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#NetflixPartyBerlin

Seit einiger Zeit bin ich im Netflix Streamteam. Das bedeutet in erster Linie, ich darf Netflix schauen und ich werde entweder auf Netflixpartys eingeladen oder aber ich lade mich dort selbst ein. So geschehen gestern. Ich konnte einfach nicht anders. Der Das Event kündigte an, sowohl den Serienstart von Sense8 als auch die neue Staffel Orange Is The New Black zu promoten. Ich hatte den Trailer zu der neuen Serie Sense8 bereits vor einigen Wochen gesehen und freue mich auf den Start am 5. Juni in Deutschland.

Ich mag ja Action-Mistery-Dings total gerne und es spielen auch ziemlich viele Schauspieler mit, die mir schon aus anderen Serien bekannt sind (Sayid aus Lost zum Beispiel). Ich bin jedenfalls sehr gespannt. Ich glaube, ich brauche neben Game of Thrones mal wieder eine Bingewatching-Serie. Daredevil (Boring Martial Art Porn) und Better Call Saul haben mich irgendwie kalt gelassen.

Jedenfalls – die gestrige #NetflixPartyBerlin war im Soho House. Ich habe lange in der Torstraße gewohnt als das Gebäude noch unrenoviert war und mir immer gewünscht Millionärin zu sein und das Gebäude kaufen zu können (deutlich über 30 Mio hätte das gekostet). Ich kann nicht richtig beschreiben warum, aber dieses Gebäude hat was. V.a. Geschichte:

Das ehemalige Kaufhaus Jonaß in Berlin wurde 1929 als erstes Kreditkaufhaus eingeweiht. Nach der Enteignung der jüdischen Eigentümer während der Herrschaft der Nationalsozialisten diente das Gebäude der Hitlerjugend (HJ) und später der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) als Zentrale. In dem denkmalgeschützten Haus eröffnete im Mai 2010 das Soho House Berlin, ein exklusives Club-Hotel.

In das Soho House kommen eigentlich nur Mitglieder. Schön ist die Beschreibung zur Mitgliedschaft auf der Seite des Clubs: “Im Unterschied zu anderen Clubs, deren Mitgliedschaft oft auf Reichtum und Status basiert, liegt unser Ziel darin, Gruppen von Menschen zusammenzubringen, die eine Gemeinsamkeit haben – nämlich ihre Kreativität.”

Für Erwachsene kostet die lokale Jahresmitgliedschaft für Berlin nur 1.200 Euro. Wenn man unter 27 ist schnäppchenhafte 600 Euro.

Was mir ja sehr gefällt: Kinder kosten nur 190 Euro. Auch hier mein sehnlichster Wunsch nach überflüssigem Geld. Ich wäre so gerne Mitglied und dann würde ich mir gerne noch vier Kinder ausleihen und die gemeinsam mit meinen Kindern dort anmelden und immer mitnehmen. Und zwar nachdem sie eine Woche nicht auf den Spielplatz durften, 200 Gramm puren Zucker gegessen und je zwei Espressi getrunken haben. Das stelle ich mir sehr lustig vor. Ich sitze im Rooftop-Café und trinke Latte Macchiato während die Kinderhorde den auf 26 Grad angewärmten Rooftop Pool auf seine Arschbombentauglichkeit hin testet.

soho

Aber zurück zu Netflix. Ich wollte wirklich gerne mal ins Soho House und hab mich deswegen sehr gefreut mit auf die Gästeliste zu kommen. Das hatte auch noch andere Vorteile. Geladen waren nämlich hauptsächlich so krasse YouTube Personalities. In meinem Alter kennt man die weil man 2014 auf der re:publica mal einem Panel staunend gelauscht hat. Hinterher hatte ich Kind 1.0 von dem Panel erzählt und Kind 1.0 machte große Augen und fragte: “WAAAAS? DIE HAST DU ECHT GESEHEN? Hast du mir ein Autogram mitgebracht?”

Was blieb mir also anderes übrig, als meine Scham zu überwinden und den einen total bekannten YouTuber anzuquatschen und um ein Autogram zu bitten? Es war schrecklich peinlich, aber der YouTuber war sehr nett, kritzelte seinen Namen mit Widmung auf einen Zettel und ich durfte noch ein Foto machen.
Mir taten auch die anderen, ebenfalls total bekannten YouTuber leid. Ist bestimmt irgendwie unhöflich nicht alle nach einem Autogram zu fragen. Aber ich bin so schlecht mit Namen und nur weil einer ein paar Millionen Views hat, kann ich mir nicht gleich merken, wie der heißt…
Jedenfalls war das alles sehr aufregend und danach musste ich erst mal zwei Cocktails auf ex kippen.

