts mehr von Sherlock gehört. Im Auftrag von Scotland Yard stürmt ihr Sherlocks Wohnung und begebt euch auf die Spuren des berühmten Meisterdetektivs. Nur wenn ihr alle Hinweise richtig kombiniert und als Team zusammenarbeitet, wird es euch gelingen, die Spuren von Sherlock aufzunehmen.“

Quelle

Ich habe mir also fünf Freundinnen und Freunde zusammengesucht und mich zu dem Spiel angemeldet.

Irgendwie ist unsere Gruppengröße anders beim Veranstalter angekommen und so kam es, dass ein Rätsel weniger vorbereitet war. Insgesamt aber kein Problem. Wir haben das erstens nicht gemerkt und der Spieleleiter war super freundlich und nach einem kurzen Schreck sehr kooperativ.

Tatsächlich hatten wir aufgrund meiner Verpeilung sogar Kinder dabei. Offiziell empfiehlt der Veranstalter als Mindestalter 12 (beim Horrorspiel 18). Unsere waren deutlich jünger, durften aber trotzdem mitmachen.

Natürlich ist es so, dass man das Spiel jederzeit verlassen kann. Hätten die Kinder sich irgendwie gegruselt (uns wurde gesagt, es sei in den Räumen sehr atmosphärisch und nicht alle [Kinder] kämen gut damit klar), kann man einfach die Tür öffnen und rausgehen. Man wird also nicht wirklich eingeschlossen.

Abgesehen davon sind die Räume videoüberwacht, was auch genutzt wird, um den Spielenden kleine Tipps zu geben, wenn sie nicht weiterkommen.

Tatsächlich hat sich das als nützlich erwiesen. Ich weiß nicht, ob es Gruppen gibt, die es schaffen ohne Tipps durch die Rätsel zu kommen – wir haben es jedenfalls nicht ohne kleine Hilfen geschafft.

Für meinen persönlichen Geschmack hätte es sogar etwas weniger Hilfe sein können. Ich war zu keinem Zeitpunkt des Spiels irgendwie entmutigt oder genervt oder komplett ideenlos was man jetzt noch ausprobieren könnte.

Ja – und wie fand ich es denn eigentlich?

Mein tldr würde lauten: Das hat wirklich Spaß gemacht, ich würde es jederzeit wieder tun.

In lang lautet mein Bericht wie folgt:

Ich liebe Brettspiele, Rätsel, Rollenspiele. Im Escape Game kann ich das quasi alles auf einmal haben.

Die Rätsel sind spannend gemacht, die Räume schön gestaltet, ich hätte sogar gerne länger gespielt.

Ich habe nur kleine Kritikpunkte:

Ich hätte zum Beispiel gerne mehr Zeit gehabt. Bevor es ans eigentliche Rätsellösen ging, hab ich erst verstehen müssen, wie das Ganze funktioniert. Was ich tun muss, wie Dinge zusammen passen, dass sie überhaupt zusammen passen. Was alles zum Rätsel gehört und was nicht. Mir hätte also eine Aufwärmphase plus eigentliche Spielzeit gut getan. Daran dockt auch das Eingreifen des Spieleleiters an. Auch hier hätte mir mehr Zeit, noch mehr Freude bereitet (Ich verstehe natürlich dass die Räume zu einem bestimmten Zeitpunkt wieder für die nächste Gruppe frei sein müssen…).

Zum anderen (und das ist eine Kritik aus der Gruppe, ich selbst bin völlig blind für Details – bitte ladet mich nie als Zeugin für irgendwas), hätten die Details besser ausgearbeitet werden können. Man nimmt viele Gegenstände in die Hand, schüttelt sie, dreht und wendet sie. Wenn dann ein halb abgerissenes Preisschild von Nanu-Nana zu sehen ist, kann das störend sein, weil es einen natürlich aus der Illusion reißt, sich im späten 19. Jahrhundert zu befinden.

