Aufgaben wirklich gleichberechtigt teilen

Das ist die Zusammenfassung meines Vortrags „Warum endet die Gleichberechtigung so oft mit der Geburt des ersten Kindes? Was „Mental Load“ damit zu tun hat“ auf dem Female Future Force Day

Im Mai 2017 habe ich das erste Mal den Begriff „Mental Load“ gehört. Begegnet ist er mir im Comic „You should’ve asked„.

Im Grunde sagt der Begriff nichts anderes als dass es neben den sichtbaren Aufgaben im Alltagsleben sehr, sehr viele unsichtbare Aufgaben gibt, die nie explizit genannt werden, dennoch alle so nebenher identifiziert, bedacht, geplant und dann erledigt werden.

Diese Aufgaben bringen nochmal ein nicht unbeträchtliches Eigengewicht in die Gesamtsumme aller Aufgaben, die man offensichtlicherweise zu erledigen hat, damit das Leben (u.a. auch mit Kindern) fluppt.

Mir hat der Begriff geholfen zu verstehen, warum ich mich in der Vergangenheit oft dermaßen fertig fühlte.

Als ich nämlich nach der Geburt von Kind 3.0 wieder angefangen habe zu arbeiten, war ich in einem ungesunden Ausmaß dauererschöpft. Das ging so weit, dass ich mich fast täglich schon morgens auf dem Weg ins Büro ausruhen wollte und zwar direkt auf dem Asphalt vor dem großen Kino am Alexanderplatz. Ich kam aus der U-Bahn raus und war total im Arsch. Um 8.30 Uhr morgens. Hinter mir lag der Morgen mit den Kindern, vor mir der Job, den ich wirklich sehr gerne mochte. Dennoch spürte ich einen beinahe unwiderstehlichen Drang mich auf die Straße zu legen, um den kühlen Steinboden spüren zu können und einfach kurz – vielleicht 5 bis 10 Minuten – ausruhen zu können.

Glücklicherweise war ich nicht so kaputt, dass mir nicht mehr auffiel, dass man sich für gewöhnlich als Erwachsene nicht auf die Straße legt.

Ich habe also auf meine Aufgaben im Alltag geschaut und versucht alles weg zu lassen, was nicht wirklich nötig war. Keine Verabredungen mit Freundinnen, keine Spielplatzdates, keine selbst gebackenen Kuchen, keine Bastelnachmittage mehr. Am Abend bin ich mit meinen Kindern um 20 Uhr eingeschlafen und nach und nach pendelte sich mein Energielevel wieder ein auf „ich funktioniere wieder“.

Im oben verlinkten Comic stellt sich die Situation ähnlich dar und der Partner sagt: „Du hättest doch was sagen können, dann hätte ich dir doch geholfen!“ Grundthese ist, dass die Frau die Managerin der Familie ist und verantwortlich für alles ist. Verantwortung wird nicht geteilt, Aufgaben können bestenfalls an den Partner delegiert werden. Delegierte Aufgaben müssen bis zur tatsächlichen Umsetzung nachgehalten werden.

Meine Lektion war: Energie ist endlich (hätte ich auch schon aus dem Physikunterricht wissen können). Energie ist eine Torte. Ich kann acht oder sechzehn Stücke rausschneiden, größer macht das die Torte nicht und am Ende ist die Torte weg. Für einen Job und ein Kind hat meine Energie leicht gereicht, für zwei auch noch, beim dritten war dann Schluss.

Natürlich kann man Aufgaben insgesamt reduzieren, priorisieren, komplett streichen und spart so Energie. Für mich war das aber keine Dauerlösung. Denn so reduzierte sich das Aufgabenspektrum, die Hauptverantwortung blieb aber bei mir.

Was also tun?

Macht doch mal für euch eine Mental Load Map für die nächsten Tage. Meine sieht exemplarisch so aus:

Die Liste ist beispielhaft und gar nicht so kleinteilig, wie man vielleicht glauben mag. Routinen wie „Kinder ins Bett bringen“ stehen da gar nicht drin.

In der nächsten Übersicht habe ich etwas ketzerisch markiert, was in der Regel ein Partner übernimmt, der vorher auf Nachfrage: „Teilt ihr euch eure Aufgaben gleichberechtigt?“ mit „Ja“ antwortet:

Leider gibt es tatsächlich ein großes Ungleichgewicht zwischen gefühlter Gleichverteilung und tatsächlicher Gleichverteilung von Aufgaben. Die Soziologin Cornelia Koppetsch, Professorin für Geschlechterverhältnisse an der TU Darmstadt, verweist in diesem Zusammenhang auf ihre Studien:

Wir führen Interviews mit den Paaren. Wenn man sie zum Thema Hausarbeit befragt, kann man hören: Bei uns läuft das partnerschaftlich, wir teilen uns die Arbeit auf. Aber wir wollen das genauer wissen und fragen nach: Wer putzt denn bei Ihnen die Fenster? Wer näht die Knöpfe an? Wenn man insistiert, kommen andere Dinge ans Licht. Etwa dass immer dann, wenn der Mann für längere Zeit die Hausarbeit übernimmt, im Erziehungsurlaub beispielsweise, eine Putzfrau engagiert wird, die es nicht gegeben hat, als die Frau für die Hausarbeit zuständig war. Das sind interessante Details, die den inneren Widerspruch deutlich machen.