Die erste Stunde war also überbrückt mit Autogrammen, Cocktails und ungewürzten Häppchen (die aber sehr super aussahen). Mett gabs auch…
Auf der Einladung stand außerdem noch “Special Guests” und ich war sehr gespannt, wen Netflix da anschleppen würde. Neben Sense8 wurde die neue Staffel Orange Is The New Black angekündigt. Orange Is The New Black hat mir wirklich gut gefallen, ich schrieb mal darüber:

Eine Serie, die vor Diversität und Frauen quasi platzt. Eine Serie, in der es Falten gibt, schlechte Zähne, Narben, große Frauen, kleine Frauen, dünne Frauen, dicke Frauen und v.a. diese Frauen können alle sprechen (!).

Ich frage mich bis heute, wie diese Serie in den USA zum Erfolg werden konnte. Noch nie habe ich so oft Frauen ohne Klotür Pipi machen sehen wie in dieser Serie zum Beispiel. Das passt doch gar nicht zum prüden Hollywood-Amerika, in dem man auch nur Sex mit BH eingerollt in einem Seidenbettlaken hat?

Egal, die Serie ist wirklich gut und ich hätte wirklich nicht damit gerechnet, dass die den Hauptcast da anschleppen. Anwesend waren Taylor Schilling, Laura Prepon, Uzo Aduba und Laverne Cox. Eigentlich fehlte nur Kate Mulgrew. Kate Mulgrew ist mir v.a. als Captain Janeway der Voyager bekannt und auch wenn ich Voyager nie durchgängig gut fand, gehört die Serie eben in meine Star Trek Sozialisierung und ich wäre vermutlich bei ihrem Anblick tot umgefallen.

[caption id="attachment_6634" align="aligncenter" width="640"]oitnb Zwei von vier Stars haben sich was schönes gehäkelt.[/caption]

 

Für Sense8 war Daryl Hannah da. Sie blieb allerdings relativ unbeachtet – was ein bisschen schräg ist, immerhin hat sie in Kultfilmen wie Kill Bill und Blade Runner mitgespielt.

Nachdem ich schon peinliche Dinge getan hatte, hab ich Daryl Hannah angesprochen und gefragt, ob ich ein Foto mit ihr machen kann.

dh

 

Wir* hatten jedenfalls großen Spaß. Ich stehe langsam dazu, dass man sich auf Events amüsieren kann, einfach weil es gutes Essen und alkoholische Getränke gibt und alle in ihr Telefon starren. Isoliert betrachtet ist es schon ein wenig bizarr – aber #yolo eben.

 

Ach und wenn jemand eine psychologische Erklärung für mich hat, warum man sich mit Stars fotografieren möchte und wieso es Spaß macht Fotos von Freundinnen, die sich mit Stars fotografieren lassen, anzusehen, dann bitte her damit!

 

*diplix und katia z.B.

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Es müssen ja keine Rosen sein…

Letzten Sommer war ich länger im Krankenhaus. Nicht mal in Berlin sondern irgendwo in Franken. Eine liebe Freundin hat mir, als sie gehört hat, dass ich dort bin, einen unfassbar schönen Blumenstrauß geschickt. Den konnte ich gut zehn Tage bestaunen als ich da an diesen piepsenden Überwachungsgeräten angeschlossen lag und nicht aus dem Zimmer konnte. Ich nehme an, da habe ich mich angesteckt. An dieser Blumenidee. Die Blumen haben mir so viel Freude bereitet, dass ich im darauffolgenden Jahr selbst ziemlich viel Blumen verschenkt habe. Rosen (!) eingeschlossen. Und ich gestehe: ich habe mir sogar selbst ab und an Blumen gekauft.

Weil ich Blumen in der Zwischenzeit wirklich gerne mag,  freue ich mich in Kooperation mit BLOOMY DAYS ein Blumenabo an meine LeserInnen verlosen zu können. Ich verlose unter allen, die hier unter dem Post bis zum 1. Mai, 24h kommentieren ein Blumen-Abo mit insgesamt 3 Lieferungen und einem Add-on*. So erreicht euch der erste Strauß pünktlich zum Muttertag am 10. Mai**. Als Mutter kann man sich schon mal selbst einen Blumenstrauß schenken. Einzige Bedingung: ihr wohnt in Deutschland oder Österreich.

bloomydays

*Das ist entweder ein vergoldetes Armband oder ein Schlüsselband.
**Ich bin schließlich ein Muddi-Blog

Ach und P.S. Die Blumen dann bitte nicht aufessen.