Persönlich fand ich unsere Gruppe zu groß. Bei dem Sherlock Spiel ist die empfohlene Gruppengröße 2 bis 7. Wenn ich nochmal gehe, würde ich eine Gruppengröße von 4 nicht überschreiten. Es ist einfach sehr schwer den Überblick zu behalten. Alle suchen, knobeln, entdecken zeitgleich und man muss seine Entdeckungen auch noch in der Gruppe kommunizieren, so dass man Puzzlestücke zusammen bringen kann. Dafür finde ich vier Personen überschaubarer als sechs oder sieben.

Was kostet das Ganze?

Man zahlt 19 Euro pro Person, wobei das Spiel ca. 90 Minuten dauert. Wenig finde ich das nicht (an anderer Stelle habe ich mich über entsprechende Kino-Preise echauffiert) – aber ich finde das Preis-Leistungsverhältnis an dieser Stelle völlig in Ordnung. Das Escape Game hat viel mehr Event Charakter im Sinne von Einmaligkeit als Kino zum Beispiel. Man teilt diese Erfahrung als Gruppe und nimmt das als schöne Erinnerung mit.

Zusammenfassend: Unbedingte Empfehlung. Das Ganze macht wirklich Spaß, reißt einen aus dem Alltag und ist was besonderes. Tatsächlich waren übrigens v.a. die Kinder in unserer Gruppe sehr begeistert und ich fand es auch hier mal wieder toll zu beobachten, wie anders Kinder im Vergleich zu Erwachsenen denken und deswegen beim Lösen der Rätsel total hilfreich sind.

Also: Wenn ihr mal was außergewöhnliches machen wollt, besucht doch mal Escape Berlin.

[Werbung] Holt euch den SUPER-FERIEN-PASS (Berlin)

SUPER-FERIEN-PASS für Kinder bis 11

Ich habe gerade nachgedacht, wie die Überschrift des Artikels lauten sollte und mir dann nochmal den Artikel über den Familienpass durchgelesen. Normalerweise bin ich vorsichtig mit uneingeschränkten Empfehlungen, aber in beiden Fällen kann ich sagen: als Familie mit Kindern in Berlin, ist man quasi dumm, wenn man die beiden Pässe nicht hat.

Was ist der SUPER-FERIEN-PASS?

Der SUPER-FERIEN-PASS ist, wie der Name es schon vermuten lässt, ein Gutscheinheft für Kinder bis 11 sowie Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren und gilt jeweils in den Ferien. D.h. konkret, er gilt in den Sommerferien 2016, in den Herbstferien 2016, in den Weihnachtsferien 2016/2017, in den Winterferien 2017, in den Osterferien 2017 und in den Pfingstferien 2017.

Er kostet 9 Euro und damit ist im Grunde schon alles gesagt und beworben: Er enthält nämlich eine Badekarte der Berliner Bäde-Betriebe.

Ab 5 Jahren zahlen Kinder in den Berliner Bädern zwischen 3,50 und 5,50 Euro Eintritt. Das ist, wie ich finde, eine Menge Geld.

Man stelle sich jetzt vor, die Kinder verbringen einen Großteil der sechswöchigen Sommerferien in Berlin und möchten gerne jeden dritten Tag schwimmen gehen – so unrealistisch ist das nicht – ich habe früher in den Sommerferien nichts anderes gemacht. Da ist man schnell bei über 50 Euro Eintrittsgeld – was natürlich irre ist.

Mit der Badekarte des SUPER-FERIEN-PASS erhalten die BesitzerInnen in den Ferienzeiten freien Eintritt für alle Hallen-, Frei- und Sommerbäder.

Die Badezeiten sind in den Frei- und Sommerbädern nicht begrenzt. Für die Hallenbäder und die sogenannten freizeitorientierten Bäder gilt „Verlassen des Bades bis 14 Uhr“.

Bäderkarte
Quelle: Pixabay @mddawdy
Was ist sonst noch im SUPER-FERIEN-PASS?

