Homeoffice – Klischee und Realität

Wer sich für mehr Homeoffice einsetzen möchte, um Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu ermöglichen, könnte mehr als zwei Minuten in eine passende Bildwahl investieren.

Neulich twitterte der Social Media-Account der SPD, dass die SPD für ein Recht für mobiles Arbeiten kämpfe und bebilderte dies wie folgt:

Homeoffice ermöglicht Vereinbarkeit

Für einen Vortrag zum Thema „Vereinbarkeit von Familie und Beruf – Welche Tools sind sinnvoll?“ habe ich mich erst kürzlich sehr intensiv u.a. mit dem Thema Homeoffice auseinandergesetzt. Liest man nämlich Studien zum Thema Vereinbarkeit, wird v.a. Homeoffice als das zentrale Element in Sachen Vereinbarkeit von Job und Familie genannt (z.B. „Digitalisierung – Chancen und Herausforderungen für die partnerschaftliche Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ Roland Berger für das BMFSFJ). Schaut man dann nochmal eine Ebene tiefer und fragt sich: „Was genau zahlt beim Thema Homeoffice auf Vereinbarkeit ein?“, wird die Antwortlage dünn. Im Grunde wird als Argument nur genannt, dass man durch Homeoffice Wegezeiten spart. Das ist richtig und je nach Lage des Arbeitsplatzes tatsächlich eine große Ersparnis. Ich wohne sehr nah an meinem Arbeitsplatz, spare am Tag trotzdem zwischen 60 und 80 Minuten, wenn ich von Zuhause aus arbeite.

In keiner Studie habe ich bislang gefunden, was ich am Homeoffice zusätzlich praktisch finde. Das wäre auf der einen Seite etwas, das ich „fragmentiertes Arbeiten“ nenne und auf der anderen Seite etwas, das ich unter „konzentriertes Arbeiten“ zusammenfasse.

Letzteres ist leicht zu erklären. Ich arbeite in einem Großraumbüro. Hinter mir, vor mir, neben mir wird geredet, telefoniert, Menschen kommen rein, stellen Fragen („Wo finde ich Frau XY, ich habe hier ein Paket?“). Es gibt zwar extra Räume, um Telefonate zu führen – aber ich gestehe, in 80% der Fälle benutze ich sie so wie meine Kolleginnen und Kollegen nicht, denn dann wäre ich eigentlich 40% meiner Arbeitszeit in diesen Räumen. Ich versuche leise zu telefonieren, aber dann hat man mal jemanden am Telefon, der am Bahnhof steht oder die Verbindung ist schlecht und so wird schnell aus dem geplanten Fastflüstern ein mindestens deutlich bei Zimmerlautstärke liegendes Gespräch.

Im Homeoffice habe ich das alles nicht. Ich sitze da an meinem Schreibtisch und arbeite. Durch andere Menschen gibt es in der Regel keine Unterbrechung.

Lediglich ich unterbreche mich manchmal selbst und zwar weil ich eine Waschmaschine ausräume. Das nenne ich „fragmentiertes Arbeiten“. Anscheinend ein Tabuthema in Sachen Homeoffice. Ich jedoch sehe das unproblematisch, denn ich mache das zwar während – nicht aber in meiner Arbeitszeit. Ich komme aus der IT und habe mehr als zehn Jahre jede Sekunde meiner Arbeitszeit verbucht. Wenngleich ich den Sinn verstanden habe, war es für mich am Anfang komisch und ich habe mich überwacht gefühlt. Aber wie soll man sonst umfangreiche Kundenrechnungen erstellen oder einen Überblick bekommen, wie aufwändig Kunden im Management sind und wo man Prozesse vielleicht noch optimieren kann, um weniger Projektleitung zu benötigen? Ich bin also morgens in mein Büro gegangen, habe angefangen zu arbeiten, hab meinen Issuetracker (so heisst das Zeiterfassungstool) auf das entsprechende Projekt gestellt und wenn ich etwas für ein anderes Projekt gemacht habe, habe ich den Issutracker umgestellt.