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Schamlose, unbezahlte Werbung für ein großartiges Kinderbuch

Foto (2)Vor einigen Wochen habe ich mich an einem Crowdfunding zu einem Kinderbuch  mit dem Titel “Pinipas Abenteuer” beteiligt. Noch vor Weihnachten erreichte uns das fertige Buch. Es hat dann noch ein paar Wochen gedauert bis Kind 2.0 das Buch rauskramte und wir angefangen haben, es abends zu lesen.

Ich habe das Buch hauptsächlich mit-gecrowdfundet weil ich die Illustrationen so toll fand. Die Beschreibung des Inhalts konnte mich auf den ersten Blick nicht richtig begeistern:

Ein Mädchen namens Greta schickt, weil sie gelangweilt im Stau steht, ihre imaginäre Freundin Pinipa in einer Seifenblase los, um Deutschland zu entdecken. Als Seifenblasenpilotin durchfliegt Pinipa verschiedene Regionen Deutschlands, wie das Ruhrgebiet oder die Lüneburger Heide. Pinipa erlebt allerlei Abenteuer und als die Seifenblase am Bodensee zerplatzt, steigt sie in ein Papierschiffchen um und schippert mutig den Rhein hinunter. So lernen die Kinder, die das Buch vorgelesen bekommen, verschiedene Regionen Deutschlands kennen.

Hmmmm, Büchern mit pädagogischem Vorsatz stehe ich immer etwas skeptisch gegenüber.

Was soll ich sagen? Ich habe das Buch sehr gerne vorgelesen und die Kinder hätten gerne gehabt, dass ich es in einem durch(vor)lese – was mir aber zu lang war. Also schleppten sie das Buch am nächsten Tag auch wieder an und waren sich ausnahmsweise auch mal einig in der Wahl.  Die Geschichte ist abwechslungsreich, unterhaltsam und auch lustig (Leseprobe unten auf der Seite). Pinipa begegnet auf ihrer Reise unterschiedlichen Tieren, die ihr im Gespräch von der Region oder den Städten erzählen. U.a. kommt der Schatz der Nibelungen vor, was Kind 3.0 sehr begeistert hat. Kind 3.0 wird jetzt Taucher und wird den Schatz sehr bald finden!

Mir hat v.a. die Sprache gefallen. Es gibt so viele Kinderbücher, die (behaupten) eine “kindgerechte” Sprache haben, bei der man sich einen Knoten in die Zunge liest und ständig denkt: So spricht doch kein Mensch? Warum schreiben die so? Hoffentlich reden die Kinder nicht eines Tages so!

Ganz anders bei Pinipa. Das liest sich gut vor, klingt sehr rund und nicht so gestelzt ohne übermäßig komplexitätsreduziert zu sein. Ich freue mich schon auf das Hörspiel, das es wohl auch bald geben wird.

Die Illustrationen sind wahnsinnig schön und detailverliebt und ähnlich wie bei den Wimmelbüchern gibt es viel zu entdecken. Man muss also seeehr langsam lesen oder kann nur seeeehr langsam weiterblättern, weil die Kinder sich die Bilder ausführlich anschauen.

Jedenfalls – Achtung! WERBEUNTERBRECHUNG – das Buch ist großartig. Kauft es!

Das Buch kostet 14,90 Euro zzgl. Versand und kann direkt auf der Website der Illustratorin bestellt werden.

pinipas-abenteuer

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Über die Risiken gesunder Ernährung

Ich bin kein sehr naturverbundener Mensch. Wenn es sich ergibt, habe ich nichts gegen einen Waldspaziergang, einen Tag am See oder einen Ausflug aufs Land. Am wohlsten fühle ich mich aber in der Stadt und am Besten innerhalb von Gebäuden. Genauer gesagt in meinen eigenen vier Wänden – im Idealfall in meinem eigenen Bett.

Für Eltern schickt sich diese Einstellung offenbar nicht. Am Elternabend im Kindergarten wird in ermüdender Regelmäßigkeit darüber diskutiert, ob die Kinder nicht öfter in den Wald gehen könnten. Wir wohnen mitten in Berlin und sehr leise denke ich: Wenn ihr wollt, dass eure Kinder in den Wald gehen, dann zieht doch nach Posemuckel an den Waldrand und geht mit euren Kindern in den Wald. Man kann doch nicht von den Erzieherinnen erwarten, dass die ein bis zweimal die Woche mit 25 kleinen Kindern in den Wald fahren?