Ermäßigungen für

  • Schwimmbäder, die nicht zu den Berliner Bädebetrieben gehören
  • Kletter und Boulderhallen
  • Bowling
  • Indoor-Spielplätze
  • Kartbahnen
  • Minigolf
  • Lasertag
  • Computermuseum

Für viele Angebote erhalten die Kinder sogar freien Eintritt (oft in Verbindung mit einem zahlenden Erwachsenen), dazu gehört z.B.

  • Tierpark
  • Zoo oder Aquarium
  • Sea Life
  • Planetarium am Insulaner
  • Berliner U-Bahn-Museum
  • Deutsches Technikmuseum
  • Glockenturm am Olympiapark
  • Museum für Kommunikation
  • S-Bahn-Museum

Ich kann wirklich nicht alles aufzählen – es sind schließlich fast 200 Angebote – am besten, ihr schaut selbst (z.B. die Ermäßigungen im Kinderteil).

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Der SUPER-FERIEN-PASS ist tatsächlich nicht nur wegen der Ermäßigungen toll. Man bekommt sehr viele Inspirationen, was man machen könnte – denn ganz ehrlich – Berlin bietet so viel – man verliert einfach schnell den Überblick oder erstarrt in Optionsparalyse.

Abgedeckt sind die Kategorien Sport/Spiel, Sehenswertes, Theater, Kino, Musik und Veranstaltungen. D.h. es gibt auch eine Menge Kurse, welche die Kinder während der Ferien belegen können.

Mit etwas Glück übrigens kann man auch bei den 200 Verlosungen, die der SUPER-FERIEN-PASS anbietet, eine Tagesfahrt, einen Workshop oder eine Eintrittskarte für eine der angebotenen Sport- und Kulturveranstaltungen gewinnen.

Meine Lieblingsgewinne sind z.B.

  • Faszination 3D Druck (Lerne 3D Druck kennen, entwerfe selbst ein Modell und experimentiere mit einem 3D-Scanner)
  • Roberta (baut und programmiert einen Lego-Roboter)
  • Praxis Workshop Videobearbeitung
  • GPS-Ralley durch den Spreewald
  • Zosch, Peng, Bähm! Deine Comics und Cartoons zeichnen
Ok und wo bekomme ich diesen SUPER-FERIEN-PASS?

Der SUPER-FERIEN-PASS ist seit Ende Juni erhältlich in Bürgerämtern, bei KAISER’S und in vielen Einrichtungen der Berliner Bäder-Betriebe. Details findet ihr auf den Seiten des JugendKulturService.

Mein Beleg-Exemplar möchte ich heute verlosen. Was ihr dafür machen müsst? Erzählt mir in den Kommentaren von eurem Lieblingsausflugsort mit Kind in Berlin

Was ihr tun müsst, um zu gewinnen:

  • verlost wird ein SUPER-FERIEN-PASS Berlin
  • der Pass wird verlost unter allen Kommentaren im Blog – beantwortet mir folgende Frage: Was ist euer Lieblingsausflugsort mit Kind in Berlin?
  • mitmachen können alle volljährigen natürlichen Personen
  • die Verlosung läuft bis zum 22. Juli um 23 Uhr
  • die GewinnerInnen werden ausgelost und per Mail benachrichtigt
  • der Rechtsweg ist ausgeschlossen
  • eine Barauszahlung des Gewinns ist ausgeschlossen
  • erhalte ich innerhalb einer Woche keine Rückmeldung auf die Gewinnbenachrichtigung, verfällt der Gewinn

tldr: Mit dem SUPER-FERIEN-PASS bekommt man neben der Badekarte 180 Preisvorteile und kann an über 200 Verlosungen teilnehmen. Es gibt keinen Grund ihn nicht zu haben.

[Werbung] Sitzt du noch – oder swoppst du schon?

Swopper WORK mit Rückenlehne

Mein tldr für den Swopper würde lauten: Nicht jede Beziehung, die gut für einen ist, ist (am Anfang) auch einfach.