Aus dem Interview Putzen oder lieben.

Ein kleiner Exkurs:

Ich habe über 12 Jahre als IT-Projektleiterin gearbeitet und in diesem Zusammenhang musste ich mit einem Tool mitschneiden, was ich in meiner Arbeitszeit arbeite und zwar minutengenau! Das war für die Monatsabrechnung elementar. Kunden mögen nämlich gar nicht so gerne größere Summen für „Hm ja, da hab ich so Zeug gemacht fürs Projekt“ bezahlen. Das und der Umstand, dass wir wöchentlich im Team besprochen haben, was der Kunde will, wie die Auslastung durch andere Projekte ist und wer, wann, was macht – brachte mich auf die Idee, dass man das doch auch als Paar machen könnte.

Deswegen

Schritt 1: Bestandsaufnahme

Setzt euch in einem Kick-off zusammen und schreibt kleinstteilig auf, was alles gemacht wird. Dabei geht es erstmal ums Grundsätzliche – nicht um eine konkrete Planung. Einige meiner LeserInnen kennen die Liste schon:

Wer putzt das Klo?
Wer putzt die Fenster?
Wer wäscht die Wäsche?
Wer hängt sie auf?
Wer faltet sie?
Wer räumt sie in den Schrank?
Wer bügelt?
Wer steht am Wochenende mit den Kindern auf?
Wer überzieht die Betten?
Wer macht die Einkaufsliste?
Wer plant was gegessen wird?
Wer gießt die Blumen?
Wer näht kaputte Kleidungsstücke?
2016 habe ich eine solche Liste erstellt und es empörten sich v.a. Männer, dass ich elementare Aufgaben vergessen hatte. So z.B.
Wer bringt das Auto zum TÜV?
Wer programmiert den neuen Fernseher?
Wer repariert das Fahrrad?
Wer tauscht die Batterien im Feuermelder?
Wer macht die Steuererklärung?
Wer recherchiert, ob der Mobilfunkvertrag noch zeitgemäß ist?
Stimmt. Ich hatte kaum Aufgaben dieser Art in der Liste. Beim näheren Nachdenken fiel mir dann aber ein Detail auf: Wie oft fährt man eigentlich zum TÜV? Äh und wie oft wechselt man Windeln im Vergleich?
Also: Vergesst diese Punkte in eurer Bestandsaufnahme nicht. Dafür sitzt man ja zusammen. Schreibt alles auf!
(Ich muss leider etwas zwanghaft erwähnen: Bis auf den TÜV sind das Dinge, die ich auch mache. Ich hatte sie eben wegen der Seltenheit vergessen.)
Schreibt dann dahinter wie lange die einzelne Aufgabe dauert und wie oft man sie in der Woche macht (ihr könnt natürlich auch aufs Jahr rechnen oder eben Dinge, die nur alle 2 Jahre auftreten entsprechend runterrechnen. Wichtig ist es eine Relation von Aufwänden zu schaffen.)
Jetzt markiert wer was macht.
Gebt euch einen imaginären Stundenlohn und schreibt hinter Aufgaben und Aufwände eine Summe in Euro. Diese Summe rechnet ihr dann pro Person zusammen.
Und? Steht es 50/50?
Ja? Glückwunsch!
Wenn nicht: Macht euch nichts draus, es gibt ausreichend Studien, die belegen – das ist normal.
Was bringt das jetzt?
Eine solche Liste macht u.a. Mental Load (und damit tatsächliche Belastung) sichtbar und es hilft Wertschätzung herzustellen. V.a. bei dem immer gleichen Argument: „Mein Mann verdient aber mehr und deswegen macht der sowas nicht. Wäre ja unwirtschaftlich.“
Die Liste inkl. Aufwände hilft einfach sich klar zu werden, was ist eigentlich alles zu tun und wer übernimmt diese Aufgaben.
Vielleicht versteht der ein oder andere Partner dann besser warum die Partnerin am Ende des Tages um 20 Uhr erschöpft bei den Kindern einschläft und kaum noch Zeit für Beziehungspflege hat.

