Aber ich arbeite Vollzeit und meine Frau nicht

Heute morgen bin ich im Backend über einen meiner Lieblingskommentare gestolpert. Ich muss immer lachen wenn ich ihn sehe. Wahrscheinlich lösche ich ihn deswegen nicht:

Jedenfalls dachte ich: Mensch, ich muss mal wieder was über Mental Load schreiben. Mindestens indirekt. Denn im Moment lese ich das Buch „Es reicht: Warum Familien- und Beziehungsarbeit nicht nur Sache der Frau ist.“ von Gemma Hartley.

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Make Bedenken great again!

Gratis Digital Detox gibt es breitflächig in Brandenburg z. B.

Alle Monate wieder geht irgendein Text durch das Netz, der die Geißel Internet beklagt. Wie es uns abhängig macht, unfrei, alle Kommunikation unterbindet, uns vereinsamen lässt, 24 Stunden zum Arbeiten zwingt. Früher als es noch keine Smartphones gab, war natürlich alles besser. Wir sprangen über Wiesen, Hand in Hand, uns in die Augen blickend, dem Sonnenuntergang entgegen.

Hundertfach geteilt und enthusiastisch kommentiert. Endlich hat es mal jemand erkannt. Endlich sagt es jemand. Digital-Detox! Internet abschalten – das würde uns allen helfen.

Ich meine: WTF? Internet abschalten weil es jemand nicht schafft auf seinem Handy die Push-Nachrichten abzustellen? Apps zu löschen? Das Handy zuhause liegen zu lassen?

Das digitale Leben macht uns krank und wir wissen das. Wir müssen es beenden! […] Wie viel ich aus mir machen könnte. Wie viel ich entdecken könnte. Doch stattdessen scrolle ich auf Facebook rum.

Mangelnde Selbstregulation nennt man das.

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Mit Kindern leben – Kacke, Kotze, Läuse

Zum 1. und zum 15. eines jeden Monats gibt es eine Folge „Mit Kindern leben“. Diesmal zu den nicht ganz so sonnigen Seiten des Lebens mit Kindern nämlich zu: Magen-Darm-Krankheiten, Kopfläusen, Würmern und anderen Alltagserschwernissen, an denen leider kein Weg vorbei führt.

(Klick das Bild um zur Podcastfolge zu gelangen)

Kinder haben ein Recht auf Privatsphäre

Wie Journelle geht es mir auch oft:

Meine Entgeisterung fand ihren Höhepunkt als ich neulich passend die Folge „Spying or Parenting – Do We Need to Respect Our Kids‘ Digital Privacy?“ des Podcasts Their own Devices gehört habe. Darin unterhalten sich  vier US-amerikanische Eltern darüber, dass sie natürlich die Passworte ihrer Kinder zu allen Social-Media-Accounts haben; es sei ihnen sonst viel zu unsicher mit diesem Internet. Ich war entsetzt. Vor allem über die Einigkeit der vier Erwachsenen. Selbstredend haben Kinder kein Recht auf Privatsphäre! Es sei gar elterliche Pflicht, alles zu überwachen, was die Kinder online machen.

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Die verlorene Karte

Sehr viele Trottellummen. Quelle: Natalia_Kollegova@pixabay

Es ist 7.32 Uhr. In acht Minuten muss das Kind in die Schule: „Maaaamaaa???!“ Ich ahne schreckliches. „Mama, wo ist meine Trottellumme-Karte?“ „Deine äh was?“ „Die Trottellumme-Karte!“ „Keine Ahnung?!“ „Ich brauche sie aber sehr dringend!“ „Aber jetzt?“ „Ja, Mama. Un-be-dingt!“ „Wie sieht sie denn aus?“ „Da ist eine Trottellumme drauf!“

So, so, denke ich und fange an nach einer Karte zu suchen, von der ich nicht weiß, wie sie aussieht. Ich halte alles hoch, was grob in die Kategorie Karte passt. „Das?“ „Nein“ Das?“ Nein“ „Das?“ „Nein“ Das?“ Nein“ … 7.40 Uhr.

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Mit Kindern Leben – Großeltern

Großeltern zu haben, kann für Kinder sehr schön sein. Zumindest meine italienischen Großeltern waren superlieb und für mich als Kind sehr wichtig. Zu den deutschen Großeltern hatte ich fast keinen Kontakt. Meine Kinder haben durch Trennung in der Eltern- und in der Großelterngeneration plötzlich viel mehr Großeltern als (früher) üblich. Hört doch mal rein in die aktuelle Folge.

Der Schulhof als Nukleus für neue Trends

Quelle: gfycat.com

Auf dem Gamescom Congress 2019 am 21.08.2019 habe ich einen Vortrag gehalten, in dem ich erkläre wie Fortnite: Battle Royale sich vor allem über die  stoffliche Welt verbreiten konnte: „Games erklärt: Der Schulhof als Nukleus für neue Trends am Beispiel der Fortnite-Tänze“ 

Eine Zusammenfassung könnt ihr bei Spiegel ONLINE lesen.

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Pssssscht!

Am liebsten schreibe ich ja Artikel wenn ich Gefühle habe. Jetzt gerade habe ich ein Gefühl. Ich fahre Zug und bin vor einigen Minuten vom Ruheabteil in den Familienbereich gewechselt weil ich mich so furchtbar aufgeregt habe.

Folgende Szene: Ich arbeite gerade an einer Präsentation. Wir sind in einen Bahnhof eingefahren und eine Frau mit Kind betritt das Abteil. Die Frau sagt: „So schau, hier sind unsere Plätze.“ Das Kind setzt sich hin.

Zwei Reihen vor den beiden sagt eine Frau laut: „Entschuldigen sie? Das hier ist ein Ruheabteil, können sie bitte mit dem Kind woanders hingehen?“.

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