Dabei sind die Erzieherinnen sehr bemüht, den Kindern die Natur nahe zu bringen. Kind 3.0 besucht zum Beispiel regelmäßig und mit großer Begeisterung eine Gartenschule. Die pädagogische Idee dahinter lautet den Kindern erfahrungs- und handlungsorientiert ökologischer Bildung zu vermitteln. So hat Kind 3.0 schon selbst Honig hergestellt, einen wunderhübschen Blumenstrauß geschnitten und eine schöne Auswahl an Kräutern geerntet und mit nach Hause gebracht.

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“Das ist fur disch. Das kannst du essen. Kräuters sind sehr gesund und schmecken lecka.”, sagt es und schmeisst mir einen Haufen Grünzeug auf den Tisch. “Guten Appetit!”

Ich schaue unentschlossen auf das Gestrüpp, wohlwissend, dass man sterben kann, wenn man einfach so Pflanzen isst, ohne zu wissen um was es sich handelt. Ich zögere. Selbst in Restaurants, die ihre Teller mit Blumen schmücken und man davon ausgehen kann, dass man die Blümchen essen kann ohne zu sterben, lasse ich diese unberührt zurück gehen.

Kind 3.0s Augen weiten sich: “Das hab isch fur disch geflückt, Mama? Freust du disch?”. Ich sehe wie die Augen am unteren Rand des Auges ganz leicht feucht werden.

“Ich ähhh, danke! Oh! So eine Freude. Was ist das denn?”

“Isch glaube Lavendel und Petersilikum. Riesch ma.”

Nun gut, ich bin denkbar schlecht vorgebildet in dieser Angelegenheit, aber es handelt sich weder um Lavendel noch um Peterslie oder Basilikum. Vorsichtshalber fotografiere ich die Pflanzen und frage im Internet nach, ob jemand diese Pflanzen kennt und ich sterben muss, wenn ich sie wirklich esse.

Am Ende nehme ich die vermeintlichen Kräuter, entsorge sie heimlich, fülle ebenso im Geheimen ein Glas Pesto in eine Schüssel und verspeise abends das Pesto mit einem Teller Nudeln: “Hmmm! Wie das schmeckt! Köstlich. Das hab ich aus deinen Kräutern gemacht!” Das größere Kind riecht an meinem Teller, schaut skeptisch und will den Mund öffnen. Ich schüttle den Kopf und schicke einen Todesblick in seine Richtung. Es versteht und schweigt. Kind 3.0 isst glücklich seine Nudeln ohne nix: “Isch esse das nisch. Man kann auch stürben wenn das giftisch is, weisst du Mama.”

Aber Spaß beiseite: Kind 3.0 lernt viel in der Gartenschule und was mir besonders gefällt, ist dass es nicht beim theoretischen Wissen bleibt, sondern die Ernteerzeugnisse auch mit nach Hause gebracht werden und wir gemeinsam kochen können. Denn wenn es nicht gerade “seltene” Kräuter sind, sondern Beeren, Tomaten oder Paprika, dann kenne ich mich ausreichend aus und wir können das gemeinsam essen. Wir können darüber sprechen was gesund ist und warum es gesund ist und was gesunde bzw. ungesunde Ernährung mit unserem Körper macht.

Ein Projekt das an die Idee einer Gartenschule anschließt, bietet die EDEKA Stiftung im Rahmen der “Initiative zum Nachwuchs” an. Es heisst “Mehr bewegen – besser essen” und schließt logisch an das oben beschriebene Projekt für Kindergartenkinder an und richtet sich an eine etwas ältere Zielgruppe – die GrundschülerInnen der 3. und 4. Klasse. Auch hier geht es um Nachhaltigkeit und es steht der Themenkomplex Ernährung, Bewegung, Verantwortung im Fokus.

Bis zum 31. Januar 2015 können sich Schulklassen für einen Projekttag bewerben, der genau diese Themen praxisnah behandelt. Die Broschüre der Stiftung beschreibt weiteren Details des Projekttags.

Die Kinder essen gemeinsam und lernen etwas über gesunde Ernährung. Sie lernen, wie wichtig Bewegung ist und was sie selbst tun können, um ihre (unsere!) Umwelt zu schützen. Wenn die Kinder alt genug sind, werde ich den nächsten Elternabend mal um das Thema Projekttag bereichern und anregen, dass wir uns um einen solchen Tag bewerben.

Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung der EDEKA Stiftung.

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Überwachung ist dann toll, wenn man selbst die NSA ist

Das Internet der Dinge ist gemeinhin der Kühlschrank, der selbst nachbestellt, wenn die Milch alle ist. Bislang also nichts, was der normal sterbliche Mensch besitzt.
Mich fasziniert das Thema und ich bin sehr traurig, dass mein Nabaztag-Server abgestellt wurde (und leider zu träge, mir selbst einen Server einzurichten). Mittels Nabaztag, lassen sich nämlich die Kinder sehr gut erziehen.

Ich habe mich deswegen sehr gefreut, dass ich das Gigaset elements zum Testen zur Verfügung gestellt bekommen habe.

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Was kann man damit machen?
Nun, man kann: überwachen.
Und zwar: Fenster, Türen und Räume.
Die Installation ist wirklich unfassbar einfach. Man muss einfach den sechs Schritten der Gebrauchsanweisung folgen, die App runterladen und dann die einzelnen Geräte registrieren.
Ich habe den Türsensor an die Eingangstür, den Bewegungsmelder in die Küche und den Fenstersensor an das Fenster im Kinderzimmer angebracht.
Ich denke, der ursprüngliche Zweck dieser Geräte ist Einbruchssicherung. Wenn Bewegungen registriert werden, wird diese als Statusmeldung in der App angezeigt und sollte man sich sicher sein, dass im Moment eigentlich niemand die Tür öffnen sollte, kann man mit einem Klick den Polizeinotruf melden. Genauso kann man aber auch Zuhause anrufen.
D.h. die App unterscheidet “Homecoming” und “Alarm”. Es heißt, dass der Alarm nur ausgelöst wird, wenn die Tür gewaltsam geöffnet wird. Prüfen konnte ich das natürlich nicht.
Ich finde die Sensoren in Zusammenhang mit Kindern eigentlich ganz praktisch. Kind 2.0 z.B. kommt schon alleine von der Schule nach Hause. Es könnte sich per RFID-Tag am Nabaztag anmelden (wenn der denn ginge), es könnte mich anrufen – aber noch einfacher ist es natürlich wenn ich in der App sehe, dass das Kind Zuhause angekommen ist.

Foto (2)

Der Türsensor meldet außerdem noch, ob die Tür geöffnet oder geschlossen ist.
Das ist auch sehr super, denn das Kind vergisst gelegentlich die Tür zu schließen.
Den Fenstersensor finde ich auch sehr praktisch. Wir wohnen ziemlich weit oben und ehrlich gesagt, habe ich panische Angst, dass die Kinder eigenständig das Fenster öffnen. Wir haben verschließbare Fenstergriffe – nur leider nicht in allen Zimmern und da ist es ganz beruhigend, wenn ich sehe, wenn ein Fenster geöffnet wird.
Alternativ kann ich mir bei Gewitter z.B. anzeigen lassen, ob alle Fenster geschlossen sind und dann sehr beunruhigt sein, wenn dem nicht so ist. Die Sensoren melden schließlich nur den Status und schließen (leider) nicht die Fenster. Das wäre natürlich schick.

Den Bewegungssensor habe ich in der Küche angebracht. Vielleicht auch zu meiner eigenen Sicherheit. Ich kann dann nämlich immer in der App sehen, wenn ich schon wieder am Kühlschrank war.

Ich bin jedenfalls gespannt, wie die Kinder die Sensoren finden.
Kind 3.0 hat zur Zeit ganz furchtbar Angst vor Einbrechern. Diese Phase hatte Kind 1.0 seltsamerweise auch. Es hatte allerdings Angst, dass Krokodile einbrechen könnten. Als ich ihm eine anatomische Zeichnung eines Krokodils anfertigte, die eindeutig bewies, dass Krokodile gar nicht in der Lage sind einzubrechen, war es beruhigt.
Ich hoffe den selben Effekt hat das Gigaset elements safety kit auf Kind 3.0 auch.

Ach und wenn ich noch einen Tipp geben darf: Wenn man die Sensoren an die entsprechenden Stellen klebt, nicht die Halterung unabhängig vom Sensor platzieren sondern einmal alles zusammen probehalten. Sonst muss man das nämlich alles wieder abreißen. Selbiges gilt fürs Registrieren. Erst an der Basisstation registrieren, dann festkleben.
Oder die Gebrauchsanweisung komplett lesen und dann erst Schritt für Schritt durchgehen. Oder die Videotutorials anschauen:

Was ich an Kritik habe?

