Neulich bin ich schweißgebadet aufgewacht weil ich geträumt habe, jemand hätte mir eine negative Bewertung bei ebay gegeben. Den Traum habe ich aufgezeichnet.
Das hätte Leben retten können…
In der Wirtschaftswelt hat sich das Prinzip des Co-Marketings schon lange durchgesetzt. So finden sich in Berlin Mitte immer mehr Läden die beispielsweise Bücher verkaufen und gleichzeitig Kaffee anbieten.
In Kinderarztpraxen sollte man zu ähnlich sinnvollen Konzepten übergehen.
Die Idee kann mir als ich feststellte, dass unser Kind 2.0 nach dem Impfen durch den Kinderatzt eine zeitweilige Abneigung gegenüber Männern hatte, die dem Kinderarzt ähnlich sahen. Leider sieht er eher durchschnittlich aus. Mittelgroß, mittelbraunes Haar, mittleres Alter. Die Gruppe der Widerwillen erzeugenden Objekte war somit denkbar groß.
Nach einigem Grübeln über den evolutionären Sinn einer solchen Abneigung (Schmerz=böse=Mann) befand ich dass man das dahinter steckende Prinzip durchaus sinnvoll einsetzen könnte.
Kinderärzte könnten beim Impfen beispielsweise Krokodilsmasken tragen. So wäre sichergestellt, dass der Nachwuchs beim Anblick eines Krokodils nicht auf die Idee käme mit ihm zu kuscheln und sich somit in Lebensgefahr zu begeben.
Glücklicherweise wird öfter geimpft. So hat man die Möglichkeit sie neben den krankheitserregenden Viren gegen große Hunde, Autos und Stachelrochen zu immunisieren.
Die entsprechenden Kostümprototypen nähe ich zur Zeit – was ein regelmäßiges Bloggen weiterhin schwierig macht.

Verständnis
Irgendwie verstehe ich angesichts bestimmter Breie, dass das Baby sich weigert irgendwas anderes als Reisschleim zu sich zu nehmen.

Retro TV Tipp
Unbedingt TRL XXL mit Bushido und Wir sind Helden anschauen! Werde Bushido jetzt ein Heiratsangebot machen. Der is ja sowas von knuffig!
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Ausgedehnte Pause wegen weltbewegender Ereignisse.
Eltern lesen in der Zwischenzeit „In Liebe wachsen“. Die Väter bauen danach 4 mal 2 Meter große Betten. Mütter verbrennen die Kinderwagen. Danach ewige Glückseligkeit.
Total Recall
Jetzt da ich Karten hab, kann ich es dem Millionenpublikum empfehlen; speziell den Düsseldorfern, Kasslern, Berlinern und Zürichern: Geht zum Festival des nacherzählten Films. Unbedingt!
Halloween-Stopp
Dinge, die bei uns keine Tradition haben, sollen auch keine Tradition werden. Dafür sorge ich. Schon letztes Jahr klingelte es am 31.Oktober an unserer Tür und eine Horde dilettantisch geschminkter Kinder verlangte Süßes.
Damit ich nicht Jahr für Jahr meine kostbaren Süßigkeitsvorräte an das Pubertätsprekariat abgeben muss, habe ich mir dieses Jahr was ganz Besonderes ausgedacht.
Ich drehe mir die Haare auf Lockenwickler, trage eine Schlammmaske auf, reibe mir Zwiebeln unter die Achseln, verteile Hackfleischstückchen zwischen meinen Zähnen und wische mit meiner ältesten Jogginghose schnell noch die Breireste der letzten Tage auf, bevor ich sie anziehe. Dann warte ich.
Tatsächlich! Kurz vor 20 Uhr höre ich das ersehnte Türläuten. Ich stecke noch schnell die letzte Pupu-Windel in die Hosentasche und öffne mit grimmiger Miene.
Vor mir stehen Freddy Krüger, Jason Hockey und der Scream-Mörder. Ich kann ihre Gesichter nicht sehen, aber aufgrund ihrer Größe schätze ich sie auf maximal zwölf.
Stille im Hausflur. Der Mutigste sagt mit zögernder Stimme „Süßes sonst gibt’s Saueres“.
Darauf habe ich natürlich gewartet und kontere mit: „Ik hab nüscht Süßes, dann nehm ik wohl dit Saure wa?“.
Was können sie schon Saueres für mich haben? Junior-Jason wird wohl kaum mit seiner Baby-Kettensäge die Tür in Stücke sägen, lache ich in mich hinein.
Doch wie so oft habe ich die Jugend unterschätzt.
Einer zückt eine Stimmgabel, die er gegen den Türrahmen schlägt. Die anderen ahmen den Ton nach.
„Ahhhhhhhhhh“ singen sie gemeinsam und dann krakeelen sie mit den grauenerregenden Stimmen des Stimmbruchs Es ist ein Ros’ entsprungen.
Heute
Der Tag an dem ich fast eine Diät begonnen hätte.
Dann war aber das Frühstück so lecker, dass ich drei Portionen essen musste.