Diese Arbeitsweise prägt. Ich buche in der Zwischenzeit nicht mehr, aber ich habe das System verinnerlicht. Wenn also meine Waschmaschine ruft, dass ich die Wäsche ausräumen soll, dann mache ich das, wenn es gerade in den Ablauf meiner Arbeit passt und hänge die Zeit, die ich für die Wäsche benötige, hinten an meine Arbeitszeit ran.

Natürlich zahlt die Möglichkeit Homeoffice zu machen auch auf den Punkt flexible Arbeitszeiten ein. Wenn ich Homeoffice mache, ist es egal, ob wir auf dem Weg in den Kindergarten ein oder drei Baggern begegnen und das Kind deswegen 5 oder 15 Minuten staunt. Ich kann es entspannt in den Kindergarten bringen und dann an meinen Arbeitsplatz Zuhause gehen.

Homeoffice bedeutet mehr arbeiten

Ganz interessant im Zusammenhang mit dem Thema Homeoffice sind die Ergebnisse einer erst kürzlich veröffentlichten Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung. Zum einen wird hier festgestellt, dass im Homeoffice grundsätzlich mehr gearbeitet wird als am Präsenzarbeitsplatz, weil die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit verwischen und man doch immer nochmal schnell zwischendurch eine Mail beantwortet, ein Feedback in eine Präsentation einarbeitet oder eine Unterlage fertig arbeitet.

Zudem gibt es einen spannenden Unterschied zwischen Müttern und Vätern: „Mütter, die im Homeoffice arbeiten, kommen demnach in der Woche auf drei Stunden mehr Betreuungszeit für die Kinder als Mütter, die nicht von Zuhause arbeiten können. Zugleich machen sie eine zusätzliche Überstunde im Job. Bei Vätern sieht es anders aus: Sie machen im Homeoffice mehr Überstunden – wöchentlich zwei mehr als Väter ohne Heimarbeit –, nehmen sich aber nicht mehr Zeit für die Kinder.“

D.h. Mütter und Väter arbeiten insgesamt mehr, investieren die gewonnene Zeit (die wegen der wegfallenden Wegezeiten immer noch in Summe verfügbar ist) dann unterschiedlich in die Familienarbeit.

Aber sei es drum – zurück zum Anfang meines Artikels und damit zum Tweet der SPD. Das gewählte Bild gibt mitnichten wieder was Homeoffice bedeutet. (Wobei hier im Text auch mobiles Arbeiten und Homeoffice in einen Topf geworfen wird, was nicht unbedingt sinnvoll ist, weil Homeoffice wirklich einen festen Arbeitsplatz meint, der auch entsprechend ausgestattet ist). Es zeigt Homeoffice als Livestyle. Irgendwas, das man so lockerflockig in Kuschelhose auf dem Bett liegend macht und das zementiert das Vorurteil, dass im Homeoffice nicht ordentlich gearbeitet würde.

Natürlich muss ich mich für eine qualitativ gute Arbeit nicht in einen Blazer werfen und kann Homeoffice durchaus in Schlabberhose machen – allerdings nicht acht Stunden auf dem Bauch liegend mit den Beinen wippend.

Mir wäre die Bebilderung auch total wumpe, wenn es nicht immer noch harte Vorurteile gegen das Arbeiten im Homeoffice gäbe. In vielen Unternehmen ist Homeoffice laut Betriebsvereinbarung möglich. Anerkannt ist das Arbeiten im Homeoffice deswegen lange noch nicht. Das liegt zum einen an den absurden Rahmenbedingungen. So muss Homeoffice  in manchen Unternehmen mehrere Tage im Voraus angemeldet und explizit durch den Vorgesetzten freigegeben werden z.B.

Der Präsenzkulturkult ist nicht auszurotten

Zum anderen ist der Kult der physischen Präsenz immer noch weit verbreitet. Wer Karriere machen will, ist da. Vor allem Führungskräfte sollen sichtbar sein und diese sichtbare Präsenz wirkt sich nach wie vor positiv auf die Karrierechancen aus.