  • Die Pushmitteilungen kommen nicht immer. Warum das so ist, konnte ich noch nicht rausfinden. Öffnet man die App, kann man aber zuverlässig sehen, ob die Tür geöffnet wurde
  • Man ist natürlich abhängig vom dauerhaft und zuverlässigen Laufen des Gigaset element-Servers – aber damit muss man bei allen webbasierten Services leben… und dauerhafte Stromversorgung ist natürlich auch nötig
  • Wie wohl die Polizei reagiert, wenn ich aus dem Urlaub anrufe und sage “Meine App zeigt mir, dass meine Wohnung soeben gewaltsam aufgebrochen wurde, bitte schauen sie schnell nach dem Rechten.”, möchte ich nie ausprobieren müssen
  • Und wenn man mal auf die Facebook-Seite von Gigaset elements schaut, dann würde ich mir wünschen, dass nicht nur zum Vater- sondern auch zum Muttertag Add-Ons verlost werden.


Fazit: Tatsächlich fühlt es sich sehr flauschig beruhigend an wenn man unterwegs ist und die App schaut und dann das hier sieht:

All is good

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Einblicke

Oft werde ich gefragt, was ich machen würde, wenn eines der Kinder anfangen würde zu bloggen. Meine ehrliche Antwort: Ich würde mich freuen (nachdem ich stundenlang, tagelang monatelang und vermutlich immer wieder Vorträge zu Urheber- und Nutzungsrecht, Privatsphäre und Vor- und Nachteile von Pseudonymen vs. Klarnamen gehalten hätte).

Was mir persönlich an Blogs so gefällt, ist die eigene Sicht auf Dinge und die Möglichkeit für die LeserInnen einen Einblick in völlig andere Welten zu bekommen. Deswegen hat mir die Vorstellung auch sehr gefallen, als mein Kooperationspartner Idee hatte, unser Zuhause von den Kindern fotografieren zu lassen.

Zugegebenermaßen musste ich etwas filtern. Wer will schon Geschirrberge in der Spüle sehen und Untertitel wie “Meine Mama stellt alles in die Spüle. Die Spülmaschine ist nur wenige Zentimeter entfernt. Wasserexperimente im Spülbecken kann man deswegen nicht so gut machen, weil immer alles vollgestopft ist.” lesen?

Die schönen Seiten hingegen, gibt es hier zu bewundern.

Tatsächlich finde ich die Idee großartig und würde gerne eine neue Serie starten. Was würdet ihr gerne durch die Augen der Kinder sehen?

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CITROËN MULTICITY Testbericht

Spoiler: Ich kanns empfehlen. Es ist praktisch, unkompliziert, umweltfreundlich und zumindest in meiner Gegend stehen überall Autos rum. Preislich auf jeden Fall deutlich günstiger als Taxi – aber natürlich teurer als die BVG zu benutzen.

[caption id="attachment_5819" align="alignnone" width="612"]Multicity App Die App zeigt, wo das nächste Fahrzeug steht. Yo, stimmt.[/caption]

“Dürfen Frauen in Deutschland eigentlich Auto fahren?” Kind 2.0 am Rücksitz schaut mich fragend an und ich bin etwas sprachlos. “Natürlich dürfen Frauen in Deutschland Auto fahren! Wie kommst Du denn darauf dass nicht?”
“Du fährst zum Beispiel nie.”
Das Kind hat Recht. Als Achtzehnjährige am Land konnte ich es nicht erwarten den Führerschein zu machen. 1994 habe ich mir für 400 DM einen panamagrünen Trabi Kombi gekauft. Das war günstig und deutlich trockener als ein Motorroller. 1999 habe ich ihn verkauft und bin nach Berlin gezogen. Ab da bin ich fast nicht mehr Auto gefahren. Vor drei Jahren dann haben wir als Familie beschlossen, dass es doch ganz hilfreich sein könnte ein Auto zu haben. Gefahren ist aber immer mein Mann. Jetzt sind Mann und Auto einige U-Bahnstationen weiter weg gezogen und ich fände es gelegentlich praktisch ein Auto zu haben. Zum Beispiel (der Klassiker!) um mal schnell zu IKEA zu fahren und 600 Teelichte zu kaufen. Oder abends, wenn ich ausnahmsweise mal meine vier Wände verlassen habe und mich unwillig fühle mich an Orten zu treffen, die ich nur erreiche, wenn ich drei Mal umsteige. Da ich ohnehin so gut wie nie Alkohol trinke, wäre so ein spontan ausleihbares Auto genau das Richtige für mich.