Schritt 2: Wöchentliches Meeting

Sucht euch irgendeinen passenden Tag in der Woche und blockt euch mindestens 1,5 Std. Jetzt schreibt ihr gemeinsam auf, was in der nächsten Woche ansteht. Dann schreibt ihr daneben, wer was macht. Diesmal geht es also um eine konkrete Planung.
Was bringt das jetzt?
Das dient einfach tatsächlich die Aufgaben der kommenden Woche zu benennen und zu erledigen. Ihr schafft außerdem eine Routine, die einen dauerhaften Lerneffekt hat: Dadurch das alles benannt und besprochen wird, kann man für die nächsten Male schon Dinge vorhersehen, die bislang nebenher erledigt wurden. (Ja, auch die der Männer!)

Schritt 3: Retrospektive

Nehmt euch einmal im Monat Zeit um den Gesamtprozess zu beleuchten. Was hat gut geklappt? Was hat nicht so gut geklappt? Warum nicht? Was kann man nächstes Mal besser machen? Muss etwas umverteilt werden? Sind Aufgaben dazu gekommen, die man der Einfachheit übernommen hat, die man aber vielleicht nicht dauerhaft und unabgesprochen weiter machen möchte? Gibt es ätzende Aufgaben, die man ab und an tauscht? Hat man sich bei den Aufwänden verschätzt? Was hat viel länger gedauert als angenommen?
Und v.a. sprecht über Erwartungen. Ein Punkt, den Caspar bei „Mit Kindern Leben“ in der Folge „Arbeitsteilung in der Familie“ eingebracht hat. Oft gibt es Dinge, von denen man glaubt, dass der Partner/die Partnerin sie erwartet – dabei stimmt das gar nicht. Diese Punkte identifizieren und für immer von allen Listen streichen!
Was bringt das jetzt?
Ihr optimiert eure Liste, die Aufwände werden realistischer, unbeliebtes schleppt sich nicht für immer durch den Alltag und sorgt für Frust. Und allem voran: Ihr sprecht miteinander. Das schafft Wertschätzung und Verständnis. Selbst wenn man nie in die Nähe von 50/50 kommt – am Ende entsteht eine andere Dankbarkeit. Auf beiden Seiten.
Außerdem sprecht ihr über Schwierigkeiten oder Spannungsthemen bevor ihr total frustriert und sauer seid, so dass ihr eigentlich nicht mehr vernünftig und konstruktiv darüber sprechen könnt.
Manchen mag das zu aufwändig erscheinen. Es ist auch aufwändig und nicht nur das: es ist sogar erbsenzählerisch. Aber man muss (zumindest am Anfang) alle Erbsen zählen um dem Mental Load auf die Schliche zu kommen.
Ich kann allerdings sagen: Der Aufwand lohnt. Ich möchte mich schon lange nicht mehr vor das Cubix am Alexanderplatz legen. Ich schlafe fast nicht mehr um 20 Uhr ein und langfristig hat dieses Vorgehen den Effekt, dass der Partner eben diesen Mental Load teilt und plötzlich Aufgaben sieht und kennt, die früher bestenfalls delegiert und dann abgearbeitet wurden. der Partner sagt im Frühling dann sowas wie: „Passen die Sandalen eigentlich noch? Ich schau mal nach. Wenn nicht, dann gehe ich am Wochenende mit den Kindern Schuhe kaufen, ok?“
Für mich klingen solche Sätze manchmal schöner als „Ich liebe Dich!“

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Zum Weiterhören

218 Gedanken zu „Aufgaben wirklich gleichberechtigt teilen“

  1. Liebe Patricia,

    Danke, dass du dieses Thema sichtbar machst. Als ich zum ersten Mal diesen Begriff des mental load bei dir las, dachte ich: hm, ja, klingt ganz interessant, aber auf uns trifft das nicht zu. Wir leben sehr gleichberechtigt. Trotzdem ging es mir nicht gut. Ich war viel gestresst und hatte das Gefühl, dass irgendeine Sache immer zu kurz kommt, am meisten meine eigenen Bedürfnisse. Und dann gab es diese „lustige“ Anekdote: Mann guckt in den Kühlschrank und sagt „Der Käse ist alle“. Ich ging an die Decke und spann eine Rechtfertigungstirade darum wieso, weshalb, warum. Er wunderte sich und sagte einfach nur, dass ist einfach nur eine Feststellung eines Faktes. Ich erwarte nicht, dass du für die Befüllung des Kühlschrankes zuständig bist. Ich fing an, mich selbst mehr zu reflektieren, was ich in Sachen Haushalt, Kinder alles so bedachte, automatisch machte und mich zuständig fühlte. Und das war eine ganze Menge. Wenn ich die Sachen nicht selbst machte, fühlte ich mich immer noch für die Organisation und Delegation von Aufgaben zuständig. Ich ging auch ständig mit diesem „Scanblick“ durch die Wohnung: Ah, Waschmittel geht zur Neige…zack auf die Einkaufsliste im Kopf. Ah da, dicke Staubflusen…zack, auf die interne Aufgabenliste. Ich machte das so automatisch, dass ich ne ganze Weile brauchte, mich selbst dabei wahrzunehmen. Ich weiß jetzt auch vorher es kommt. Zum einen durch das vorgelebte Rollenmodell meiner Eltern, wo Haushalt und Kinder selbstverständlich in die Hände der Mutter gehörten und zum anderen durch meine langjährige Erfahrung als Alleinerziehende. Als ich mit meinem jetzigen Mann zusammenzog, habe ich das einfach weiter gelebt, was ich schon so lange machte. Seit es mir überhaupt bewusst geworden ist, ist alles viel besser geworden. Mein Mann ist mit seinen Brüdern bei seinem alleinerziehenden Vater aufgewachsen. Darum gab zum Glück nicht soviel Diskussionsbedarf über das „ob“, sondern nur und immer noch über das „wie“ wir es gut aufteilen, damit sich alle wohlfühlen. Und ja, es geht dabei auch viel um Kompromisse und Erwartungen, z. Bsp. wieviele Krümel am Boden bin ich bereit zu akzeptieren und kann mich trotzdem gut fühlen. Und ich finde, das Thema kann in der Öffentlichkeit gar nicht oft genug angesprochen werden, weil es vielleicht vielen (wie mir anfangs auch) noch gar nicht tief genug bewusst ist.