In Unternehmen mit so einer Kultur, gibt es zahlreiche „witzig gemeinte“ Kommentierungen, wenn man im Homeoffice arbeitet. Nicht nur ich höre Sprüche wie „So wie Du arbeitest, möchte ich mal Urlaub machen.“ oder „Na, machste wieder früher frei?“ (Wer weitere Kommentierungen lesen möchte, liest die Antworten auf den verlinkten Tweet)

Anmerkungen dieser Art vergiften die Unternehmenskultur. Verzichtet selbst darauf und lächelt sie nicht weg, wenn ihr sie zu hören bekommt, sondern erklärt, dass Kommentierungen dieser Art eine Kultur des Misstrauens etablieren. Denn dahinter steckt ein schlechtes Menschenbild des Arbeiters/Arbeiterin, der/die nicht eigenmotiviert arbeiten möchte, sondern durch Überwachung zum Arbeiten gezwungen werden muss.

Menschen, die einen Freitag im Homeoffice mit „Na, gehts ins verlängerte Wochenende, höhöhö?“ kommentieren, sind genau die Menschen, die sich vorstellen, wie man bäuchlings Latte Macchiato schlürfend Homeoffice in Anführungszeichen macht. Deswegen finde ich, könnte man, wenn man sich als Partei für mehr Homeoffice einsetzt wirklich auf eine bessere Bebilderung achten. Denn das Problem sind vielleicht gar nicht so sehr die Unternehmen, die gar kein Homeoffice anbieten, sondern die, die es laut Betriebsvereinbarung tun und dann aber die Arbeitnehmer/innen, die es in Anspruch nehmen als nicht leistungsbereit abstempeln.

P.S. Das Bild hätte übrigens noch schlimmer gewählt sein können. Zum Beispiel indem man der Frau noch ein Kleinkind oder Baby auf den Schoß gesetzt hätte. Das ist nämlich Variante B der Stockfotografie zur Bebilderung von Homeoffice. Mit Baby und Kleinkind im Homeoffice lässt sich aber wirklich kaum arbeiten und wer Homeoffice sagt, wenn er (kranke) Kleinkinderbetreuung meint, der tut den Kolleginnen und Kollegen auch keinen Gefallen.

Bebilderung mag eine Kleinigkeit sein, doch sie schafft oder zementiert Vorurteile, die am eigentlichen Motiv total vorbei gehen. Deswegen lohnt es vielleicht doch drei Minuten länger nachzudenken. Regelmäßiges Homeoffice ist dann z.B. ein Schreibtisch, mit einem ergonomischen Stuhl, einem externen Bildschirm und einer Maus. Ich habe bei Pixabay unter dem Stichwort „Homeoffice“ kein geeignetes lizenzfreies Bild gefunden – die SPD wohl auch nicht. Passende Fotos liefert wohl nur die Realität:


Lest auch den Artikel von Heiko Bielinski zum Thema Homeoffice: „Was ich in den drei Jahren allerdings nie gemacht habe: Im Wohlfühlanzug mit Laptop im Bett liegen.

107 Gedanken zu „Homeoffice – Klischee und Realität“

  1. Pingback: Kerstin
  2. Oh ja – „hahaha, hast du wieder Sofa-Dienst“ und „bei dem schönen Wetter kannst du deine Garten genießen“. Äh – nee, ich sitze am Schreibtisch und draußen würden mir die Unterlagen wegfliegen. Und wenn ich Pause mache, logge ich mich aus der Zeiterfassung aus.
    Das Bild ist echt fies..
    LG Ilka

  3. Was beim Home-Office auf jeden Fall wegfällt: Die Zeit, die man mit Pendeln vergeudet. Anstatt um 7 aus dem Haus zu gehen und um 8 oder noch später anzukommen (falls die Bahn mal wieder zickt), kann man in dieser einen Stund bereits produktiv sein.

  4. Ich bin ganz froh darüber, dass ich eine recht hohe Vorgesetzte habe, die bereits im Home-Office arbeitet. Meiner direkten Vorgesetzten habe ich schon angekündigt, Home-Office zu planen, aber noch nicht in unmittelbar absehbarer Zeit. Das würde auch meine Krankenzeiten reduzieren – mit einem sehr niedrigen Blutdruck könnte ich zwar arbeiten, aber nicht meinen recht langen Arbeitsweg bewältigen. Zudem sitze ich allein im Büro, während ich zu Hause zumindest jemanden in der Nähe habe.

