Der liebe Haushalt

Egoistisch, weil man nicht unbezahltes Personal der Familie sein will?

Morgens im Bett schaue ich mir gerne Instagram-Storys an. Zum Beispiel die von Ringelmiez, die darüber schrieb, wie sie ihre Kinder in den Haushalt miteinbezieht. Als ich die Reaktionen auf ihre Story gelesen habe, habe ich fast meinen Kaffee ausgespuckt. In welcher Welt leben manche Menschen eigentlich?

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[Anzeige] Let’s talk – Jugendliche kommen selbst zu Wort – Julia

Zusammen mit SCHAU HIN! Let’s talk S03E03 mit Julia

Im Zentrum meiner Serie Let’s talk stehen die Chancen, die digitale Medien mit sich bringen. Nachdem ich in der ersten Runde v.a. allgemein über Nutzung und Plattformen gesprochen habe, wurde es in der Folgerunde konkreter und Eltern berichteten mir von ihrem Familienalltag mit digitalen Medien. Jetzt kommen Jugendliche selbst zu Wort.

Symbolbild – Zuhause wird am Computer der Eltern gearbeitet

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Unteilbar-Demo

Unteilbar

Eigentlich wollte ich dieses Wochenende nach Aachen verreisen. Da aber die Unteilbar-Demo angekündigt war, verschiebe ich mein Vorhaben. Ich hatte mich schon geärgert, dass ich nicht auf der Veranstaltung in Chemnitz sein konnte.

Morgens grundiere ich schnell noch die Wände, die wir bald streichen wollen, dann esse ich zu Mittag und mache mich etwas verspätet auf den Weg, mich der Demo anzuschließen.

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Gesignation

Disclosure: Das wunderbare Wort „Gesignation“ hat Caspar Clemens Mierau erfunden. Es entstand im Gespräch im Mit Kindern Leben Podcast. Es setzt sich zusammen aus Gelassenheit und Resignation.
Gesignation
So sehen alle unsere Kinderzimmer aus. Nicht.

Nina von Hardenberg schreibt im aktuellen SZ-Familie Newsletter (unten rechts auf der Seite abonnierbar)

„Freundinnen beschreiben mich als entspannte Mutter, ich selbst würde eher sagen, ich habe drei Jahre liebevoll auf Durchzug gestellt. Das spart viel Kraft. Man kann den Schnuller im Mundwinkel getrost ignorieren, wenn man weiß, dass es damit eh eines Tages vorbei sein wird. Und man kann auch mal ein paar Jahre das gesittete Tischgespräch zugunsten der Raubtierfütterung aufgeben.“

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Ausflug in den Baumarkt

Baumarkt

Baumärkte sind ein bisschen wie Elektrofachmärkte. Wenn man eine bestimmte Sache sucht, braucht man ca. zwei Stunden, um sie entweder zu finden oder jemanden zu finden, der einem zeigt, wo der gesuchte Gegenstand ist. Meistens sagt diese Person dann sowas wie „Gang 3, rechte Seite, ganz hinten“ und während man in die Richtung blickt, in die der Baumarktmitarbeiter gezeigt hat, löst sich selbiger auf und man stellt fest: „Hmmm, die Gänge sind gar nicht nummeriert. Meint er jetzt von vorne oder von hinten und haben die rechts und links die gleichen Numm… oh.“

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Die Wut filmisch weitergedacht

Die letzten Tage und Wochen sind manche Nachrichten schwer zu verdauen. Erst die Farce um Kavanaugh und dann das Urteil im Fall Sigi Maurer.

Kavanaugh wird Richter im Supreme Court und Trump entschuldigt sich persönlich für was Kavanaugh angeblich durchmachen musste. Christine Blasey Ford auf der anderen Seite kann wegen der nicht enden wollenden Todesdrohungen nicht mehr in ihr Haus zurückkehren.

Sigi Maurer, die sich gegen die ekelhaften Nachrichten eines kranken Typen wehrt, indem sie diese veröffentlicht, muss, sofern das Urteil rechtskräftig wird, eben jenem Schmerzensgeld wegen übler Nachrede zahlen.

Natürlich kein Einzelfall, was die Art dieser Nachrichten angeht. Meine Timeline ist voll davon. Offenbar ist es verhältnismäßig normal, dass Frauen des öffentlichen Lebens solche Nachrichten bekommen:

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Wo sind all die Frauen?

Letzte Woche hatte ich das Gefühl, dass ich in der Erziehung vermutlich etwas richtig gemacht habe. Da kam nämlich mein Kind zu mir und sagte: „Ich soll ein Referat über Pioniere zusammenstellen. Christoph Kolumbus hat der Lehrer vorgeschlagen, aber ich mache lieber was über Amelia Earhart.“ Innerlich dachte ich „WTF? Wer ist Amelia Earhart?“, aber mir war ja klar, mein Kind hatte eine Frau ausgesucht und war nicht bereit, das vermutlich zwanzigtausendste Referat zu Kolumbus zu halten, also hab ich mich gefreut und später heimlich gegoogelt wer Amelia Earhart eigentlich war.

Die Frage war für mich: Woher hatte mein Kind dieses Wissen? Ich weiß selbst, dass es viele wichtige Frauen in der Weltgeschichte gab, aber ich bin ehrlich, in der Schule habe ich zum größten Teil Männernamen kennengelernt. Hätte ich eine wichtige Frau nennen müssen, wäre mir wie vermutlich allen Marie Curie eingefallen und das wäre es dann auch schon gewesen.

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