Ich hatte schon länger vor einen der Anbieter in Berlin zu testen und habe mich deswegen über die Anfrage von CITROËN MULTICITY gefreut. Man registriert sich online unter multicity-carsharing.de. Zusammen mit Registrierungsbestätigung, Ausweis und Führerschein verifiziert man sich bei einem CITROËN Kundenzentrum oder einer der sieben BVG Service-Center. Dort erhält man eine Kundenkarte, die gleichzeitig Schlüssel für eines der Elektroautos ist.

Im Standard-Tarif zahlt man 28 Cent pro Minute Fahrtzeit. Entscheidet man sich für einen der Prepaid-Tarife wird es billiger. Es fällt keine Grundgebühr an, es gibt keine Mindestmietdauer und keine Strom- und Parkkosten. Nimmt man das Auto den ganzen Tag, kostet das 39 Euro.

Im Preis enthalten außerdem:

  • Vollkasko- und Haftpflichtversicherung  (VK mit 500,00 € SB)
  • Parkgebühren auf öffentlichen Parkplätzen
  • gefahrene Kilometer
  • Vorreservierung (15 min vor Fahrtantritt)
  • Navigationssystem

Großartig (da umweltverträglich) finde ich, dass die Flotte aus insgesamt CITROËN C-Zero Elektrofahrzeugen besteht, die mit Ökostrom geladen werden. Für alles, was man so in der Stadt vorhat, ist die Reichweite von 150 km bei voller Batterieladung völlig ausreichend.

Die Autos sind übrigens Automatikfahrzeuge. Ich bin vorher noch nie Automatik gefahren. Das ist jetzt kein Problem, aber das letzte Fahrzeug, das ich gefahren bin, war ein Elektro-Kart, das exakt so klang wie der CITROËN C-Zero. Ich musste mich also ein bißchen am Riemen reißen nicht alle anderen Autos mit quietschenden Reifen zu überholen.

Ich würde empfehlen, das FAQ vor der ersten Benutzung durchzulesen. Da steht z.B. drin, wie man das Auto öffnet. Mit der Karte an der Windschutzscheibe nämlich. Es kann durchaus sein, dass das Auto sich nicht öffnen lässt. Dann zum Beispiel wenn der Batteriestand zu niedrig ist oder eine andere Kundin sich das Auto vorher hat reservieren lassen. Den Fahrzeugschlüssel findet man im Handschuhfach. Ich kam mir bei der Schlüsselsuche ein bisschen hmmm wie eine Geheimagentin vor, für die ein Fluchtfahrzeug hinterlegt wurde. Sehr aufregend!

Relativ schlau ist es auch, sicherzustellen, dass das Auto nicht mehr an der Ladestation hängt. Ein abgerissenes oder verlorenes Ladekabel kostet 750 Euro.

Es gibt auch zwei Arten das Auto abzuschließen. Erstens wenn man es wirklich nicht mehr braucht (mit Karte abschließen) und zweitens, wenn man es nur kurz stehen lassen will (mit Fahrzeugschlüssel abschließen z.B. zum Einkaufen) und es dann wieder nutzen möchte.

Weitere Tipps von meiner Seite: Vor der ersten Benutzung die zugehörige App runterladen und die Nummer des Kundenservice im Handy abspeichern (die Nummer ist auch im Menüpunkt “Informationen” der App zu finden).

Mit der App kann man sehen, wo das nächste Auto steht und wie der Ladestand ist. Mit einem Klick kann man das Auto mit einem Vorlauf von maximal 15 Minuten kostenlos vorreservieren. Ich kann mich nicht beschweren, was das angeht:

Multicity App

 

Wenn man die Fahrt beendet hat, bekommt meine SMS mit Dauer und Kosten der letzten Fahrt.

Zusammenfassend:

    • Online-Registrierung (10 min)
    • App runterladen & Kundendaten eingeben (5 min)
    • FAQ lesen (10 min)
    • ggf. Servicenummer extra einspeichern (2 min)
    • Kundenkarte besorgen (je nach Entfernung zum Kundenzentrum). Je nachdem wo man das macht, kann die Aktivierung aber über 24 Std dauern (!) und dann im Grunde: losfahren

Um ein Gefühl für die Kosten zu bekommen, hier zwei Beispiele:

Von mir zum Alexanderplatz kostet eine Taxifahrt 10 Euro. Mit der BVG fahre ich für 2,60 Euro, mit Multicity je nach Verkehrslage inkl. optimistisch geschätzter Parkplatzsuche 3,50 Euro.