    Liebe Grüße

  2. Schon erstaunlich, wieviele Leute sich „auf den Schlips getreten fühlen“, wenn Du zu diesem Thema schreibst. Du triffst da einen Nerv! Weiter so! Und das schreibe ich als Vater, der auch zu viel im Büro hängt und wohl 30 % beträgt.

  3. Ich bin derzeit mit dem zweiten Kind in Elternzeit und mein Mann arbeitet Vollzeit und kommt um 18 Uhr nach Hause. Wir essen dann zu Abend und die Kinder wollen dann mit dem Papa Spielen. Sprich ab 18 Uhr übernimmt er die Kindererziehung incl. ins Bett bringen von einem Kind. Feierabend haben wir dann ab frühestens 21 Uhr. Ich habe dann keine Lust auf Hausarbeit und möchte das dann auch nicht mehr von meinem Mann verlangen, er hat doch auch recht auf Feierabend und wir auf 1 Stunde Paarzeit. Spannend wird es erst, wenn ich wieder arbeiten gehe, nach der ersten Elternzeit haben wir uns eine Putzfrau geleistet. Im übrigen finde ich nicht, dass man sich in der Elternzeit nur um die Kindererziehung kümmern sollte und Haushalt separat zu sehen ist. Ich bin der Meinung, dass Kinder in die Hausarbeit integriert werden müssen. Sie müssen doch lernen, dass es dazugehört und sich nicht von allein erledigt.

  4. Ja. Hm. Irgendwie schon. Ganz der Meinung. Mental load teilen ist wichtig. Trotzdem stört mich wieder was an dem ganzen Text. Schwer zu fassen.

    Dein Modell ist sicher wichtig für Paare, bei denen es diesbezüglich knirscht und sich einer blöd fühlt mit seinem Anteil. Zum Glück brauchte es bei uns bisher keine solche Liste, um die Sachen gleichberechtigt zu verteilen.

    Das Du jetzt nicht mehr ständig so müde bist etc. hat vielleich auch damit zu tun, dass die Kinder schon älter sind und eben nicht mehr jeden Tag da?

    Wir fallen nämlich immer noch beide gerne abends mit den Kindern (8, 5 und 2) ins Bett oder schlafen zwischendurch mal mit dem Kopf auf dem Tisch ein, trotz geteiltem Mental Load und geteiltem Haushalt und geteilter „Arbeit am Kind“. ;)

    1. Klar hat das auch was mit dem Alter der Kinder zu tun. Mir geht es aber einfach seelisch besser. Ich bin erschöpft, aber nicht völlig einsam. Das fühlt sich einfach total anders an.
      (Und ja, auch dass sie immer mal wieder beim Vater sind, ist hilfreich.)

  5. Toller Text, danke.
    Dieses Zuständigsein ist es wirklich, was stresst. Wenn ich sage ‚hängst du bitte noch die Wäsche auf? Danke!‘ macht mein Partner es meistens auch. Aber er würde nie wahrnehmen, dass die Waschmaschine fertig ist. Wenn ich krank bin, schmier ich trotzdem die Schulbrote – oder stelle mir den Wecker, um ihn zu wecken, damit er die morgendlichen Kinder-Jobs übernimmt. Wenn wir beide unterwegs sind, organisiere ich die Betreuung und rufe erst meine, dann seine Mutter an, um sie zum Babysitten herzubitten. Ich hab die Arzttermine von allen Familienmitgliedern im Kopf und in meinem Handykalender. Ich weiß nicht, ob er weiß, wie der Kinderzahnarzt heißt. Ich arbeite zwar nur 6 Stunden am Tag und er 8, aber ich hab nie Feierabend. Weil ich die Verantwortung allein trage. Dieser Text hat das mal wieder schmerzlich bewusst gemacht.