  5. Das ist halt die SPD von heute. Im Niveau – Limbo kaum zu toppen. Die hatten auch schon Bilder einer Steine schleppenden Frau auf dem Bau (OHNE Sicherheitskleidung) und einer Frau, die den Lötkolben an einer Stelle hielt, die im Echtbetrieb glühend heiß wird. Aber das Spitzenpersonal der Spezialdemokraten lässt ja auch keine Gelegenheit aus, um zu demonstrieren, dass sie sich von den Realitäten der arbeitenden Bevölkerung maximal weit entfernt hat.

    Zum Homeoffice: Das macht bei uns fast jeder (incl. der Führungskräfte). Ist aber limitiert auf einen Tag die Woche. Ich mache das nicht, weil ich Job und Privat strikt auseinander halte.

  6. Da bin ich froh, dass in meiner Firma (Software-Entwicklung) das überhaupt kein Problem ist. Auf einem Kundenprojekt teilweise schon, aber da liegt es am Kunden. Solange ich in einem internen Projekt bin kann ich im Prinzip jederzeit Home-Office machen. Aber da ist die Infrastruktur mit Instant-Messaging, Laptop, Telefon über den Rechner flexibel, Team-Viewer für „Kannst du mal eben draufschauen“ dafür ausgelegt.

    Wofür ich das Home-Office schätze:
    – Ich kann Termine flexibel legen. z.B. Handwerkstermin oder Behörden-Termine. Ein Termin Mittwoch 13-15 Uhr ist kein Problem, dann sage ich Bescheid, ich arbeite Mittwochs von zuhause und bin von 13 bis 15 Uhr voraussichtlich nicht erreichbar.
    – Wenn ich Mo bis Donnerstag bereits 38 Stunden gearbeitet habe, muss ich für die restlichen zwei Stunden am Freitag nicht mehr eine Stunde hin und eine zurück ins Büro fahren.

    Aber da stimme ich dem Artikel vollkommen zu, wichtig ist, ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass Home-Office eben nicht gemütlich zuhause rumlümmeln ist, sondern eben arbeiten wie im Büro. Das setzt ein gewisses Vertrauen in die Mitarbeiter voraus, was leider nicht überall gegeben ist.

  7. HomeOffice Missverständnisse:
    Ich wohne im gleichen Haus wie meine Eltern.
    Es hat lange gedauert, bis meine Mutter kapiert hat, dass sie nicht gleich losquatschen kann, wenn ich im Büro sitze, weil ich ggf. eine Telko habe.
    Und am Anfang immer wieder: „Oh, du bist daheim?!“
    „Ja, aber ich arbeite.“
    „Wie du arbeitest“
    „Ich mache Home Office“
    „Ach so….. OK…… baer nachher kannst du mal runter kommen, ich hab da was ……“

  8. Absolut, Danke fürs Darauf-Aufmerksam-machen ? Bei uns muss mit dererlei Vorurteile zum Glück seit kurzem nicht mehr kämpfen, aber es stimmt schon „Bebilderung mag eine Kleinigkeit sein, doch sie schafft oder zementiert Vorurteile, die am eigentlichen Motiv total vorbei gehen.“

  9. Was meiner Erfahrung nach dem Recht auf Homeoffice noch massiv im Weg steht, ist das starre Arbeitszeitgesetz.
    Ich hätte überhaupt kein Problem, z.B. nur 6 Stunden im Büro zu sein, dann den Nachmittag mit meiner Familie zu verbringen und abends zwischen 8 und 10 nochmal zu arbeiten. Oder am Wochenende, während die Kinder ausgedehnt Mittagschlaf halten.
    Was sagt das Arbeitszeitgesetz dazu?
    11 Stunden Pause zwischen zwei „Schichten“, und 2 Tage (weiß jetzt die genaue Stundenzahl nicht) Wochenende am Stück.
    Da hab ich also nichts gekonnt.