Ich habe vor einiger Zeit eine Anfrage bekommen, ob ich den Swopper testen möchte. Tatsächlich sitze ich tagsüber viel – mein Beruf und meine Hobbys bringen das so mit sich. Ich habe mir deswegen vor einiger Zeit eine Sitzauflage für meinen Bürostuhl besorgt, die dafür sorgt, dass man in Bewegung bleibt. Im Grunde sieht diese Auflage aus wie ein sehr, sehr großes Pupskissen.

Ich habe den Swopper deswegen an meinen Freund weitergegeben, der auch viel sitzt und gerne bucklig sitzt. Bucklig sitzen – machen wahrscheinlich fast alle (mich eingeschlossen) – ist aber nicht so gesund, weswegen er auch oft über Rückenschmerzen klagt.

Einen ergonomischen Bürostuhl zu haben, ist deswegen auf jeden Fall nicht falsch habe ich mir gedacht und da ich mir ein Modell aussuchen durfte, habe ich mich für den Swopper WORK mit Rückenlehne und Rollen entschieden.

(Wen es interessiert: ein anderes Modell, den Swopper Platzhirsch hat z.B. Susanne von geborgen wachsen ausprobiert…)

Ich habe den Stuhl zu mir schicken lassen, um ihn aufzubauen und muss sagen – ich war begeistert wie einfach der Aufbau ging. Im Gegensatz zu anderen Aufbauten, bei denen mir die Finger beim Schrauben schmerzen und ich schnell mal Schrauben rund drehe oder mir einen Inbusschlüssel ins Auge steche, funktionierte hier alles reibungslos.

Danach wanderte der Stuhl zu meinem Freund und blieb ein paar Wochen bei ihm. Am Anfang wirkte mein Freund nicht 100% überzeugt. Die Rückenlehne z.B. dreht sich nicht mit der Sitzfläche mit sondern bleibt auf einer Position stehen. Das war wohl gewöhnungsbedürftig.

Mir war das auch schon aufgefallen, denn auf meinem Stuhl spielen die Kinder immer Karussell – was mich irgendwann wahnsinnig macht. Als der Swopper bei uns stand, war die Irritation erstmal groß und ich dachte: Hey, ein Bürostuhl, den die Kinder nicht als Karussell benutzen können, aber natürlich geht das auch problemlos. Die Kinder mussten erst rausfinden wie.

Auch die Rollen verhalten sich ein wenig anders, als man es gewohnt ist. Sie rollen nur minimal mit, was auch eine Umgewöhnung bedeutet. Um an Gegenstände rechts und links des Bürostuhls zu kommen, darf man deswegen nicht mehr rollen, sondern muss sich neigen.

Irgendwann dachte ich dann, hm, vielleicht ist der Stuhl doch nichts und schlug vor, ihn wieder wegzugeben.

Daraufhin war mein Freund sehr empört. Er hätte nie gesagt, dass der Stuhl nicht gut sei, er hätte lediglich gesagt, dass der Stuhl ungewohnt sei.

Tatsächlich kann ich das sehr gut nachvollziehen. Er wackelt und schwingt ja und das tun die anderen Stühle nicht. Ich saß mal einen Tag drauf und hatte abends Muskelkater.

Es ist also wirklich so, dass man sich mit dem Swopper viel mehr bewegt als auf anderen Stühlen und das scheint für den Rücken sehr viel besser zu sein, als dieses steife Sitzen bei dem man dann auch gerne mal einen Rundrücken macht und sich im Nackenbereich über die Jahre einen schönen Buckel er-sitzt.

Swopper Draufsicht

Beim Swopper sitzt man so, dass das Becken nach vorne geneigt ist. Deswegen hat man einen geraden Rücken. Es geht quasi nicht anders.

Falls ihr jetzt auch Lust habt, einen Swopper zu kaufen, findet ihr hier die Händlerliste.

Fazit meines Freundes: „Ich hätte ihn mir nie gekauft, aber jetzt will ich ihn nicht mehr hergeben.“

Er ist fotoscheu. Stellen Sie sich einfach vor, wie er den Stuhl zärtlich (aber mit geraden Rücken!) umarmt, während er das sagt. Sie mussten sich also aneinander gewöhnen und sind jetzt unzertrennlich.