  6. Und noch einmal: Die sogenannte Care-Arbeit ist nicht unbezahlt. Jedenfalls nicht bei einer Ehe mit Zugewinnausgleich. Irgendwer geht raus und verdient das Geld, von dem alles bezahlt wird. Dabei ist es inzwischen eher ein Luxus, wenn ein Partner zeitweise von der Erwerbsarbeit freigestellt werden kann, um sich z.B. vollumfänglich um Kinder oder pflegebedürftige Angehörige zu kümmern. Hat Frau allerdings einen armen Schlucker als Partner, wird das nichts.

    Ohne Frau und Kinder bräuchte ich mir jedenfalls den aktuellen Kampf nach einer feindlicher Übernehme gar nicht mehr anzutun. Ich hätte locker genug, um zu kündigen und dem Rest meines Lebens meinen Hobbies nachzugehen. Aber das ist halt der Deal. Kinder großziehen ist ein anspruchsvolles und teures Projekt, dass von allen Beteiligten große Anstrengungen verlangt.

    1. Es leben halt nicht alle dieses Modell.
      Ich habe auch mit Kindern immer 32 bis 40 Std die Woche gearbeitet und genauso gut wie mein Partner verdient. Mein Einkommen reicht, um mir mein Leben mit den Kindern zu finanzieren. Das war mir immer wichtig.

      Dennoch blieb in der Regel 80% der Arbeit an mir hängen (plus die Planung). Mir hat niemand die Care-Arbeit gezahlt.
      Wie ich oben schreibe: Es gibt zahlreiche Studien, die zeigen, dass unabhängig von der tatsächlichen Berufstätigkeit der Frau ein Großteil der Kinder/Haushaltsarbeiten bei der Frau bleiben. Für mich und diese Frauen, die auf dem Zahnfleisch gehen, habe ich den Artikel geschrieben. Ich teile einen Lösungsansatz. Da geht es nicht um Gartenfeste und Törtchen backen.

      Wenn euer Modell für euch so funktioniert – fein. Wenn deine Partnerin happy und ausgeglichen ist und du auch – kein Grund irgendwas zu ändern.

      1. Das ist nicht unser Modell! Die Frau wäre wahnsinnig geworden und ich kann mit „Heimchen am Herd“ nix anfangen. Wir hatten (und haben) getrennte Konten und Frau hat immer auch gearbeitet. Mal mehr, mal weniger.
        Sie hat auch noch ein volles Bachelor/Master Studium absolvieren können und in der Zeit ging ICH oft auf dem Zahnfleisch, weil ich neben dem Vollzeitjob auch noch nahezu das komplette Familien- und Haushaltsprogramm hatte.

  7. Liebe Patricia,

    ich erinnere mich an deine Liste. Da standen damals auch Sachen drauf, die als „typisch weiblich“ gelten, aber nur alle Jubeljahre anfallen (z.B. den Kleiderschrank der Tochter ausmisten). Und die Männersachen fehlten komplett, weil sie ja angeblich nur so selten anfallen, dass sie eigentlich keine Rolle spielen. Daher die Kritik. So eine Bestandsaufnahme ist sicher nützlich, aber auch nur, wenn sie vollständig ist.

    Und selbst gesteckte Standards zählen nicht. Wer unbedingt meint, mit einem selbstgebackenen Kuchen aufkreuzen zu müssen, weil irgendwelche Supermami-Helikopter-Schreckschrauben sonst die Nase rümpfen, nur zu.

    Jedes Jahr auf dem Nachbarschaft – Sommerfest der gleiche Blödsinn: Die Frau geht schon gar nicht mehr hin, weil sich sämtliche Weiber gegenseitig die Hölle heiß machen mit „mein Haus, meine Kinder, mein *hier beliebiges Thema einsetzen*“. Und nein, wir wohnen nicht auf dem Dorf.

    1. Statt das zu entwerten, was andere wichtig finden, hättest du auch sagen können: Gut, dass du meine Kritik wahrgenommen und eingebaut hast.

      (Persönlich stresse ich mich auch nicht mit dreistöckigen Torten.)

      1. Ganz genau – wenn auch nicht so richtig zum Thema passend: freuen wir uns doch über die Über-Helikopter-Mütter! Ich bin jedenfalls ganz glücklich, wenn es zu Schulfeiern und ähnlichem Mütter gibt, die 3-stöckige-Torten, gewagte Aufläufe & knuspriges Blätterteiggebäck anbringen – für das ich keine Zeit & keine Lust habe! Aber essen mag ich es auch!