    Ich gebe zu, dass ich die Selbstdisziplin nicht habe, 8 Stunden am Tag konzentriert zu Hause zu arbeiten.

  10. Was ich mich frage, aber noch keine Antwort gefunden habe: soll es für dieses „Recht auf Home Office“ bestimmte Voraussetzungen geben, wie z.B.weiter Arbeitsweg, Betriebsgröße etc., oder soll es individuell für jeden gelten?
    Ich muss sagen, ich bin totneidisch auf alle, die dieses „Recht“ jetzt schon anwenden dürfen, denn meine jetzige Situation lässt mich beinahe vor die Hunde gehen. Meine Firma ist in der Elternzeit 60km weit weg gezogen. Sicher hab ich mich woanders beworben, aber wer nimmt gerne Alleinerziehende mit kleinen Kindern in Teilzeit, flexibel wie eine Eisenbahnschiene, noch dazu mit den Konditionen, die ich jetzt habe? Dort hin ziehen geht auch nicht; ich verliere mein komplettes (mickriges)soziales Umfeld und die letzte Chance, entlastet zu werden. Home Office wäre eine SO GROSSE ERLEICHTERUNG, das kann sich(fast)niemand vorstellen. Es wäre technisch sogar möglich; da ich sowieso ständig Urlaubs-/Krankheitsvertretung machen muss, komme ich aus dem Büro sowieso nicht mehr raus. Da wäre ich effektiver(und müßte mir nicht so manchen Stuss von den Kollegen anhören), wenn ich zu Hause vorm PC sitzen könnte. Aber der Betrieb findet immer wieder eine Ausrede, warum es nicht möglich ist (andere Kollegen es aber können, weil sie sonst am Wochenende z.B.anwesend sein müssten)…
    Ich bin mal gespannt, ob sich dieses „Recht“ überhaupt durchsetzt und wenn ja, ob ich es überhaupt umsetzen kann, bevor ich in Rente gehe. Wirklich dran glauben tu ich nicht.
    Gruß Silke

    PS: und doch, auch wäre ich froh über die Möglichkeit, mit krankem Kind zu Hause bleiben zu können ohne bürokratische Wege(wenn das Kind eine starke Erkältung hat, muss ich es nicht noch mit Fieber zum Arzt schleifen, sondern darf es doch tatsächlich im Bett lassen!!).

    1. Zum PS: Es sollte auf jeden Fall möglich sein unbürokratisch eine gewisse Anzahl an Kinderkrankentage in Anspruch nehmen zu können ohne finanzielle Einbußen davon zu tragen. Die Lösung kann meiner Ansicht aber nicht sein, dass man kranke Kleinkinder im HO betreut und nebenher arbeiten muss. Das geht in vielen Fällen auch gar nicht und damit schadet man sich und den anderen Eltern, die dann gegen den Ruf arbeiten müssen, im HO nicht wirklich zu arbeiten.

  11. Da ich keinen Schreibtisch zuhause besitze, ist Home Office (als Software Engineer) für mich in der Tat auf dem Bauch im Bett liegend. Mit dem Unterschied, dass ich zwei Notebooks, aber dafür keine Hose anhabe.

    Ich sehe das Bild daher weniger kritisch; es zeigt eine Frau, die bequem, aber konzentriert arbeitet.

    1. Wie oben gesagt, über die Kleidung müssen wir nicht diskutieren.
      Tatsächlich kann ich aber nicht glauben, dass man 40 Std die Woche liegend programmieren kann ohne irgendwann zum Physiotherapeuten zu müssen. Wie jede/r HO macht, ist mir aber im Grunde egal. Es geht um das Bild, das man schafft und ob das Bild hilfreich beim Erreichen des Ziels „im HO wird genauso gearbeitet wie im Büro“.

      1. Von 40 Stunden/Woche war nicht die Rede – das wäre für mich kein Home Office, sondern Remote Job. Bei Remote Jobs braucht man zuhause eine ordentliche Büroausstattung, da gebe ich dir vollkommen Recht.

        Wobei mir jetzt erst aufgefallen ist, dass Leute unter Home Office durchaus unterschiedliche Dinge verstehen.

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