Nach Wedding zu einer Freundin kostet es mit dem Taxi 25 Euro, mit der BVG 2,60 Euro und mit Multicity bin ich für 8 Euro (dafür ohne Umsteigen und ohne gruselige U-Bahngestalten) dabei. Ich bin jetzt nicht wahnsinnig ängstlich, aber in manchen Gegenden fahre ich doch lieber Auto als in der Nacht alleine am U-Bahnhof zu stehen. Dafür kostet das ein paar Euro mehr – was ich aber OK finde.


Damit ich auch was gemeckert habe: Aktivierung der Kundenkarte hat bei mir wegen der Osterfeiertage vier Tage gedauert. Das hätte mir der Herr bei der Aushändigung der Karte durchaus mitteilen können, finde ich. Und: Die Warteschleifenmusik der Kundenhotline, sie ist furchtbar.

Ansonsten ist für mich Carsharing eine wirklich praktische Sache und falls ihr, liebe Leserinnen und Leser auch Lust habt, das mal auszuprobieren, könnt ihr euch hier kostenlos registrieren und 60 Freiminuten bekommen. Macht das bald, denn der Link ist nur bis zum 30.05.2014 gültig.

Ich hoffe jedenfalls, dass es für meine Kinder in Zukunft ein normaler Anblick ist, dass Frauen Auto fahren.



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Schnäppchenstress

Manchmal verstehe ich Männer nicht. Neulich zum Beispiel hatte ich eine super Idee. Ich wollte shoppen gehen. In ein Outlet Center. Ein Mekka für Geizkragen preisbewusste Menschen wie mich. Aber statt in Begeisterungsstürme auszubrechen, machte mein Mann ein gequältes Gesicht. So als hätte ich etwas ganz furchtbares gesagt.
Dabei würden wir jede Menge Spaß haben. In drei Stunden würden wir zwanzig Geschäfte abklappern. Er dürfte mir unterschiedliche Größen anreichen, wenn ich in der Umkleidekabine wäre und ich hätte mir sogar seine Vorschläge angehört – vorrausgesetzt er hätte sie ein wenig attraktiv präsentiert und gekonnt verargumentiert.
Stattdessen trottete er mir lustlos hinterher und machte ein Gesicht wie ein Beagle. Ich musste mir alle meine Teile selbst aussuchen und dann auch noch alleine anprobieren und beurteilen.
Mein Mann indes setzte sich auf eine der Wartevorrichtungen, die offensichtlich ausschließlich für Männer bereit gestellt waren und hielt sein Handy traurig in die Luft. Als ich ihn fragte, ob mir das Kleid, das ich gerade ausprobiert hatte, stünde, antwortete er mir matt mit “Kein Empfang”.
Da schwor ich mir, dass ich meinen Mann nie mehr mitnehmen würde. Es sei denn, es gäbe Männersammelstationen. Ein Stoland im Eingangsbereich eines jeden Outlet Centers. Da könnten sich die Männer auf Minimotorräder setzen und bekämen kleine Tabletcomputer, auf denen sie Bubble Shooter spielen können. Zur Mittagszeit bekämen sie ein blutiges Steak und im Anschluss würden sie vom Motorrad zu einem ledernen Ohrensessel getragen werden, von wo sie dann bis Sonnenuntergang Sportschau gucken könnten.
Natürlich möchte ich nicht so lange bis jemand das gebaut hat, auf mein Shoppingglück verzichten. Deswegen bin ich sehr froh, dass es Online Outlets gibt, wie z.B. das Limango Outlet. Online Schnäppchenjagd hat so viele Vorteile.
Aus der Real-Jagd kennt man das: Man sucht ein Kleid und muss stundenlang in dem Chaos suchen, bis man endlich eines findet und dann hat es womöglich nicht die richtige Größe und weil man ohnehin schon so lange gesucht hat, probiert man es trotzdem aus und gibt erst auf, wenn die Nähte diese knarzenden Geräusche machen. Online ist das völlig stressfrei. Man sucht sich die passende Kategorie und filtert nach Größe und Farbe. Als Ergebnis erhält man DAS Kleid, nachdem man andernorts Stunden gesucht hätte oder das einem eine Konkurrentin in letzter Sekunde vor der Nase weggeschnappt hätte.
Nicht so im Online Outlet Store. Mir gefällt’s und männerfreundlich ist es auch. Während ich nämlich am Sofa sitze, hat mein Mann ununterbrochen WLAN Empfang.

 
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