      2. ???? Ich habe das nicht „entwertet“. Ich wollte nur ausdrücken, dass es nicht angeht, dass in einer Beziehung einer die verbindlichen Maßstäbe setzt, die dann für alle zu gelten haben. Wenn man eine gleichberechtigte Aufteilung möchte, muss man auch akzeptieren können, dass der Partner eventuell andere Maßstäbe anlegt. Ich kann z.B. deutlich besser kochen* und deshalb ist das für gewöhnlich auch mein Job, aber erwarte nicht, dass meine Frau den gleichen Level einhält. Da gibt es dann auch mal Fertigpizza.

        Und ich wollte sagen, dass sich nach meinem Eindruck Frauen untereinander oft sehr viel Druck machen und die Ehemänner viele Dinge weitaus lockerer sehen.

        *“Kochen“ meint übrigens (frisch) einkaufen, kochen UND Abwasch/Küche aufräumen. Nicht das wir uns missverstehen.

  8. (Auch wenn ich mir ziemlich stark auf die Zunge beissen muß um nicht ein paar Erfahrungen mit ‚agilem‘ IT Projektmanagement auszubreiten …)

    Wahrscheinlich passt der Artikel auf einen Teil der Beziehungen/Familien und wahrscheinlich ist die Methode auch bei einem Teil hilfreich.

    Könnten wir aber vielleicht einen Schritt zurücktreten und zwei grundlegendere Probleme betrachten:

    1) Könnte es sein, das wir hier ein Kommunikationsproblem beobachten, das viel mehr mit unerfüllten und nichtmitgeteilten Erwartungen zu tun hat?

    Im Sinne von
    Sie erwartet, das Er fragt, ob Sie Hilfe braucht, ohne es ihm mitzuteilen
    Er erwartet, das Sie nach Hilfe fragt, ohne es ihr mitzuteilen.

    2) Gleichverteilt heißt nicht unbedingt gerecht.

    Gerade bei diesen Hausarbeiten gibt’s Sachen die einem liegen, oder nicht, oder beiden nicht. Auch hat jede/jeder eine andere Herangehensweise an Zeiteinteilung und Umfang. Beispiel: Ich sitze morgens beim Kaffee und der Zeitungs-/Internetlektüre und stelle fest, die S-Bahn geht erst in 10min, kann man ja mal die Spülmaschine ausräumen stattdessen und das mache ich dann. Die weibliche Hälfte unseres Haushalts fängt in 10min nichts an, weil es ja vielleicht länger dauern könnte. Und so räume ich im statistischen Mittel öfters die Spülmaschine aus, fühle mich aber nicht dabei ungerecht behandelt.

    1. Klar, geht es auch um Kommunikationsprobleme. Sehr oft denken Paare, dass sich Dinge ohne explizites Klären regeln. Es schleifen sich dann auch manchmal Praktiken ein, die schwer wieder aufzubrechen sind. V.a. wenn einer der beiden eine Weile in Elternzeit war.

      Und zu dem „Dinge, die einem liegen“: Ja, es gibt auch Dinge, die immer doof sind (Wer bringt schon gerne Bio-Müll zur Tonne?). Genau da hilft diese Art der Durchsprache. Für die Dinge, die dem einen liegen und dem anderen nicht, verfolge ich auch den Tauschansatz. Ob einem was liegt oder nicht, hat u.a. mit Talent, aber auch Erfahrung und Können zu tun.
      „Mir liegt Regale andübeln nicht so“ Ja, aber wenn ich das nie mache, dann bleibt das so. Wie schön wäre es denn, wenn ich das könnte und nicht eine Woche auf den Partner warten muss, dem das Löcher bohren und Regale andübeln liegt?
      Weiterer Vorteil: Oft sind das Dinge, die irgendwelchen Rollenklischees anhaften. Die Kinder lernen dann durch Beobachtung der Erwachsenen: Mama kocht, Papa repariert (z.B.). Wenn man das wechselt, könnte z.B. ein Mädchen entdecken, dass sie vielleicht ein Talent hat, Dinge zu reparieren, weil sie sehen: Aha, das macht man auch als Mädchen/Frau.

      Ist einer mal krank oder fällt aus – dann kann der andere ihn komplett ersetzen. Das finde ich auch gut. Ich könnte nicht entspannt leben, wenn es Dinge gäbe, die ich komplett und für immer an meinen Partner abgebe.

      Es führen ja immer viele Wege nach Rom.
      Wer so gut leben kann, wie es bei ihm oder ihr ist: gut. Dann kann das auch 80/20 verteilt sein oder man teilt nach „Lust haben“ auf. Alles fein.

      Mir geht es darum einen Weg aufzuzeigen, wenn man irgendwann nicht mehr kann, weil einfach alles zu viel ist. Und das zu viel sind eben nicht nur die tatsächlichen Aufgaben sondern auch die Verantwortung, die man für alles hat.

  9. Toller Artikel. Auch wenn ich den Eindruck hatte, dass wir schon auf einem guten Weg sind, hätte ich bei der Frage die vielen kleinen Aufgaben, die sich schnell summieren, glatt vergessen (Knöpfe annähen?! Blumen gießen?!).
    Uns hat von Anfang an geholfen, Kindererziehung als Vollzeitjob zu sehen. So dass wir in der jeweiligen Elternzeit (ich 9 Monate, mein Partner 5) nicht den Anspruch hatten, einer macht EZ einschl. Haushalt sondern jeder geht tagsüber dem jeweiligen „Job“ nach und Haushalt wird halt abends gemeinsam oder am Wochenende gemacht. Bisher hält sich der Frust und Belastung in Grenzen :-)

  10. Interessanter Ansatz, auch wenn „Meetings“ mit dem Partner erstmal abschreckend klingt.

    Bei Punkt 3 würde ich auch immer prüfen, ob man Aufgaben nicht auch outsourcen kann, wenn wir eh schon beim IT Sprech sind. Hemden bügeln kann vielleicht auch die Reinigung, mit einem Trockner muss man Wäsche nicht jedes Mal aufhängen, ein Staubsaugerroboter kann unter der Woche groben Schmutz entfernen, Essen kann man auch mal liefern lassen und kaputte Kleidung kann vielleicht auch einfach in den Müll. Natürlich muss man sich all das leisten können, aber mir ist es das oft genug wert.

    1. Ja, total. Gute Ergänzung. Wir sourcen auch z.T. aus. Und was das Denglisch/Business-Sprech angeht: Ich hab die Erfahrung gemacht, dass das hilft mit einem Partner zu sprechen, der sich sehr über seine Arbeit identifiziert. Das ist bewusst so gewählt, weil die Arbeitswelt und alles was mit Geld zusammenhängt, mehr wertgeschätzt wird als das, was unter unbezahlte Care-Arbeit fällt.

  11. Hi! Ich finde denn Artikel spitze und stehe total auf Gleichberechtigung! Ich finde wenn beide gleich viel arbeiten ist das auch kein Thema, aber sobald die Arbeitszeiten unterschiedlich sind, komm ich ins grübeln.
    Mein Mann arbeitet (im job) 100% und ich aufgrund von elternzeit 30%. Da mach ich schon irgendwie das meiste im Haushalt, ich fände es sonst total ungerecht, ihn 40h die woche arbeiten zu schicken und trotzdem zu erwarten, dass er genau so viel im Haushalt macht wie ich.
    Wie siehst du das?
    Lg Julia

    1. Liebe Julia,
      ich schreibe dazu demnächst noch einen Artikel. Nur ganz kurz: Haushalt und Kinderbetreuung finde ich zwei unterschiedliche Sachen. Dass ein Elternteil in der Elternzeit mehr in Sachen Kinder übernimmt: klar – dafür ist die Elternzeit da. Aber Haushalt? Speziell all das, was man auch ohne Kinder macht. Was hat das mit den Arbeitszeiten zu tun? Wenn man alleine ist, muss man das auch machen. Wenn man keine Zeit dazu hat, bezahlt man eine Putzfrau, eine Haushälterin, den Lieferdienst. Bekommst du das Geld dafür zu deiner freien Verfügung – also mindestens das Geld für seine Hälfte?

      (Und zu den Aufgaben rund um die Kinder – was viele übersehen – alles was man rund um die Kinder und mit den Kindern macht, trägt auch zu einer guten, vertrauensvollen und stabilen Beziehung zu den Kindern bei. Wer die haben möchte, muss unabhängig von der Wochenarbeitszeit was dafür tun. Wenn die Frau die ersten Monate übernimmt, umso mehr danach. Sonst ist man für immer der bestenfalls zweitklasige Elternteil.)

        1. Ich habe doch noch einmal nachgedacht und denke ganz genau kann man das mit dem Haushalt mit und ohne Kinder nicht vergleichen… Als wir ohne Kinder waren lief die Waschmaschine vllt 2-3x die Woche und nicht täglich, da reichte es einmal im Monat zu wischen und nicht ständig, da reichte es alle paar Tage zu säugen und nicht täglich… Etc. Mehr Familienmitglieder bringen da ja auch ein höheres „Haushaltsaufkommen“ mit sich… Oder!?
          Spannend!

  12. Liebe Patricia, ich finde super, dass du die mental load konkret sichtbar machst. Mir ist wichtig, dass es nicht in jeder Familie darum geht, diese gerecht aufzuteilen. Wir leben zum Beispiel ein Familienhotel, in dem ich Teilzeit arbeite und fast die gesamte mental load alleine schultere. Mein Mann arbeitet circa 70 Stunden die Woche, pendelt und arbeitet auch am Wochenende und im Urlaub. Aber auch für mich ist es wichtig, die mental load sichtbar zu machen. Ich habe nämlich keine lustigen freien Nachmittage mit den Kindern, sondern mache in dieser Zeit Care Arbeit und arbeite Mental Load Punkte ab. Am besten wäre es, wenn diese Arbeit gesehen, bezahlt und in den Sozialsystem berücksichtigt würde.

    1. Der Vertipper „Familienhotel“ ist ein bisschen lustig in dem Kontext.
      Und ja: Wenn es für euch passt, wenn du dich wohl damit fühlst etc. – lebt das so.
      Mir geht es ja v.a. um die Fälle, in denen einer der Partner total auf dem Zahnfleisch geht. Dann ist das, was ich oben beschreibe, vielleicht ein Ausweg.

      Und by the way: Ganz ausgespart sind von solchen Beschreibungen ja die ganzen Familien, die nicht zu den privilegierten (Akademiker)paaren gehören, die entscheiden können, ob und wie viel der eine Partner arbeitet. Es gibt genug Paare, die mir sehr berechtigt den Vogel für solche Diskussionen zeigen dürfen. Die MÜSSEN nämlich einfach beide arbeiten.

  13. Wenn es noch reicht, um einen langen Blogpost zu schreiben, zu twittern und zu kommentieren, kann es ja nicht so schlimm sein mit dem „mental load“.

    1. Wieso wöchentliche Sprints? Wochenbesprechungen macht man bei Monatssprints auch. Retrospektive ist monatlich.
      Abgesehen davon entwickelt man hier ja auch keine Software sondern managt ein Familiensystem und das muss man sogar taggenau planen. So ein Tag ohne Essen macht z.B. schlechte Laune.

  14. Haben wir alles so eingespielt, trotzdem funkt die Umwelt immer wieder dazwischen „dein Mann muss aber viel im Haushalt helfen“, worauf von mir immer kommt „ich muss ja auch viel beim Geldverdienen helfen“. Hier betretenes Schweigen einsetzen… .unsere 43/57-Aufteilung rockt ?

    1. Hab da mal irgendwo die schöne Antwort gelesen: „Er muss mir nicht im Haushalt helfen. Es reicht, wenn er seine Hälfte macht. Meinen Teil schaffe ich schon alleine.“

      1. Ja, das hat Katja Berlin mal auf Twitter gesagt. Eines meiner Lieblingszitate. Da ich oft über Gleichverteilung schreibe, wollte ich es dieses Mal nicht schon wieder sagen :D

    2. Gaaaanz wichtiges und spannendes Thema – vielen Dank! Ein Hinweis und eine Frage:
      Der Hinweis: Aus meiner Sicht hilft es sehr, selbst erstmal wenig zu machen (also da wo’s geht) und möglichst wenig perfektionistisch zu sein. Zum Beispiel habe ich am Anfang einfach fast nie gewaschen. War kein Problem denn ich habe die meisten Klamotten. ;-D. Der Mann ist jetzt derjenige der wäscht und faltet.

      Und eine Frage: Patricia, wie würdest Du das in einer Patchwork-Familie händeln? Was ist, wenn die Kinder NICHT seine Kinder sind? Ich nämlich habe Skrupel, die kinder-bezogenen Aufgaben gleichberechtigt zu teilen.

      Liebe Grüße!
      Steffi

      1. Ich glaube, das kann man differenzieren. Ich habe mich, als die Kinder kleiner waren, in unserer Patchworkfamilie nicht um solche Fragen wie Schuhe, Anziehsachen oder Bescheinigungen gekümmert – das hätte meine Freundin auch nicht zugelassen -, aber ich bin mit ihnen durchaus zum Arzt gegangen oder habe in der Schule mal einem Elternabend besucht.
        In Erziehungsfragen (Schlafenszeit, Medienkonsum etc.) habe ich mich nie eingemischt, weil ich weder Vater noch Erzieher der Kinder bin und meine Freundin und ich bei diesem Thema sehr unterschiedliche Ansätze haben.

        1. Hallo Steffi,

          ja, Patchwork ist oft sehr unterschiedlich.
          Ich lebe in einer Patchworkbeziehung. Mein Partner ist nicht der biologische Vater der Kinder. Ihm ist aber wichtig, dass er eine ähnliche Beziehung zu den Kindern hat wie ich und deswegen teilen wir alles – so wie oben beschrieben.
          Da muss man eben vorher mal grundlegen drüber sprechen.
          Für ihn war immer klar: Wenn Familie, dann volles Programm.
          (Und ansonsten findet er es auch nicht so toll, wenn ich wegen Arbeits- und Mental Load auf dem Zahnfleisch gehe – also teilen wir so gut es geht)

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